Für die Sanierung der denkmalgeschützten Stadthalle Braunschweig wird die Installation von Wärme- und Kälteversorgungsanlagen vergeben.
Ausschreibungsgegenstand ist die Montage der Wärme- und Kälteversorgungsanlagen im Rahmen der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen der Stadthalle Braunschweig auf Basis des beigefügten Leistungsverzeichnisses. Das Gebäude wird über drei verschiedene Quellen beheizt und zwei Quellen gekühlt. Auf dem Gebäudedach befinden sich insgesamt drei Wärmepumpenanlagen. Zwei Luftwärmepumpen im Außenbereich Dachfläche E4 mit einer Wärmeleistung von insgesamt bis zu 700 kW thermisch (AT – 10 °C / T VL 50 °C). Eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe im Außenbereich der Technikzentrale E5 oberhalb des Treppenhauses Congress. Quelle der Anlage ist ein Geothermiefeld außerhalb der Stadthalle, Übergabepunkt an das Feld sind die zwei Rohrleitungspaare im E1, die durch den Auftragnehmer angeschlossen werden. Eine Fernwärmeübergabestation im Keller des Gebäude (E1) in der Heizungszentrale E1 mit einer Leistung bis zu 500 kW. Zur Übertragung von Fernwärme an das Heizungsnetz (im Bedarfsfall) werden zwei Wärmetauscher eingesetzt. Einer befindet sich in der Heizzentrale E1 und einer in der Lüftungszentrale E1. Die Heizungs-Wärmeübertrager erhalten eine Wärmedämmung mit Mineralwolle gem. GEG. Weiterhin wird ein Wärmetauscher zur Übertragung von freier Kühlung durch die Geothermie in der Technikzentrale E5 montiert. Der Wärmeübertrager wird mit einer diffusionsdichten Dämmung ausgestattet. Insgesamt werden in dem Vorhaben sechs Speicher Anwendung finden, jeweils drei Heizungs- und Kältespeicher. Eine Speichergruppe befindet sich in der Zentrale E5 zur Übergabe / Aufnahme und hydraulischen Entkopplung der Erzeuger-Wärmepumpen. Eine weitere in der Heizungszentrale E1 im westlichen Kellerbereich, die letzte Speichergruppe befindet sich in der Zentrale E0 im östlichen Kellerbereich. Kältespeicher werden mit einer Kautschukdämmung in diffusionsdichter Ausführung gedämmt, Heizungsspeicher mit Minerallwoll-Dämmung gemäß GEG. Die Einzige zentrale Warmwasserbereitungsanlage befindet sich in der Heizungszentrale E1 als Frischwasserstation als Teil der Fernwärmeübergabestation. Die Erzeugung versorgt die Warmwasserbereitung der Küche in E4 des Gebäude. Die Warmwasserbereitung ist von der Beheizung des Gebäudes vollständig entkoppelt und wird nur durch die Fernwärme versorgt. Die Lüftungsanlagen des Gebäude werden über die entsprechenden Unterverteilstationen versorgt, Wärmeversorgungsanlagen werden über Drei-Wege-Ventile mit eigener Heizkurve pro Lüftungsanlage eingestellt. Kälteabnahmen sind durchflussgeregelt. In untergeordneten und Sanitärbereichen kommen Heizkörper zur Ausführung. Diese sind über ein einfaches Thermostatventil entsprechend der angestrebten Raumtemperatur voreinzustellen. Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlagen, insbesondere das Leistungsverzeichnis verwiesen.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
Eröffnungsprotokoll_553842.pdf
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Nachricht_vom__2025-10-07T104407.html
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Nachricht_vom__2025-09-11T110104.html
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Nachricht_vom__2025-09-11T103321.html
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2.00_Vertrag VE4-14 Wärme- und Kälteanlagen.pdf
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250805_SHB_VE4-14Wärme-undKälteversorgungsanlagen.X83
X83 • 3.3 MB
250805_SHB_VE4-14 Wärme- und Kälteversorgungsanlagen.PDF
PDF • 1.5 MB
250131_SHB_Projekthandbuch.pdf
PDF • 2.6 MB
240626_SHB_Baubeschreibung.pdf
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1.02_Bewerberformulare VE4-14 Wärme- und Kälteanlagen.pdf
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1.01_Verfahrensbeschreibung VE4-14 Wärme- und Kälteanlagen.pdf
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LV_381638.pdf
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.