Im Hoch‑ und Tiefbau werden öffentliche Aufträge für alles von Brücken und Straßen bis zu Hochhäusern und Kanalisationen ausgeschrieben. Diese Projekte unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, die Transparenz und Gleichbehandlung sicherstellen.
Als Bieter müssen Sie die jeweiligen Vergabeunterlagen sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen die geforderten fachlichen und wirtschaftlichen Kriterien erfüllt. Fehlende oder unvollständige Nachweise führen in der Regel zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Der Ablauf umfasst die Veröffentlichung der Ausschreibung, die Möglichkeit zur Rückfrage, die Erstellung eines vollständigen Angebots und die fristgerechte elektronische Einreichung. Nach der Bewertung entscheidet die Vergabestelle über die Zuschlagserteilung.
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Bei öffentlichen Bauaufträgen gelten die Vergabevorschriften des VOB/B sowie die EU‑Verordnung für öffentliche Aufträge. Sie bestimmen, welche Dokumente eingereicht werden müssen, welche Fristen zu beachten sind und wie die Eignung des Unternehmens geprüft wird.
Ein vollständiges Angebot muss neben dem technischen Teil (Leistungsbeschreibung, Ausführungsplan, Qualitätsnachweise) auch den wirtschaftlichen Teil (Preisangebot, Kalkulation) enthalten. Fehlende Unterlagen führen in der Regel zum Ausschluss.
Die Eignungsnachweise umfassen in der Regel Referenzen vergleichbarer Bauprojekte, Nachweise über fachliche Qualifikationen, finanzielle Leistungsfähigkeit und ggf. Sicherheits‑ und Umweltzertifikate. Diese Dokumente sollten aktuell und prüfbar sein.
Ausschreibungen werden häufig elektronisch über zentrale Vergabeportale veröffentlicht. Dort können Sie die Unterlagen herunterladen, Fragen stellen und Ihr Angebot hochladen. Eine frühzeitige Registrierung im Portal erleichtert den gesamten Prozess.