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Projekt-ID: #2025-LRA-II-22-01

Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten Einhorntunnel Gmünd B29

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20.02.25 Frist

Projektbeschreibung

Wartung- und Instandhaltungsarbeiten im Einhorntunnel Schwäbisch Gmünd B29

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In den 3 Betriebsgebäuden West, Mitte und Ost sind jeweils die zentralen Komponenten für die Technik in den zugeordneten Tunnelbereichen untergebracht. Während die beiden äußeren Betriebsgebäude zwar unterirdisch, aber dennoch von oben zugänglich sind, ist das Betriebsgebäude in der Tunnelmitte nur vom Tunnel aus erreichbar. In den Betriebsgebäuden sind im Wesentlichen die Anlagen für die Energieversorgung, die Beleuchtung und die Lüftung mit der dazu gehörenden Messtechnik und den Steuerungen installiert. Damit alle Teilsysteme zusammenarbeiten können, sind die 3 Betriebsgebäude mehrfach redundant miteinander vernetzt. Die gesamte Technik wird von 2 redundanten SPSen gesteuert, die mittels des übergeordneten Zentralen Leitsystems kontrolliert werden. Über eine bauseitige Richtfunkstrecke werden die Daten und Videobilder aus dem Tunnel zur Integrierten Rettungsleitstelle in Aalen übertragen, von wo aus der Tunnelbetrieb und die -technik rund um die Uhr überwacht werden. Die "Betriebstechnische Tunnelausstattung" im Gmünder Einhorn Tunnel umfasst folgende Anklagenteile: - die Tunnelbeleuchtung (in moderner LED-Technik), - die Fluchtweg und Sicherheitsbeleuchtung, - eine aktive Leiteinrichtung, die besonders in den Verschwenkungsbereichen die Fahrspurerkennung erleichtert, - die Verkehrsbeeinflussungs- und die Tunnelsperranlage mit Vorwegweisern auf beiden Tunnelseiten, - eine BOS-Funkanlage (in analoger und digitaler Technik) im Tunnel, den Betriebsgeb äuden, dem Rettungsstollen mit Fluchttreppenhäusern und den nahen oberirdischen Tunnelumfeld, - eine Notruf- und Telefonanlage (in moderner VoIP-Technologie), - eine Videoanlage mit Videodetektion und über 100 Kameras, - eine Lautsprecheranlage mit 53 Grenzflächenhörnern und 34 klassischen Druckkammerlautsprechern, - ein automatisches Brandmeldesystem, bei dem nicht mehr punktuell in regelmäßigen Abständen die Temperatur gemessen wird, sondern kontinuierlich über die gesamte Tunnellänge, - die Tunnelentwässerung mit insgesamt 17 Pumpen in 5 Pumpwerken und - 2 - ebb_0_34259875_2383809997.doc - Stand: 19.12.2024 - die Steuerungen für die Tunnelbe- und -entlüftung, wobei die Wartung an den Ventilatoren und Entlüftungsanlage ein separater Wartungsvertrag ist. Das Lüftungskonzept sieht vor, dass die Abgase im gesamten Tunnel über eine Kalotte (Hohldecke) zum mittleren Betriebsgebäude gesaugt werden und dort von 2 Abluftmaschinen mit je 420 kW Leistung nach oben durch einen Kamin ausgeblasen werden. Dafür wurde ein 130 m langer Abluftkamin mit 6,5 m Durchmesser durch den Berg nach oben gebaut. Im Brandfall wird die Rauchabsaugung noch durch 3 Strahlventilatoren mit je 22 kW in der Nähe des Westportals und 8 baugleiche Strahlventilatoren in der Nähe des Ostportals unterstützt. Alle diese Ventilatoren können über Frequenzumrichter stufenlos gesteuert oder bei Ausfall der Elektronik über Sanftanläufer direkt eingeschaltet werden. Weiterhin wurden diverse Nebengewerke installiert, die für die Sicherheit der Anlage oder des Personals sowie für die Funktion der Tunneltechnik notwendig sind, wie z.B. die Energieverteilungen, unterbrechungsfreie Spannungsversorgungen über die Doppelböden und die Betriebsgebäudelüftungen bis hin zu den Einbruchmeldeanlagen und der Sanitärtechnik für die WCs in den Betriebsgebäuden. Parallel dazu wurde von den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd die Erweiterung des 20kV-Mittelspannungsnetzes vorgenommen. In jedem der 3 Betriebsgebäude wurde eine Mittelspannungsstation errichtet und mehrfach an schon vorhandene Stationen im Stadtgebiet angeschlossen. Die Schnittstelle zur Energieversorgung des Tunnel befindet sich auf der 230V/400V-Ebende, d.h. die Transformatoren gehören noch zum Eigentum der Stadtwerke, obwohl diese exklusiv für die Versorgung des Tunnels installiert wurden. Die Versorgung des Tunnels erfolgt über 5 Transformatoren mit einer Gesamtleistung von 3,5 MVA, die auf die 3 Betriebsgebäude aufgeteilt sind (2 × 630 kVA im BG West + 2 × 800 kVA im BG Mitte + 1 × 630 kVA im BG Ost).

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