Der Auftrag umfasst den Bau und die betriebsfertige Lieferung von einem Deckprahm (DP) der als schwimmendes Gerät eingesetzt wird, mit klappbaren Stelzensystem, hydraulischen Ladekran und Bugsteuereinrichtung. Mit dem DP sollen vorwiegend folgende Aufgaben am Ruhrwehr wahrgenommen werden: Setzen von Revisionsverschlussböden; Hebearbeiten, Havarieschäden, Einbau von Schützen und Antrieben); Bauwerksschnelle Beseitigung von Hochwasserschäden; Bauwerksinspektion mit Arbeitskorb am Ladekran im Bereich der Wehranlagen. Die Hauptabmessungen sollen betragen: Länge über Deck ca. 40,00 m Länge über alles mit Landeklappe ca. 45,00 m Breite auf Spanten ca. 10,80 m Breite über alles max. 11,20 m Seitenhöhe (Basis bis UK-Deck) ca. 2,00 m Tiefgang beladen max. 1,10 m (Mindestforderung) Fixpunkthöhe max. 4,25
Um diese Anforderungen unter Punkt II.1.4 erfüllen zu können, ist der DP mit einem stabilen Arbeitsdeck für die größte Verkehrslast entsprechend der Bemessung das Lastmodell 1 der DIN EN 1991-2, einem 2-pfähligen Stelzensystem und einer Bugsteuereinrichtung auszurüsten. Das Arbeitsdeck muss über eine demontierbare Landeklappe von Arbeitsgeräte (Mobilteleskopkran, Hydraulikbagger, LKW, …) sicher befahrbar sein. Das größte Arbeitsgerät hat Dienstgewicht von ca. 55 t und eine Bodenbelastung bis 0,88 kg/cm². Der Neubau ist für die vorgenannte Aufgabenerledigung mit allen erforderlichen Einrichtungen zu versehen. Weiter erhält der DP zum Umschlagen und Setzen von Materialien (Revisionsböcke, Dammtafeln...) einen hydraulischen Ladekran mit einer Hebeleistung von 3,25 to bei 18 m Ausladung. Die einzubauende Ladung ist sicher an Deck zu lagern und muss von dem Kranwirkbereich sicher angeschlagen und angebhoben werden können. Dazu erhält der Kran eine hydraulische Seilwinde. Die Energieversorgung erfolgt diesel/elektrisch unter Beachtung der geltenden Verordnungen. Auf ein hohes Maß an Emissionsarmut ist zu achten. ZUm Sicheren manövrieren erhält der DP eine leistungsstarke Bugsteuereinrichtung. Der DP wird von vorhandenen Schiffen vor Kopf geschoben. Zum Sicheren positionieren wird der Prahm mit zwei klappbaren Stelzen ausgerüstet, welche auch in der Kanalstrecke einsetzbar sind. Der Fahrbereich des Prahms ist die Zone 3 inkl. Rhein und 4. Dazu muss vom Dezernat für technsiche Schiffssicherheit ein Unionszeugnis ausgestellt werden.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.