Nach Beschaffung eines hochauflösenden Geräts für die Rastertunnelmikroskopie und - spektroskopie zur Untersuchung der elektronischen Struktur von neuartigen Quantenmaterialien durch die Universität Wuppertal (Großgeräteantrag EU22104), ist eine Erweiterung der vorhandenen Trägerkonstruktion für die Integration von Ultrahochvakuum (UHV) Präparationsvakuumkammern zur Erlangung der vollen erwünschten Funktionsfähigkeit notwendig. Das UHV-System selbst dient dazu Proben und Messspitzen kontaminationsfrei zu präparieren und deren Transfer in das Rastertunnelmikroskop zu ermöglichen. Das UHV-System ist bereits vorhanden. Auf dieser hiermit zu beschaffenden neuen Trägerkonstruktion werden sämtliche für die Probenvorbereitung benötigten UHV-Kammern und Analysegeräte installiert werden. Dazu existiert eine Entwurfsplanung für die Konstruktion basierend auf dem bereits vorhandenen Trägergestell des Rastertunnelmikroskops (siehe Anlage A). Offene Unklarheiten sind ausschließlich über den VMP NRW (Bieterkommunikation) zu klären.
1.) Konstruktion: Die Spezialkonstruktion muss eine besonders schwingungsarme Halterung der Komponenten der o.g. Installation des Vakuumkammersystems ermöglichen. Diese sollte in der Auswahl der Materialien (Edelstahl) und der Fertigungstechniken (Schraub- und Schweißkonstruktion, Nutzung von Industrieprofilen) der vorhandenen Konstruktion des Trägergestells des Rastertunnelmikroskops entsprechen. 2.) Integration in das bereits vorhandene Trägersystem: Optimale Integration in das bereits vorhandene Trägersystem, um die technische und funktionale Kompatibilität der Gestellerweiterung zu dem bereits existierenden Aufbau sicherzustellen. 3.) Neumontage und Anpassung: Der Bieter muss die Gestellerweiterung in den komplexen Gesamtaufbau integrieren und später die Neumontage, Überprüfung sowie Anpassung an die vorhandene Konstruktion durchführen (Pos. 10 des Ablaufplans). 4.) Kostenkontrolle: Optimierungen der Konstruktion hinsichtlich einer möglichen Kostenersparnis müssen berücksichtigt werden. So wäre z.B. die Teilung der zentralen Basisplatte und deren Verschraubung über Verstrebungen an der Unterseite eine mögliche Konstruktionsalternative. Grundsätzlich können mögliche Änderungen in Abstimmung entschieden werden. Erstellung der Konstruktion der Gestellerweiterung durch den Auftragnehmer auf Basis des Entwurfs des Auftraggebers. Fachtechnische Begleitung zu Art und Ausführung durch den Auftragnehmer. Montage- und Fertigungsoptimierung in Abstimmung mit dem Auftragnehmer. Fertigung der Gestellerweiterung. Auslieferung der Gestellerweiterung und entsprechende Teilrechnungsstellung an die BUW in 2025. Abbau des vorhandenen Gestells des 30mK-STM-Systems am IFW Dresden (Auftragnehmer), sobald das Gebäude X der BUW fertiggestellt ist (voraussichtlich 2026/27). Aufbau des bestehenden Gestells in Wuppertal in seiner aktuellen Form (voraussichtlich 2026/27). Installation der Gestellerweiterung auf dem vorbereiteten 30mK-STM-System nach Inbetriebnahme durch den Auftraggeber (voraussichtlich 2026/27).
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.