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Projekt-ID: #EU-V 0196-26FAS

VE018 Fachplanung PTS

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Projektbeschreibung

Fachplanungsleistungen zur Systemtechnik der Passagiertransportsysteme

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Die Fraport AG beabsichtigt das Terminal 2 (T2) in den kommenden Jahren grundlegend technisch zu sanieren. Das Terminal soll im Rahmen der techn. Sanierung in einem neuen Lebenszyklus gebracht werden. Ziel der Sanierung ist die Eliminierung aller Risiken des techn. Betriebs und die vollständige Erfüllung bauordnungsrechtl., brandschutztechn. sowie arbeitsschutzrechtl. Anforderungen einschließl. einer energetischen Optimierung auch in den folgenden Jahren nach der erneuten Nutzungsaufnahme. Mit der Sanierung des T2 soll auch eine funktionale Optimierung der Terminalanlage vorgenommen werden, um die Anlage in das Hub-System der Lufthansa Group und der Star Alliance integrieren zu können. Im Rahmen einer Voruntersuchung seitens IFM/ZIM wurden div. Maßnahmen mit dem Schwerpunkt für die Sanierung des T2 identifiziert, um die Betriebssicherheit und den baugenehmigungsrechtl. Betrieb einschließl. Brandschutz zu gewährleisten. Der Schwerpunkt der Bauleistungen liegt in der techn. Gebäudeausrüstung. Zur Sanierung wurden u. a. folgende Gewerke identifiziert: Wasser, Abwasser, Wärme/Kälte, RLT/Entrauchung, Allgemein- und Sicherheitsstromversorgung, BMA und ELA, Fahranlagen, Sprinklerung und sonst. Feuerlöschanlagen, GA, sonst. Gewerke. Es ist vorgesehen ab 2027 mit der Ausführung von einzelnen Vorabmaßnahmen zu beginnen. Die Hauptmaßnahmen der Sanierungs- und Umbauarbeiten sollen vsl. im Zeitraum von Anfang 2030 bis Ende 2033 durchgeführt werden. Für diesen Zeitraum soll das T2 temporär für den Passagierbetrieb operativ außer Nutzung genommen werden. Einzelne Teilleistungen sollen nachlaufend, bis 2034 erbracht werden. Im Sinne des Bauordnungsrechts verbleibt das T2 in Betrieb. Andere Funktionen bleiben auch während der Baumaßnahmen in Nutzung (z. B. die Station des Passagiertransportsystems (PTS) T2 als Umsteigestation, Gepäckhandlingsflächen und Anlagen der Gepäckförderanlage, Bereiche für die Flugzeugabfertigung mit Einsatzleitungen, Parkierungsanlagen T2). Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen der System- und Integrationsplanung sowie -Koordination im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Umbaus einer bestehenden PTS-Station auf zwei bestehende unabhängige, führerlose CBTC-geführte Transportsysteme unter Aufrechterhaltung des Betriebs. Die Leistungen umfassen insb. die Untersuchung und Bewertung der aus dem Stationsumbau resultierenden techn., funktionalen, betriebl. und sicherheitsrelevanten Auswirkungen. Die umzubauende Station verfügt über insgesamt 4 Fahrspuren sowie 5 Bahnsteige. Die Bahnsteige sind dabei unterschiedlichen Passagierstatus zugeordnet (Inland / Ausland). Im Zuge der geplanten Maßnahmen ist insb. eine neue Zuordnung der Bahnsteige vorgesehen, woraus sich entspr. Auswirkungen auf die PTS-Systeme ergeben (u.a. Haltepositionen; Türöffnungen der Fahrzeuge; Anzeige und Informationssysteme, Ausrufanlagen etc.). Bestandteil der Leistungen sind die erforderliche techn. Zuarbeit, die systemspez. Bewertung der Auswirkungen auf die bestehenden Transportsysteme sowie die Schnittstellenkoordination mit der Objektplanung und den hieraus resultierenden Anpassungsmaßnahmen. Weiterhin sind BOStrab- relevante Themen sowie mögliche lebenszyklusorientierte Nachweisprozesse zu bewerten und zu begleiten. Bestandteil der Leistungen sind zudem die Unterstützung bei Bauphasierungs-, Interims- und Software-Migrationskonzepten, die Erstellung funktionaler Ausschreibungsunterlagen für die betroffenen Systembetreiber, die Unterstützung bei Vergabe- und Angebotsprozessen sowie die Prüfung der durch die Systembetreiber erstellten Planungsunterlagen. Ergänzend sind baubegleitende techn. Überwachungs-, Koordinations- und Schnittstellenleistungen zu erbringen. Im Rahmen der Bedarfs- und Konzeptplanung wurden bereits erste Untersuchungen, Variantenbetrachtungen sowie systemspez. Voruntersuchungen durchgeführt. Hierzu zählen insb. Variantenuntersuchungen zur Bahnsteigzuordnung sowie erste Bauphasen- und Interimsbetrachtungen. Sowohl aus betrieblicher Sicht als auch hinsichtl. der baulichen Umsetzung wird derzeit eine Variante favorisiert, bei der vorübergehend die Fahrtrichtung bei einem der beiden PTS-Systeme geändert werden muss. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt:[HW1.1][WJ1.2] Stufe 1: Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung sowie Sicherheits-, Betriebs- und Schnittstellenkoordination in Anlehnung an die LPH 1–3 nach HOAI. Hierzu zählen insb. die Identifizierung der Auswirkungen auf die bestehenden CBTC-/PTS-Systeme, die Planung der notwendigen Anpassungen, die Fortschreibung der Vorzugsvariante sowie die techn. Zuarbeit und Schnittstellenkoordination zur Objektplanung. Ziel der Stufe 1 ist die Erarbeitung einer abgestimmten Variante einschließlich Vor- und Entwurfsplanung als Grundlage der weiteren funktionalen Ausschreibung. Stufe 2: Erstellung der Ausschreibungsunterlagen zur Beauftragung des jeweiligen Systembetreibers der beiden PTS-Systeme einschließl. Definition der techn. und funktionalen Anforderungen, in Anlehnung an die LPH 6–7 nach HOAI. Die funktionale Ausschreibung erfolgt auf Basis der abgestimmten Entwurfsplanung. Die Ausführungs- und Genehmigungsplanung der systemspez. Anpassungen ist durch die beauftragten Systembetreiber zu erbringen. Stufe 3: Begleitung der durch die Systembetreiber zu erbringenden Planungen inkl. Prüfung und Qualitätssicherung der Planungsergebnisse. Überwachung und Qualitätssicherung der durch die Systembetreiber umzusetzenden Maßnahmen/ Ausführungen sowie baubegleitende techn. Schnittstellenkoordination in Anlehnung an die LPH 4, 5 und 8 nach HOAI. Weitere Details sind in den inform. Vergabeunterlagen enthalten, die mit der Aufforderung zur Interessensbestätigung elektronisch unter der Adresse www.vergabe.rib.de zur Verfügung gestellt werden. Ausführungsdauer Leistungsbeginn: Start Q1/2027 Leistungsende: Abschluss Q4/2034 (plus Nachlauf/ Restleistungen).

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