Im Rahmen des Vergabeverfahrens nach VgV soll ein geeignetes Büro für die Planung der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8 für den Neubau eines Betreuungsgebäudes des Schulverbund Balingen Frommern gefunden werden. Die Stadt Balingen beabsichtigt auf dem Grundstück, des Schulverbund Frommern, einen Neubau zu errichten, der für die Betreuung der Grundschulkinder als Ganztagesschule genutzt werden wird. Das Gebäude wird auf den aktuell bestehenden Parkplätzen im nördlichen Bereich des Schulgeländes errichtet. Es handelt sich hierbei um ein zweigeschossiges Gebäude, ohne Keller, welches in Hybridbauweise (Holz / Beton) angedacht ist. Das Dach wird als Flachdach ausgeführt, mit extensiver Begrünung und PV-Anlage. Das Gebäude besteht aus Themenräumen zum Spielen und Aufhalten der Kinder, einer Küche mit Aufenthaltsraum und den nötigen Nebenräumen (Sanitär und Büro). Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten erhält das Gebäude einen Aufzug. Im Erdgeschoss ist noch ein Einschnitt als überdachter Terrassenbereich geplant. Die Küche ist nicht die Hauptküche. Die GT Kinder werden über die bestehende Mensa mitversorgt. In den Ferien und am Nachmittag, soll die geplante Küche im Neubau dazu dienen hier ebenfalls mal was kochen und backen zu können. Es soll keine Lüftungsanlage geplant werden, lediglich die WC-Räume könnten mit Lüftung ausgestattet werden. Die Planung der Architektenleistung erfolgt durch das Hochbauamt Balingen. Das Baugesuch wird Ende Februar 2026 eingereicht und den Bewerbern für die 2. Phase zur Verfügung gestellt. Nach jetzigem Stand ist der Baubeginn für Anfang 2027 vorgesehen. Die Fertigstellung sowie die Abrechnung müssen zwingend bis spätestens Ende März bzw. April 2029 erfolgen. Sollte dieser Termin nicht eingehalten werden und dadurch Förderungen entfallen, können daraus Schadensersatzansprüche entstehen, die gegenüber dem bzw. den Verursachern der Terminverzögerung geltend gemacht werden. Planungsbeginn ist sofort nach der Beauftragung. Die Bruttogrundfläche gesamt beträgt 1.032 m² (EG: 516 m², OG: 516 m²). Der Bruttorauminhalt gesamt beträgt 4.000 m³. Für die Kostengruppe 300 werden derzeit ca. 3 Mio. EUR brutto und für die Kostengruppe 400 ca. 0,9 Mio. EUR brutto angesetzt. Die Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist möglich (das Formblatt 234 ist entsprechend auszufüllen). Bei Bewerbergemeinschaften gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die ARGE. Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn die Leistung als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. In diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros oder des Auftraggebers mit einzureichen (das Formblatt I.3 EU ist auszufüllen).
Im Rahmen des VgV-Verfahrens soll ein Büro für die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung, Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8 für den Neubau eines Betreuungsgebäudes für den Schulverbund Balingen Frommern ermittelt werden. Beschreibung: 1. Verfahrensablauf Das Vergabeverfahren gliedert sich in 3 Stufen. a) Teilnahmewettbewerb: In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Unternehmen ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und erbringen u.a. die geforderten Referenzen. Die Ausschluss-, Auswahl und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen / geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/Nachweis der Ausschlusskriterien nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmenden die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Die Abgabe eines gemeinsamen Teilnahmeantrags ist jedoch ausreichend. Gem. § 51 VgV wird die Anzahl der Bewerber für die zweite Phase begrenzt. Hierzu wird eine Rangfolge anhand der objektiv und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien des Teilnahmeantrags in Form von erreichten Punkten gebildet. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen werden die max. 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Angebotsphase eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los. b) Erstangebot- und Bearbeitungsphase: Die max. 5 geeigneten Bewerber erhalten entsprechende Unterlagen. Auf dieser Basis soll ein Honorarangebot sowie eine Präsentation für die Bietergespräche erstellt werden. c) Bietergespräch: Im Bietergespräch stellen die Bewerber ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen (Büroinhaber, Projektleiter) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise. Im Bietergespräch werden Referenzen vorgestellt. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf das Erstangebot zu erteilen. Die Sprache in der die Gespräche geführt werden und in der der Auftrag ausgeführt werden muss, ist Deutsch. 2. Beauftragung Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Stadt Balingen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistungen bis einschließlich Leistungsphase 9 nach HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Das detaillierte Leistungsbild ist dem beigefügten Vertrag zu entnehmen. Es ist eine stufenweise Beauftragung geplant. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.