Im Rahmen der Sanierung der denkmalgeschützten Stadthalle Braunschweig wird die Installation von Feuerlöschanlagen vergeben.
Ausschreibungsgegenstand ist die Montage der Feuerlöschanlagen im Rahmen der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen der Stadthalle Braunschweig. Im Rahmen des genehmigten Brandschutzkonzeptes sind folgende Besonderheiten für die Feuerlöschanlagen zu berücksichtigen: - Es wird die VdS CEA 4001:2024-01 zugrunde gelegt. - Im Bereich Eingang Garderobe ist über den mobilen Rauchschürzen ein verdichteter Sprinklerschutz abzubilden. - In den Bereichen Garderobe EG Haupteingang sowie Foyer Großer Saal sind die Sprinkler dort: - mit max. 4 m Abstand, - Nennauslösetemperatur 68 °C - mit Ansprechverhalten Spezial auszurüsten. Sprinklertank Die Wasserbevorratung befindet sich nordwestlich des Gebäudes in einem frostfrei überbauten Betontank. Der Tank wird in als WU-Konstruktion errichtet. Insgesamt stehen 180 m³ als Löschwasser zur Verfügung. Im Tank selbst wird bis einschl. der eingehenden Rohrleitungen in die Sprinklerzentrale (UG Nord, unterhalb des Eingangsbereich für den Vortragssaal) bauseits errichtet. Zwei Saugleitungen, Belüftungsleitung und Probierleitung sowie eine Entleerung (gleichzeitig die Füllstandsmessung in der Zentrale) sind Teil der bauseitigen Leistung. Diese werden über Blindflansche oder Absperrventile übergeben. Die Gesamtheit der Anlage ist inkl. dieser Bauteile bis zum Sprinklertank funktionstüchtig herzustellen. Sprinkleranlage Gruppe 1 – Lager / Technik Diese Gruppe versorgt alle innenliegenden Lager vom UG bis in die aufgehenden Geschosse sowie die Technikbereiche. Das Risiko ist mit OH3 eingestuft. Gruppe 2 – Allgemeinbereiche / Foyers Diese Gruppe versorgt alle öffentlichen sowie die Mitarbeiterbereiche inkl. der Küche. Grundsätzlich ist von einer Risikoklasse OH4 auszugehen. Im Bereich des Eingangs sowie im darüberliegenden Foyerbereich des großen Saals befinden sich die zur Baugenehmigung genannten Rahmenbedingungen zum Einsatz der Sprinkleranlagen. Weiter befindet sich im Garderobenbereich des Haupteingangs eine offene Abhangdecke gem. VdS CEA 4001:2024-01, Kap. 11.4.13 mit den damit verbundenen Rahmenbedingungen zur Auslegung der Sprinklerpositionierung. Die Sprinkleranordnung der Foyerdecken orientiert sich insbesondere an dem Dreiecks-Raster des Deckenspiegels. Im Küchenbereich ist ein Grundschutz geplant, für die Abhangdeckensprinkler sind im Rahmen der Ausschreibung 30 St. K60-Sprinkler mit einer Auslösetemperatur von 93 °C inkl. Anschluss per Flexschlauch (L = 2 m) zu berücksichtigen. Diespezifischen Löschanlagen für die Küchenberieche (z.B. Ansul) sind Bestandteil der Küchentechnik bzw. Küchendecke. Das Podest des Treppenfoyer Nord wird über einen Bodenschlitz im Rahmen der Sohle-Arbeiten im Eingangsbereich über eine PE-100 Leitung erschlossen. Diese Arbeiten sind Bestandteil der Sohle-Arbeiten. Der AN der Sprinkleranlagen hat diese Leitungen mit zu verwenden. Gruppe 3 – Großer Saal Für die Säle sind eigene Gruppen zugeordnet. Der Große Saal wird im Bereich der Abhangdecke (E7) sowie innerhalb der Decke für den Saal selbst (E6) versorgt. Auf der Technikebene