Auf der Liegenschaft Örtzetal-Kaserne soll eine neue Wärmeerzeugungsanlage zur zentralen Wärmeversorgung der vorhandenen Bundeswehrkasernen in Munster Süd erstellt werden. Diese Wärmeerzeugungsanlage besteht aus einer zentralen Wärmeversorgungsanlage (ZVA) sowie einem dazugehörigen Holzhackschnitzellagers (HHS). Hierfür sind Vorabmaßnahmen, die in diesem Leistungsverzeichnis beschrieben werden, erforderlich.
Das Leistungsverzeichnis beinhaltet die Neuverlegung von Wärmeversorgungsleitungen ab der bestehenden Wärmeerzeugungsanlage bis zu den an das WVN angeschlossenen Gebäuden bzw. Anschlusspunkten an das Bestandsnetz. Die neuen Wärmeversorgungsleitungen umfassen einen Wärmeversorgungsstrang, der auf eine Temperaturspreizung von 90/60°C ausgelegt ist. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Lieferung und Verlegung der Kunststoffmantelrohrleitungen (Dämmreihe 2) für den neuen Wärmeversorgungsstrang. Darüber hinaus gehört die Einbindung der WV-Leitungen in die vorhandenen wärmetechnischen Hausstationen zum Umfang der Ausschreibung. Die Kunststoffmantelrohre werden mit einem Leckageüberwachungssystem ausgerüstet. Bei der Verlegung der Kunststoffmantelrohrleitungen sind die Verlegehinweise der Musterplanung Wärmeversorgungsanlagen der Bundeswehr (Stand 10/2001) sowie die Anforderungen an die Feuchteüberwachung von Wärmeversorgungsleitungen gemäß Musterplanung Wärmeversorgungsanlagen der BW (Stand 03/2006) zu beachten. Parallel zur neuen Wärmetrasse werden Leerrohre bzw. Kabelschutzrohre für Kommunikationsleitungen verlegt. Im Bereich der neuen ZVA wird im Zuge der Umverlegung der WV-Leitungen auch die Regenentwässerung an die zukünftigen Erfordernisse angepasst. Die Tiefbauarbeiten beinhalten die erforderlichen Erd- und Oberflächenarbeiten für die vorgenannten Leitungsnetze.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.