Erweiterung der Filterhalle einschl. Anlagentechnik (Erhöhung der Aufbereitungsleistung von 350 m³/h auf 500 m³/h), Bau eines neuen Absetzbeckens, eines neuen Trockenbeetes und Silos sowie einer neuen Energiezentrale. Aufteilung in 4 Lose: Los 1 - Bautechnik; Los 2 - Anlagentechnik; Los 3 - EMSR-Technik; Los 4 - Erdverlegter Rohrleitungsbau
In dem Los Bautechnik sind alle Leistungen für die Erweiterung der Filterhalle, dem Neubau des Absetzbeckens, des Trockenbeetes, des Fahrsilos und der Energiezentrale enthalten. Ergänzend sind auch verschiedene Stahlbühnen und ein Teil der Erdungsanlage zu erstellen. Die Konstruktion der Hallenerweiterung ist als technisches Gebäude überwiegend in Stahlbauweise mit Satteldachkonstruktion und einem rechteckigen Grundriss geplant. Die Konstruktion des neuen Absetzbeckens ist überwiegend in Stahlbetonmassivbauweise geplant. Die Trockenbeete und das Fahrsilo werden in einschaliger offener Wannenbauweise in Stahlbetonbauweise errichtet.
Mit der Wasserwerkserweiterung soll die erforderliche Aufbereitungsmenge von 500 m³/h (Normallastbetrieb) ermöglicht werden. Das Rohwasser wird über eine offene Vorbelüftung (Flachbettbelüfter), eine anschließende Enteisenung (Vorfilter) sowie eine Nachentsäuerung (Flachbettbelüfter) und Entmanganung (Nachfilter) aufbereitet und dann den Reinwasserkammern zugeführt. Aufgrund der hydraulischen Bedingungen wird das vorbelüftete Rohwasser über Zwischenpumpen zu den Vorfiltern befördert. Sowohl die Filteranlagen der 1.Filterstufe, als auch der 2. Filterstufe bestehen aus zukünftig sechs (im Bestand vier) parallel geschalteten Druckfilterkesseln aus Stahl zur Enteisenung, Entsäuerung und Entmanganung des vorbelüfteten Rohwassers. Den Filtern zugeordnet sind Spülwasserpumpen und Spülluftgebläse mit den notwendigen verrohrungstechnischen Anschlüssen an die Filter sowie einer Luftfilteranlage. Um die Abscheidung des gelösten Eisens innerhalb der ersten Filterstufe zu verbessern, wird ein Flockungsmittel (PAC) dem vorbelüfteten Rohwasser zu dosiert. Die Speicherung und Verteilung des Trinkwassers erfolgt durch Reinwasserpumpen, die den drei bestehenden Reinwasserbehältern zugeordnet sind. Das bei der Filterrückspülung anfallende Schlammwasser wird im bestehenden Absetzbecken (1.1), sowie in einem neu zu errichtenden Absetzbecken (1.2) zwischengespeichert und behandelt werden. Diese sind durch das Los 2 anlagentechnisch neu auszurüsten. Ebenso ist für die Absetzbecken 2.1 und 3.1 jeweils ein Klarwasserabzug (Schwimmer) vorzusehen.
In diesem Los sind die Herstellung und Sicherung der Energieversorgung der neuen und Bestandsanlage sowie die Steuerung und Automatisierung enthalten. Die neue Niederspannungshauptverteilungsanlage NSHV umfasst 7 Felder gem. DIN und VDE. Für die Anbindung der anlagentechnischen Erweiterung des Wasserwerkes ist eine neue Niederspannungsschaltanlage vorgesehen. Der Austausch des bestehenden Notstromaggregates (Generator und Motor) ist vorzusehen. Der Betrieb der Anlage erfolgt im Normalfall vollautomatisch.
Zur Einbindung des Erweiterung des Wasserwerkes werden verschiedene Rohrleitungen neu verlegt. Insgesamt handelt es sich um ca. 500 m Reinwasserleitungen DN 80 bis DN 400 (PEHD/PP) und ca. 250 m Schlamm- und Regenwasserleitungen DN 150 bis DN 500 in KG 2000. Ausführung sämtlicher Erd- und Oberflächenarbeiten einschließlich Baustraße.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.