Die Harzwasserwerke GmbH ist die größte niedersächsische Wasserversorgerin und beliefert rund 2 Millionen Menschen und Industriebetriebe in Niedersachsen und Bremen. Eine der Hauptschlagadern des Verteilsystems der Harzwasserwerke GmbH ist die in den 1934-35er Jahren errichtete Wassertransportleitung Söse Nord, welche vom Harz bis nach Bremen führt. Aufgrund des hohen Alters hat die bitumenumhüllte Stahlmuffenrohrleitung mit nachträglicher Zementmörtelauskleidung ihre Restnutzungsdauer erreicht. Auf Basis von Risikoanalysen ergibt sich ein prioritärer Erneuerungsbedarf für den ca. 40 km messenden Abschnitt zwischen dem Wasserkraftwerk Pattensen und dem Großarmaturenschacht Himmelreich nördlich von Neustadt am Rübenberge. Da die Wassertransportleitung in Teilbereichen mitten durch Wohngebiete verläuft und viele andere infrastrukturelle Anlagen tangiert, ist eine Erneuerung im Bereich der Bestandstrasse unter Einhaltung der dem heutigen Regelwerk entsprechenden Schutzstreifenbreiten größtenteils nicht möglich Der Neubau der Wassertransportleitung ist in drei Abschnitten vorgesehen. Dies betrifft sowohl den Bau selbst als auch die Planungen und Genehmigungen. Für die drei Abschnitte wurden UVP-Vorprüfungen gem. § 7 UVPG in Verbindung mit Anlage 2 UVPG eingereicht. Hierbei wurde durch die Genehmigungsbehörde (Region Hannover) festgestellt, dass für keinen Abschnitt eine UVP-Pflicht besteht, sodass die Genehmigungen jeweils in Form einer Plangenehmigung gem. § 65 UVPG erfolgt. Für die Abschnitte 2 und 3 wurden zusätzlich FFH-Vor- bzw. Verträglichkeitsprüfungen eingereicht Gegenstand der hier vorliegenden Ausschreibung ist der Abschnitt 1. Nähere Informationen sind aus der Information zum Leistungsgegenstand zu entnehmen.
Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 1 - 9, Umweltplanungen und weitere besondere Leistungen
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.