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Projekt-ID: #VG-068-25

Rahmenvertrag Verfahrensbetreuung Wohnungsbau

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04.08.25 Frist

Projektbeschreibung

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der sechs kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin und bewirtschaftet derzeit ca. 81.600 Wohneinheiten. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Entsprechend sollen verschiedene Grundstücke auf ein mögliches Neubau-, oder Umbau sowie Aufstockungs- oder Nachverdichtungspotenzial mit Hilfe von Wettbewerbsverfahren untersucht werden. Einige der zur Verfügung stehenden Grundstücke eignen sich besonders zur Prüfung des Umgangs mit Typenhäusern aus Rahmenverträgen mit der Howoge bzw. für Bauen in Modulbauweise. Hierbei sollen kleinere Grundstücke ebenso betrachtet werden wie große zusammenhängende Grundstücke bzw. Quartiere (städtebauliche Wettbewerbsverfahren). Als landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ist es die Aufgabe der HOWOGE, für breite Schichten der Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Dabei ist es Ziel der HOWOGE, nicht nur das Immobilienportfolio zu vergrößern, sondern auch Aspekte der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen – sozial, ökologisch, ökonomisch und quartiersbezogen. Die HOWOGE hat sich als Ziel gesetzt, innerhalb des avisierten Rahmenvertrags die Planung von Projekten einer Größenordnung von ca. 50-800 Wohneinheiten bzw. ca. 5.000-70.000 m² BGF zu beauftragen. Die Projekte werden unterteilt in kleine (bis 100 Wohneinheiten), mittlere (100-300 Wohneinheiten) und große (mehr als 300 Wohneinheiten).

Lose

1 Los

Die HOWOGE beabsichtigt, zur technischen und organisatorischen Verfahrensbetreuung der Wettbewerbe und VgV-Vergabeverfahren einen Rahmenvertrag an bis zu vier Rahmenvertragspartner zu vergeben, die in einem Zeitraum von vier Jahren alle Wettbewerbsverfahren (Rahmenvertrag Generalplaner, VgV/RPW und Lang-GÜ) betreuen sollen. Es ist jährlich mit ca. 6 zu betreuenden Verfahren zu rechnen. Die Höchstmenge/Anzahl der Einzelaufträge aus den Rahmenverträgen beträgt insgesamt 40. Ist die Höchstmenge erreicht, endet die Wirksamkeit der Rahmenverträge, unabhängig von der vorgesehenen Laufzeit. Die Vergabe der Einzelaufträge auf Grundlage des Rahmenvertrags erfolgt im Rotationsprinzip an die Rahmenvertragspartner. Leistungsinhalte der Einzelaufträge sind in der Regel: - Unterstützen und Zusammenfassen der Grundstücksparameter, „Radiusbetrachtung“, Bedarfsermittlung, Ziele - Konzept und Abstimmung des Wettbewerbsverfahrens, inkl. Schnittstelle zur Vergabe (VgV) von Planungsleistungen - Formulieren, Abstimmen der projektkonkreten Aufgabenstellung (auf Grundlage der bisherigen Verfahren) und der FLB - Option: Abstimmung mit der Architektenkammer Berlin (AK Berlin) bei RPW-Verfahren inkl. Erstellung der Bekanntmachung, der Teilnahmeantragsunterlagen, etc. - Verfahrenssteuerung/Wettbewerbsmanagement mit Erstellen und Verfolgen des Zeitplans, Einladung/Abstimmung und Organisation und Moderation von Juryterminen und Kolloquien, Leitung der Preisgerichtssitzungen/Jurytermine, Dokumentation, etc. - Unterstützung bei der Beantwortung von Bieterfragen aus den Verfahren - Vorprüfung und –bericht, (u.a. durch Variantenvergleich im FFY-Tool / Buildplace) - Nachbereitung des Verfahrens - Option: Gestaltung/-skonzept und Organisation der Ausstellung nach RPW analog und digital Dem Auftraggeber bleibt vorbehalten, nur Teilleistungen oder geänderte und zusätzliche Leistungen aus dem Rahmenvertrag abzurufen. Eine Andienungspflicht des Auftraggebers besteht nicht. Die (vergabe)rechtliche Betreuung der Wettberwerbsverfahren gehört nicht zum Leistungsumfang, sondern wird durch die Vergabestelle der HOWOGE übernommen, gleiches gilt für die federführende Durchführung der Verfahren und die wesentlichen Entscheidungen in den Verfahren. Die Wettbewerbsverfahren werden in der Regel in folgenden Varianten durchgeführt, wobei projektspezifische Anpassungen vorbehalten bleiben: Generalplaner (GP) - Wettbewerbsverfahren: - Zweistufiges GP-Verfahren zur Vergabe von Einzelaufträgen aus Rahmenvertrag (Teilnehmerschema 7-3-1): o Phase 1 von sieben auf drei Teilnehmer (Städtebauliche Projektstudie mit ggf. jeweils 2 Beiträgen / Konzeptionen) o Phase 2 von drei auf einen Teilnehmer (vertiefte Hochbauliche Studie mit Abfrage von Angeboten mit Honorarpauschalen) - Einstufiges GP-Verfahren aus Rahmenvertrag (Teilnehmerschema 7-1) – z.B. Schwerpunkt auf Städtebau oder Hochbau) VgV / RPW - Wettbewerbsverfahren: - Städtebauliche Wettbewerbe in 2 Stufen mit Findung GP für Projekte mit ca. 200 – 800 WE: o 1. Stufe RPW städtebaulicher Ideen-Wettbewerb mit Bewerbungsverfahren, inkl. Abstimmung mit AK Berlin; zzgl. Option RPW-Ausstellung für 10-40 Arbeiten o 2. Stufe Realisierungswettbewerb zur Findung eines GP´s; zzgl. Option Abstimmung mit AK Berlin (wenn RPW-Verfahren); zzgl. Option RPW-Ausstellung für 10-40 Arbeiten; Abfrage von Angeboten als Pauschalfestpreis. Lang-GÜ – Wettbewerbsverfahren: - Abruf von 1-2 Stufen mit 3-5 Bietern. Städtebauliche Fragen sind bereits geklärt, Abfrage von Projektskizzen wie zu einem Realisierungswettbewerb. Abfrage und Prüfung von Angeboten als Pauschalfestpreis. - Eine beispielhafte Aufteilung in zwei Stufen ist: o Stufe. indikatives Angebot (Projektskizze zeigt Hochbaukonzept, Städtebau wird nicht gesondert abgefragt) = Vorprüfung Verfahrenssteuerung, o Stufe 2 = finale Projektskizze = Jurysitzung

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