Die geplante Hochwasserschutzmaßnahme dient dem Schutz des Wasserwerks Sallern im Regenvorland. Geplant ist die Errichtung eines rund 420 m langen Hochwasserschutzdeiches mit einer maximalen Höhe von 4,5 m und einer Sohlbreite von bis zu 30 m. Im nördlichen Abschnitt der Trasse wird auf einer Länge von etwa 45 m anstelle eines Deiches eine Hochwasserschutzmauer errichtet. Zur Sicherstellung der Binnenentwässerung wird ein System aus drei Pumpwerken sowie ein Drainagesystem errichtet. In die Ortbetonschächte werden jeweils zwei Tauchmotorpumpen in Nassaufstellung eingebaut, welche das zufließende Wasser im Parallelbetrieb über zwei Druckleitungen DN 400 in das Regenvorland ableiten. Das Drainagewasser wird über eine mit Filtervlies umhüllte Kiesrigole mit Tiefen von bis zu 8,0 m abgeleitet. In der Rigole verlaufen zwei parallel angeordnete DN 400 Rohre, über die das Wasser zu den drei Pumpschächten geführt wird. Vor Beginn der Hochwasserschutzmaßnahmen ist die Umlegung bestehender Versorgungs- und Entsorgungsleitungen erforderlich, welche den Deich in einem ungünstigen Kreuzungswinkel queren würden. Hierzu zählt insbesondere die Wasserleitung DN 500, die vom Turbinenhaus ausgeht und im Zuge der Maßnahme verlegt und erneuert wird. Des Weiteren wird ein DN 800 Regenwasserkanal er-neuert, welcher die angrenzenden Flächen und die Spülleitungen des Wasserwerks in den Regen ableitet. Teilbereiche des Entwässerungskanals sollen in geschlossener Bauweise saniert werden.
Übersicht der wesentlichen, auszuführenden Arbeiten: - Errichtung eines ca. 420 m langen Hochwasserschutzdeichs (max. 4,5 m hoch, bis zu 30 m Sohlbreite, 3,5 m Dammkronenbreite, V = ca. 20.000 m³) - Errichtung der Hochwasserschutzmauer (L = ca. 45 m, H bis 4,20 m) - Errichtung von drei Pumpwerken mit Technischer Ausrüstung (L x B x T = 6,50 x 4,10 x 8,00) - Bau eines Drainagesystems inkl. Kiesrigole (Tiefe: bis 7,50 m, Breite: 2,00 m) mit Filterv-lies, zwei Drainrohren DN 400 und 4 Kontrollschächten - Umlegung einer Wasserleitung da 500 auf einer Länge von ca. 260 m - Umlegung und Erneuerung von Regenwasserkanälen DN 800 auf einer Länge von ca. 200 m - Kanalsanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise (Inliner DN 350 - 800, L = 125 m) - Verlegung von Niederspannungskabeln, Kabelschutzrohre, usw. (ca. 7.000 m)
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.