Der Auftraggeber beabsichtigt die Sanierung des Besucherbergwerks Förderbrücke F60 sowie die Errichtung eines Multifunktionalen Ausstellungszentrums auf dem anliegenden Gelände. Im Rahmen dieser Ausschreibung sollen die Projektmanagementleistungen für diese beiden Teilvorhaben gemeinsam vergeben werden.
a) Teilvorhaben Korrosionsschutz der F60 Gegenstand des Vorhabens ist eine vollständige Erneuerung des Korrosionsschutzes mit einer Schutzdauer von mindestens 25 Jahren. Nach jetzigem Stand umfassen die Arbeiten zur Umsetzung des Korrosionsschutzes das Strahlen, Reinigen und Beschichten der Stahlprofile in einem Arbeitsgang je Profil. Eine alternative Umsetzung der Maßnahme durch thermisches Spritzen oder andere etablierte Korrosionsschutzmethoden wird ebenfalls in Betracht gezogen. Im Falle der Wahl der Korrosionsschutzmethode des Strahlens wird die Zugänglichkeit zu sämtlichen Stahlprofilen durch den Einsatz geeigneter Gerüst- und Fahranlagentechnik, gegebenenfalls unter Einhausung, sichergestellt (Erstellung angepasste Korrosionsschutzspezifikation "Besucherbergwerk F60"). Der anfallende Strahlschutt in einer Menge von rund 3.500 Tonnen ist im Rahmen der Maßnahmenumsetzung fachgerecht zu entsorgen (Erstellung Umweltschutzkonzept als Grundlage für die Ausführungsplanung). Empfindliche Einrichtungen wie die Beleuchtung, Kabeltrassen oder WC-Anlagen sind - unabhängig von der gewählten Korrosionsschutzmethode - während der Arbeiten zu schützen oder bei Bedarf zu demontieren. Zudem erfolgt eine Umrüstung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung. b) Teilvorhaben Neubau eines multifunktionalen Ausstellungszentrums (MAZ) Geplant ist der Neubau eines barrierefreien Gebäudes mit einer Bruttogrundfläche von rund 900 m², verteilt auf zwei Geschosse. Das Raumprogramm umfasst einen Empfangsbereich, Gastronomieflächen, Seminarräume, Ausstellungsflächen, Büros, Lagerräume sowie Sanitäranlagen. Die Außenbereiche werden mit einem Infopad, einer Spiellandschaft und Sitzbereichen gestaltet. Im Sinne hoher Nachhaltigkeitsanforderungen sind der Einsatz einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher sowie einer Sohle-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen. Die architektonische Gestaltung verfolgt das Ziel, Elemente der Industriekultur in eine zeitgemäße Formensprache zu transformieren. Da das - noch nicht genau festgelegte -Grundstück derzeit dem Bergrecht gemäß Bundesberggesetz (BBergG) unterliegt, begleitet das Projektmanagement in enger Abstimmung mit den Projektbeteiligten - Auftraggeber, Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises, Denkmalschutzamt, Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) und Landesbergamt - die Überführung des Grundstücks in das Baurecht. Es muss also im Vorfeld der Realisierung des Neubaus MAZ ein Bebauungsplan als Grundvoraussetzung für das Baurecht geschaffen werden.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
08_Projektmanagementvertrag_ENTWURF.pdf
PDF • 357.4 KB
03_Allgemeine Datenschutzinformationen AKE.pdf
PDF • 102.9 KB
04_Aufforderung zur Angebotsabgabe_ENTWURF.pdf
PDF • 740.4 KB
05_Angebotsformular_ENTWURF.pdf
PDF • 302.2 KB
09_Ergänzende Vergabebedingung BbgVergG (Stand 12.2018).pdf
PDF • 12.1 KB
10_Vereinbarung Mindestanforderungen BbgVergG.pdf
PDF • 35.8 KB
11_EU Vereinbarung Mindestanforderungen Nachunternehmer Verleiher BbgVergG (Stand 12.2025).pdf
PDF • 124.8 KB
12_Brandenburgisches Vergabegesetz.pdf
PDF • 152.4 KB
13_Studie Korrosionsschutz ohne Anlagen.pdf
PDF • 2.9 MB
14_Bplan_2Ae_Satzungsfassung_TeilA_B-PLan_20170905.pdf
PDF • 10.1 MB
15_750-22339_Übersicht_LP.pdf
PDF • 303.2 KB
16_MAZ_Idee01.jpg
JPG • 2.5 MB
17_Förderunterlagen.pdf
PDF • 686.3 KB
02_Teilnahmeantrag.docx
DOCX • 98.0 KB
06_PM F60_Leistungsbeschreibung_ENTWURF.pdf
PDF • 1.2 MB
07_LV_Projektmanagement F60_ENTWURF.pdf
PDF • 136.6 KB
01_Bewerbungsaufforderung.pdf
PDF • 361.7 KB
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.