ist neben dem eigentlichen Deckenschutz mit einer hohen Anzahl an Sprühbehinderungen zu rechnen. Der Bereich wird im Ansatz als ungünstigste Wirkfläche zur Auslegung der Sprinklerpumpen ausgelegt. Die Abhangdecke des Saals wird über einen separaten Strömungsmelder versorgt. Die Sprinklerköpfe werden im Bereich der Kreuzungen der Rabbitz-Decke sowie in den Emporen- und Bühnenbereichen in den Hochpunkten unter der Abhangdecke positioniert. Der Abhangdeckenschutz wird als Netz unmittelbar über der Abhangdecke aufgebaut. Der Deckenschutz in der Technikebene erfolgt über die Stahlträger. Von einer Befestigung in der Porenbetondecke ist abzusehen. Gruppe 4 – Congress-Saal Ähnlich zu dem Großen Saal sind Technikbereich und Saalbereich über getrennte Strömungsmelder erfasst. Der Aufbau der Sprinkler und die Positionierung sind analog zum großen Saal. Trockene Steigleitungen In verschiedenen Treppenhäusern sind Entnahmearmaturen für die Feuerwehr zu ergänzen. Analog dazu erhalten die Treppenhäuser eine entsprechende außenliegende Einspeisearmatur. Außerhalb von Treppenhäusern und notwendigen Fluren sind die Leitungen in vertikalen Verzügen grundsätzlich feuerbeständig zu bekleiden (z.B. Rockwool Conlit U150 inkl. Wickeldraht) sowie in Richtung der außenliegenden Einspeisung im Gefälle >= 0,5° zu verlegen. Im Außenbereich sind Leitungen mit >= 0,5° in Richtung Einspeisearmatur zu verlegen und mit 200% zu dämmen, es ist eine redundante Rohrbegleitheizung vorgesehen. Die trockenen Steigleitungen sind in den Übersichtsplänen der Feuerlöschanlagen zu finden. Mit trockenen Steigleitungen werden versorgt: - TRH03 – Entnahme ab E3 bis E7 – Einspeisung Bereich Anlieferung Nordwest - TRH04 – Entnahme ab E5 bis E7 - Einspeisung direkt am Notausgang TRH06 - TRH05 – Entnahme E4 und E6 – Einspeisung direkt am Notausgang TRH05 - TRH06 – Entnahme E4 und E6 – Einspeisung direkt am Notausgang TRH06 - TRH07 – Entnahme E3 und E4 – Einspeisung direkt am Notausgang TRH07 - TRH09 – Entnahme E4 – Einspeisung direkt am Notausgang TRH09 Achse 13 - TRH10 – Entnahme E3 und E4 – Einspeisung Bereich Anlieferung Nordwest - TRH14 – Entnahme E4 – Einspeisung direkt am Notausgang (Löwengang) Gerüst Installationschächte Installationschächte werden mit einem bauseits gestellten Gerüst ausgestattet.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
Eröffnungsprotokoll_555494.pdf
PDF • 112.4 KB
Nachricht_vom__2025-10-23T202349.html
HTML • 1.2 KB
Nachricht_vom__2025-10-15T092236.html
HTML • 2.7 KB
Nachricht_vom__2025-10-10T111451.html
HTML • 3.5 KB
250915_SHB_VE4_12_Feuerlöschanlagen.X83
X83 • 1.3 MB
250915_SHB_VE4_12_Feuerlöschanlagen.X81
X81 • 1.3 MB
250915_SHB_VE4_12_Feuerlöschanlagen.pdf
PDF • 877.3 KB
Nachricht_vom__2025-09-19T112501.html
HTML • 2.6 KB
Nachricht_vom__2025-09-12T065349.html
HTML • 2.7 KB
Nachricht_vom__2025-09-11T103703.html
HTML • 1.5 KB
2.00_Vertrag Feuerlöschanlagen.pdf
PDF • 341.0 KB
1.02_Bewerberformulare.pdf
PDF • 430.7 KB
240626_SHB_Baubeschreibung.pdf
PDF • 455.6 KB
250131_SHB_Projekthandbuch.pdf
PDF • 2.6 MB
1.01_Verfahrensbeschreibung Preis.pdf
PDF • 401.3 KB
LV_383145.pdf
PDF • 16.7 KB
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.