Fachplanung Tragwerksplanung Lph 3-6 (teilweise) und Besondere Leistungen in Lph 8
Zur Deckung des bestehenden Bedarfs an Schießausbildung wurde der Bau mehrerer Hallenschießanlagen deutschlandweit gebilligt. Seit 2020 / 2021 werden die ersten Hallenschießanlage auf Bundeswehrliegenschaften gebaut. Die Hallenschießanlage soll bundesweit mehr als 25-mal gebaut werden. Daher wurde seitens des BMVg eine Standardplanung beauftragt mit dem Ziel, Honorarkosten und Planungszeiten einzusparen. Die Standardplanung wurde von der Landesbaudirektion (LBD) Bayern erstellt wird den Bauverwaltungen, die mit der Planung einer Hallenschießanlage in deren Bereich beauftragt werden, als Grundlage der weiteren Planung zur Verfügung gestellt. Nun wurde seitens des Bauherrn auch für die Hallenschießanlage unmittelbar westlich neben der Julius-Leber-Kaserne in Husum (wird später in die Liegenschaft integriert) ein Planungsauftrag erteilt. Die Initialen Projektunterlage (IPU, Leistungsphase (LPH) 1 HOAI) für die Standardplanung wurde erstellt und die Qualitätssicherung durch den Bauherrn bestätigt. Zzt. wird die finale Projektunterlage (FPU, LPH 3 HOAI) durch die LBD Bayern für die Standardplanung erstellt. Diese Standardplanung soll dann durch die jeweiligen Bauverwaltungen mit den erforderlichen standortbezogenen Anpassungen (Wind- und Schneelasten, Baugrund, Planung der Erschließung und Außenanlagen, …) ergänzt und der Fachaufsicht führenden Ebene (FfE) zur Prüfung und baufachlichen Genehmigung vorgelegt werden. Für die standortspezifischen Anpassungen ist ein Baugrundaufschluss erforderlich. Annahmen für die Statische Berechnung (LPH 4 Genehmigungsplanung) der Standardplanung (Bauort Bad Rechenhall): • 491 m über hNN • Schnee Zone 3 • Wind Zone 1 • Bodenkennwerte: o zul sRd = 350,00 kN/m² o ks = 12500,00 kN/m³ Für diese statische Berechnung wurde bereits die LPH 5 bearbeitet (Schal- und Bewehrungspläne), die jedoch ebenfalls auf die zu ändernde statische Berechnung hin zu überarbeiten sind. Der Baukörper der Hallenschießanlage gliedert sich in zwei Gebäudeteile mit klarer architektonischer Trennung. Das Hauptgebäude ist ein zweigeschossiger Hallenbau mit Abmessungen von ca. 72 m x 37 m. Über einen Rücksprung in der Fassade schließt sich an der Giebelseite des Hallenneubaus ein eingeschossiger Anbau mit Abmessungen von ca. 17 m x 35 m an. Die Decken und Wände bestehen aus Stahlbeton, die versetzte Pultdachkonstruktion aus Stahl und das Dach aus Stahltrapezblechprofilen. Die Hallenschießanlage erhält eine vollständige Umfahrungsmöglichkeit, Stellplätze für Kleifahrzeuge und einen Busstellplatz. Bis zum Vorliegen der überarbeiteten FPU (geplant Anfang 2025) werden zzt. Vergabeverfahren für die Beauftragung von Planungsleistungen, die nicht im eigenen Hause erbracht werden können, vorbereitet. Ziel ist es, im I. Quartal 2025 unmittelbar nach Vorliegen der Standardplanung der FPU mit dem Planungsteam die standortbezogenen Anpassungen vorzunehmen und der FfE Mitte 2025 die vollständige FPU für den Standort Husum zur Prüfung und baufachlichen Genehmigung vorzulegen. Die anrechenbaren Kosten der aktuellen Standardplanung (ohne standortbezogene Anpassungen) belaufen sich auf: KG 300 10.112.655,30 € KG 400 6.018.833,92 € Aufgrund der in der Erstellung befindlichen Standardplanung wurden die v. H.-Sätze bis zur LPH 6 angepasst (reduziert). Die der Honorarberechnung zugrunde liegenden anrechenbare Kosten beruhen auf der Standardplanung ohne Standortbezug und stellen damit keine abschließende Kostenberechnung dar. Darüber hinaus ist die FPU der Standardplanung noch in der Erstellung und wird jüngsten Angaben zufolge noch umgeplant. Die Kostenberechnung muss nach Fertigstellung der "Muster-FPU" und Implementierung der standortbezogenen Kosten fortgeschrieben werden . Termine Abgabe der FPU: 01.08.2025 (bzw. 13 Wochen nach Erhalt der Standardplanung) Baubeginn: 01/2027 Fertigstellung: 06/2029
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.