In der JVA Bielefeld Brackwede sind Dachflächen und Fassaden des Hauptgebäudes aufgrund des Baualters abgängig. Diese sollen nun erneuert werden. Ebenso sind in der JVA zahlreiche Lüftungsanlagen verbaut, die den energetischen Standards nicht mehr entsprechen und im Rahmen der angedachten Dach- und Fassadensanierung ausgetauscht werden können. Die Voraussetzung für die Fassadensanierung ist der Auszug der Inhaftierten aufgrund von teilweise lärmintensiven Arbeiten. Sind die Hafthäuser leergezogen wird die Gelegenheit genutzt die Beleuchtung in der Liegenschaft auf LED umzurüsten.
Die ausgeschriebene Leistung umfasst die Planung für die Sanierung der Gebäudehülle. Die Gebäudehüllensanierung ist als Dachsanierung und Fassadenneugestaltung zu verstehen. Die Dachsanierung soll als Planungsleistung gem. HOAI Leistungsbild Objektplanung erfolgen, während die Fassadenplanung um das Leistungsbilds AHO Heftes 28 "Fachingenieurleistungen für die Fassadentechnik" ergänzt wird. Der Auftragnehmer wird als Generalplaner (GP) beauftragt. Neben der Objektplanung Gebäude soll die Tragwerksplanung und die Bauphysik erbracht werden. Es sind Leistungen generell mit dem Ziel der Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB + Leitdetails) für die nachfolgende Beauftragung eines Totalunternehmers (TU) zu erfüllen. In dem Projekt sind ferner alle erforderlichen Planungs- und Dokumentationsleistungen zur Erreichung des Projektziels der BNB Silber Zertifizierung (nach Vorgabe der BNB Koordination) und Effizienzgebäude-Standard EG 55 nach BEG-Richtlinie durch den GP geschuldet und mit einzukalkulieren. Ab Beauftragung des TUs übernimmt der Objektplaner die Funktion der Qualitätssicherung auch im Hinblick auf weiterführende Planungen (LPH 5) und Durchführungen (LPH 8) des TUs.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.