Die Stadtverwaltung Lahnstein betreibt die Zentralkläranlage Lahnstein-Braubach mit einer Ausbaugröße von 45.000 EW und einer Auslastung von im Mittel ca. 20.000 EW im Jahr 2022. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen im Bereich der mechanischen und biologischen Reinigungsstufe umgesetzt, die zur Verbesserung der Reinigungsleistungen und zur Energieoptimierung beitragen sollten. Die Stadt Lahnstein, Wirtschaftsbetriebe Abwasserbeseitigung beabsichtigt nun, auch die Anlagenteile im Bereich der Schlammbehandlung und Klärgasverwertung, der Energiebereitstellung für Strom und Wärme sowie für das Betriebsgebäude zu optimieren. Im Jahr 2023 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung und Optimierung der Schlammbehandlung der Kläranlage Lahnstein/Braubach durch das Ingenieurbüro Enno Leonhard erstellt. Die Machbarkeitsstudie sowie die Präsentation zur Schlammbehandlung vom 27.03.2025 sind Bestandteil der Vergabeunterlagen und Grundlage der Ausschreibung. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sind im Rahmen der Angebotsbearbeitung und im Rahmen der späteren Auftragsdurchführung zu prüfen und zu evaluieren. Weitere Varianten zu den einzelnen Objekten/Anlagen sollen untersucht werden. Eine Heizung mit Flüssiggas, wie es sich aus der Machbarkeitsstudie gibt, ist seitens der Stadtverwaltung nicht vorgesehen. Die anrechenbaren Kosten (netto) betragen voraussichtlich: Maschinelle Schlammeindickung, KG 400, Anlagengruppe 7: 220.000,00 EUR; Neues BHKW, KG 400, Anlagengruppe 2 und 4: 250.000,00 EUR; Heizungsanlage neu mit (Flüssig)- Gas, KG 400, Anlagengruppe 2 und 4: 180.000,00 EUR; Schlammaustrag, KG 400, Anlagengruppe 7: 50.000,00 EUR; Neubau Vor- und Nacheindicker, KG 300: 750.000,00 EUR; Faulbehältersanierung, KG 300: 225.000,00 EUR; KG 400, Anlagengruppe 7: 225.000,00 EUR; Neue Klärgasfackel, KG 400, Anlagengruppe 7: 40.000,00 EUR.
Die Ausschreibung erfolgt in Losen wie folgt: Los 1: Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke und Planungsleistungen der maschinentechnischen Ausrüstung / E MSR Technik / Elektrotechnik. Der Bearbeitungsumfang beinhaltet Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke gemäß § 41 Nr. 2 HOAI sowie die technische Ausrüstung als maschinentechnische Ausrüstung sowie der Ausrüstung der Elektro und E-MSR Technik gemäß § 53 HOAI. Los 2: Leistungsbild Tragwerksplanung. Der Bearbeitungsumfang beinhaltet die Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI. Diese Leistung wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschrieben. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, also bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden. In einer zweiten Stufe sollten die Leistungsphasen 5-9 bzw. Leistungsphasen 5-6 beauftragt werden. Auf eine über die Leistungsstufe 1 hinausgehende Beauftragung besteht kein Rechtsanspruch. Zur zeitlichen Umsetzung des Planungsvorhabens: Beginn der Planungsleistungen sind ab Juli 2026 vorgesehen. Eine bauliche Realisierung der Maßnahme ist im Jahr 2027 vorgesehen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.