Erweiterung und Umbau der Gesamtliegenschaft, Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 1 bis 3
Das Bildungszentrum der Steuerverwaltung des Landes Schleswig-Holstein in Malente umfasst mehrere funktional unterschiedliche Gebäude mit jeweils spezifischen Anforderungen an die Technische Ausrüstung. Das Gesamtvorhaben umfasst unter anderem den Neubau von Lehr- und Verwaltungsflächen sowie die bauliche und technische Ertüchtigung bestehender Gebäude, insbesondere in den Bereichen Unterkunft, Verpflegung und gemeinschaftliche Nutzung. Im Rahmen einer Bedarfsplanung wurde die umfassende Neuordnung dessen Umsetzungen neben der Sanierung von Bestandsbauten auch Neu- bzw. Erweiterungsbau und Abbruch beinhaltet in Bauphasen unterteilt damit der laufende Betrieb der Liegenschaft gewährleistet ist. Hierbei beträgt die NUF für den Bestand 1840 m². Davon sollen 547 m² NUF umgebaut werden. Rund 3258 m² NUF sollen neu gebaut werden; diese teilen sich auf in einen freistehenden Baukörper für Verwaltung und Lehre mit 1858 m² NUF, 435 m² als Anbau Küche und Mensa und 965 m² NUF Anbau Wohnen. Das B-Plan Verfahren der geplanten Maßnahme ist bereits abgeschlossen. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im laufenden Betrieb des Bildungs- und Informationszentrums. Während der gesamten Bauphasen bleiben Nutzende auf dem Gelände anwesend. Um den Ausbildungs- und Seminarbetrieb uneingeschränkt fortführen zu können, werden geeignete Interimsmaßnahmen eingerichtet, die eine reibungslose Durchführung der Lehr- und Verwaltungsaktivitäten sicherstellen. Dadurch wird gewährleistet, dass die betrieblichen Abläufe trotz der baulichen Veränderungen in allen Phasen aufrechterhalten werden können. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines zukunftsfähigen, nachhaltigen und energieeffizienten Gebäudekonzepts. Dabei ist insbesondere eine langfristig klimaneutrale Energieversorgung unter Berücksichtigung der landesrechtlichen Vorgaben, insbesondere des Energiewende- und Klimaschutzgesetzes Schleswig-Holstein, anzustreben. Die Planung hat sich an den Grundsätzen des Passivhausstandards zu orientieren, sofern dieser nicht vollständig umsetzbar ist. Das geplante Lehr- und Verwaltungsgebäude ist geprägt durch Seminar-, Unterrichts-, Büro- und Besprechungsräume mit teils stark schwankenden Belegungsdichten. Für diesen Gebäudebereich ist im Rahmen der Vorgaben eine bedarfsgerechte technische Gebäudeausrüstungen in den Anlagengruppen 1-3 zu planen und zu realisieren. Anlagen im Betrieb müssen den Schallschutz in Lehr- und Büroräumen erfüllen. Die wärmetechnischen Anlagen sind auf niedrige Systemtemperaturen auszulegen und konsequent auf den Einsatz erneuerbarer Energien, insbesondere Wärmepumpentechnik, auszurichten. Die Unterkunftsgebäude dienen der Unterbringung der Lehrgangsteilnehmenden und weisen eine überwiegend wohnähnliche Nutzung mit zeitweise stark variierender Belegung auf. Die Mensa- und Verpflegungsbereiche stellen aufgrund des Küchenbetriebs erhöhte Anforderungen an die Technische Ausrüstung. Die Trink- und Abwassersysteme sind auf hohe Lasten und Nutzungsspitzen auszulegen. Für die Warmwasserbereitung und Wärmeversorgung sind ausreichende Leistungsreserven vorzusehen. Die lufttechnischen Anlagen müssen insbesondere die hygienische Abführung von Küchenabluft gewährleisten und sind mit geeigneten Fettabscheide- und Filterkonzepten sowie einer bedarfsgerechten Steuerung auszustatten, um einen energieeffizienten Betrieb auch außerhalb der Hauptnutzungszeiten sicherzustellen. Bei allen Bestandsgebäuden, die saniert oder umgebaut werden, ist die vorhandene Bausubstanz in besonderem Maße zu berücksichtigen. Die Fachplanung umfasst die Bewertung bestehender technischer Anlagen sowie die Entwicklung von Sanierungs- und Umrüstkonzepten, die eine schrittweise Umsetzung und – sofern erforderlich – einen Weiterbetrieb einzelner Gebäudeteile ermöglichen. Neue Anlagen sind funktional und wirtschaftlich in die bestehenden Strukturen zu integrieren und auf die langfristige Zielsetzung einer CO₂-neutralen Energieversorgung auszurichten. Neben der umfangreichen Planung der neuen technischen Ausrüstung ist auch der Rückbau der TA in den abgängigen Gebäuden innerhalb des Leistungsumfanges zu erbringen.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
eForm_16_3111.pdf
PDF • 2.0 MB
00_Leitfaden_zum_Teilnahmewettbewerb.pdf
PDF • 875.5 KB
0_Arbeitshilfe Teilnahmewettbewerb Auswahlmatrix.pdf
PDF • 880.3 KB
0_Arbeitshilfe Teilnahmewettbewerb Vollständigkeit und Eignung.pdf
PDF • 761.2 KB
Eigenerklärung_z_Aufträgen_u_Konzessionen_oberh._d_EU-Schwellenwerte.pdf
PDF • 621.0 KB
II-1 Teilnahmeantrag.docx
DOCX • 42.6 KB
II-1-1_Formblatt_Referenzen.docx
DOCX • 25.2 KB
II-2_Erklärung_der_Bewerbergemeinschaft.docx
DOCX • 22.2 KB
II-3_Verzeichnis_der_Leistungen_Kapazitäten_anderer_Unternehmen.docx
DOCX • 18.1 KB
II-4_Verpflichtungserklärung_anderer_Unternehmen.docx
DOCX • 19.0 KB
II-7-1_Formblatt_Honorar_GESAMT.xlsx
XLSX • 12.3 KB
00_Leitfaden_zum_Angebotsprozess.pdf
PDF • 705.3 KB
00_Leitfaden_zur_Teilnahme_an_Videokonferenzen_der_GMSH_über_Jitsi.pdf
PDF • 561.5 KB
07 II-6-2_Zuschlagskriterien_und_Wertung.docx
DOCX • 26.5 KB
II-3_Verzeichnis_der_Leistungen_Kapazitäten_anderer_Unternehmen.docx
DOCX • 18.1 KB
II-4_Verpflichtungserklärung_anderer_Unternehmen.docx
DOCX • 19.0 KB
II-6-1 Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebots.docx
DOCX • 39.3 KB
II-6-3_Information_zur_Verhandlung.docx
DOCX • 27.2 KB
II-6-5_Aufforderung_zur_Abgabe_eines_endgültigen_Angebots.docx
DOCX • 32.0 KB
II-7-1_Formblatt_Honorar_Gebäude_A1.xlsx
XLSX • 124.0 KB
II-7-1_Formblatt_Honorar_Gebäude_B1_B2_C.xlsx
XLSX • 124.4 KB
II-7-1_Formblatt_Honorar_Gebäude_D.xlsx
XLSX • 124.2 KB
II-7-1_Formblatt_Honorar_Gebäude_E.xlsx
XLSX • 124.1 KB
II-7_Angebotsschreiben.docx
DOCX • 26.5 KB
Vertragsentwurf_inkl_Anlagen.pdf
PDF • 26.7 MB
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.