Projekt-ID: #2025.0399

Neubau Schulzentrum Meckelfeld

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Projektbeschreibung

Das Vorhaben umfasst die Planung und schlüsselfertige Errichtung des Schulzentrums Meckelfeld und der Außenanlagen im Rahmen einer alternativen Beschaffung als Totalunternehmer/ Totalübernehmer (ÖPP-Inhabermodell). Die auf dem Grundstück vorhandenen Bestandsgebäude sind im Rahmen der Baumaßnahme zurückzubauen. Zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs ist eine teilweise Interimsnutzung für ausgewählte Bereiche vorzusehen. Zudem erfolgt die Herstellung der zugehörigen Außenanlagen am Standort des Schulzentrums Meckelfeld. Der Auftraggeber erwartet ein umfassendes Gesamtangebot für Planung und Bau sowie die Erbringung der Wartungsleistungen innerhalb einer verlängerten Gewährleistungsfrist (Mängelhaftung) im Rahmen einer Gesamtvergabe.

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Der Landkreis plant, das bestehende Schulzentrum durch einen Neubau zu ersetzen. Das neue Schulzentrum verfügt über eine Gesamtnutzungsfläche von rund 9.400 m2. Davon entfallen rund 3.500 m2 auf die Oberschule, etwa 5.300 m2 auf das Gymnasium und circa 600?m2 auf gemeinschaftlich genutzte Bereiche. Ergänzend umfasst das Projekt den Rückbau der Bestandsgebäude sowie Interimsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs während der Bauzeit mit einer Nutzungsfläche von etwa 2.000 m2. Zudem erfolgt die Herstellung der zugehörigen Außenanlagen am Standort des Schulzentrums Meckelfeld. Der Neubau soll im Rahmen einer Gesamtvergabe errichtet werden. Der Auftragnehmer hat auf Grundlage einer funktionalen Bauleistungsbeschreibung mit Raumprogramm alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen für die gebrauchsfertige Errichtung des Schulzentrums einschließlich aller Außenanlagen sowie die Wartung innerhalb der verlängerten Gewährleistungsfrist einschließlich der Einregelung der technischen Anlagen zu erbringen. Ebenso obliegt dem Auftragnehmer der Abbruch bzw. Rückbau des temporären Schulzentrums. Das gesamte Abbruchsvolumen der Bestandsgebäude umfasst ca. 15.000 m2 BGF. Davon entfallen rund 3.900 m2 BGF auf den Teilabbruch der Gebäudeteile Ost sowie etwa 11.200 m2 BGF auf den Teilabbruch der Gebäudeteile Mitte und West. In der Planung des Gesamtkonzeptes ist im Rahmen der Angebotserarbeitung zudem der Neubau einer Sporthalle zu berücksichtigen. Die bauliche Herstellung kann erst nach Abschluss der Baumaßnahmen erfolgen und ist optional anzubieten. Auch die Planung und Umsetzung einer innovativen Wärmeversorgung obliegt dem Bieter. Dabei soll die Wärmeversorgung des Neubaus über eine witterungsgeführte, zeitgesteuerte Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit Pufferspeicher erfolgen. Diese entzieht ihre thermische Energie dem gereinigten Abwasser der nahegelegenen Kläranlage. Das Abwasser wird mittels einer neu zu errichtenden, gedämmten Doppelleitung zum Schulzentrum geführt, dort energetisch genutzt und anschließend zurück zur Kläranlage geleitet. Auftraggeber und Vertragspartner für alle Leistungen wird der Landkreis Harburg. Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Für die Bewerbung im Teilnahmewettbewerb werden Nachweise und Erklärungen eines Bauunternehmens und eines Entwurfsverfassers (Architekturbüro) sowie eines Freianlagenplaners erwartet, die nach erfolgreicher Präqualifikation zusammen ein Angebot erarbeiten und im Auftragsfall die Leistungen gemeinsam erbringen. Weitere Informationen enthält das mit dieser Bekanntmachung zur Verfügung gestellte Bewerberinformation. Das Verfahren wird zweistufig in der Form eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach § 3b EU Abs. 3 VOB/A durchgeführt. Dieses besteht in der ersten Stufe aus einem öffentlichen Teilnahmewettbewerb mit der Feststellung der Bewerber auf Eignung und Auswahl geeigneter, fachkundiger und leistungsfähiger Unternehmen für die sich als zweite Stufe anschließende Angebotserarbeitungs- und Verhandlungsphase. Die Angebotserarbeitungsphase beginnt mit der Aufforderung der ausgewählten Teilnehmer und der Bereitstellung der vollständigen Vergabeunterlagen. Auf dieser Grundlage erstellen die Teilnehmer ein Angebot. Die Angebote bestehen aus einer Entwurfsplanung für die Realisierung der funktional beschriebenen Leistungen sowie Pauschalfestpreisen für die Planungs-, Bau- und Wartungsleistungen. Die eingereichten Entwürfe werden auf Basis der Zuschlagskriterien durch ein Bewertungsgremium bewertet. Darauf folgt die Verhandlungsphase, in der die vorgelegten Angebote optimiert und verhandelt werden können. Die Anzahl der in Phase 2 verbleibenden Bieter sowie Dauer und Intensität der Verhandlungen werden im Wesentlichen von der Qualität der Angebote und der sich daraus ergebenden Wettbewerbssituation bestimmt. Der Auftraggeber behält sich vor, in dieser 2. Phase - falls zur Einengung des Bieterkreises erforderlich - mehrere Verhandlungsrunden durchzuführen. Nach Abschluss der Verhandlungsphase werden die verbliebenen Bieter zur Abgabe endgültiger Angebote aufgefordert.

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