Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS - Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen), 2 (Wärmeversorgungsanlagen), 3 (Lufttechnische Anlagen), 8 (Gebäudeautomation): LPH 1-9. Dabei kommt es zu einer abgestuften Beauftragung: Leistungsphasen 1-2 (=Stufe 1), Leistungsphasen 3-4 (Stufe 2), Leistungsphasen 5-7 (Stufe 3), Leistungsphase 8 (Stufe 4) und Leistungsphase 9 (=Stufe 5).
Bauherr des Projekts "Knebelscher Hof Sanierung" ist die Stiftung Bürgerliche Hospizien c/o Landeshauptstadt Mainz, Dezernat IV. Die MAG Kommunalbau GmbH übernimmt für das Projekt die Bauherrenbetreuung und Projektsteuerung. Der Knebelsche Hof wurde 1588 bis 1598 erbaut und 1955 nach historischem Vorbild rekonstruiert. Die dabei wiederverwendeten Renaissance-Schmuckteile, Bauzier, Portal und Erker sind Herausstellungsmerkmale des Knebelschen Hofes in Mainz. Seine Fassade wurde 2018 saniert und steht unter Denkmalschutz und wird nicht in die Sanierungsmaßnahme miteinbezogen. Die äußere Kubatur des Gebäudes bleibt bestehen. Das Bestandsgebäude gehört zum Mainzer Alten- und Wohnheime gGmbH (MAW), in dem bislang 22 Menschen untergebracht und betreut wurden. Aus den Flächen der Altenheimzimmer und Aufenthaltsräume, werden 13 einzelne, barrierefreie, seniorengerechte Apartments entwickelt. Einige der Appartements werden Rollstuhlgerecht ausgeführt. Betreutes Wohnen wird über angebotene Leistungen des MAW realisiert. Der Knebelsche Hof liegt zentral in der Altstadt von Mainz, in der Hinteren Christofsgasse 2. Der Hof ist kein freistehendes Gebäude. Vom Hauptgebäude der Altenheimanlage aus führt ein überdachter Gang durch die Innenhof-/Gartenanlage zum sogenannten Gartenhaus, welches ebenfalls von MAW betrieben wird. An das Gartenhaus schließt sich der Knebelsche Hof ( Blau umrandet)an. Westlich an den Hof baulich angrenzend befinden sich Bestandsgebäude, in denen sich Wohnungen und Büros verortet sind. Direkt an den Innenhof der MAW angrenzend liegt die Josefskapelle sowie katholische Kirche St. Quintin. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird das Gebäude bis auf die Fassade und den Rohbau zurückgebaut. Die haustechnischen Anlagen (Wasser, Strom sowie die Wärme über die Fernwärmeübergabestation des Hauptgebäudes) werden künftig separat erfasst, da eine separate Zählung notwendig ist. Die Gebäudenetze müssen neu installiert werden. Nach dem erfolgten Rückbau werden die Abmessungen der Gebäudeteile durch ein Vermessungsbüro aufgenommen. Dieses Ergebnis wird sodann dem Planungsbeteiligten zur Verfügung gestellt, welche auf dieser Basis ihre Planung überprüfen und Abweichungen entsprechend korrigieren. Planungsinhalt der hier ausgeschriebenen Leistung ist die Planung der technischen Ausrüstung der folgenden Anlagegruppen: Anlagengruppe 1 gemäß HOAI §53: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen Anlagengruppe 2 gemäß HOAI §53: Wärmeversorgungsanlagen Anlagengruppe 3 gemäß HOAI §53: Lufttechnische Anlagen Anlagengruppe 8 gemäß HOAI §53: Gebäudeautomation Im Einzelnen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.