Projekt-ID: #ZenDiS-VgV-2025-002

Betrieb und Weiterentwicklung von ZenDiS-Produkten

OFFEN
services

Projektbeschreibung

Die Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung GmbH (ZenDiS) wurde im Dezember 2022 als gemeinsame Initiative von Bund und Ländern unter Federführung des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat (BMI) gegründet. Ziel der ZenDiS ist es, die öffentliche Verwaltung beim Umstieg auf Open-Source-Software zu unterstützen und damit die Digitale Souveränität zu stärken. Als Kompetenz- und Servicezentrum fördert ZenDiS die (Weiter-)Entwicklung und Bereitstellung von Open-Source-Lösungen für die öffentliche Verwaltung. Im Rahmen dieser Zielsetzung führt der Auftraggeber ein EU-weites offenes Verfahren gemäß § 15 VgV zur Vergabe mehrerer Lose durch. Die Ausschreibung dient der Sicherstellung eines stabilen Betriebs sowie der nutzerzentrierten Weiterentwicklung und Kommunikation der von ZenDiS verantworteten Plattformen und Produkte. Die Leistungen werden im Rahmen von Rahmenvereinbarungen oder Einzelabrufen erbracht und orientieren sich an hohen Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz (DSGVO) und Qualität (BSI IT-Grundschutz).

Lose

4 Lose

Leistungsgegenstand Los 2: Gegenstand ist die Sicherstellung eines stabilen, sicheren und skalierbaren Betriebs der von ZenDiS verantworteten Plattform openCode und ihrer Komponentenlandschaft. Dies umfasst insbesondere: - Hosting - Application Management - Backup- und Wiederherstellungsdienste - Monitoring und Incident Management - Einhaltung der vereinbarten Service Levels (SLAs) Die Leistungen werden auf Basis von Einzelabrufen innerhalb der Vertragslaufzeit erbracht. Der Betrieb ist DSGVO-konform und nach den Vorgaben des BSI IT-Grundschutzes sicherzustellen. Der Dienstleister gewährleistet den Betrieb für bis zu 5.000 aktive Nutzer. Zu den Kernanforderungen zählen neben der Sicherstellung von Stabilität und Sicherheit auch die fristgerechte Erbringung der Leistungen, die Einhaltung von Dokumentationspflichten sowie die vollständige Übergabe aller Systemartefakte zum Vertragsende. Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung zu Los 1. Eignungsanforderungen: Der Bieter reicht sämtliche nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise mit seinem Angebot ein. Hierfür sind die mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Bieter, welche die als solche angegebenen Mindestanforderungen nicht erfüllen, können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Die Auftraggeberin kann weitergehende Nachweise der Bieter fordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. a) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung / Ausschlussgründe - Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. - Eigenerklärung zu § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 AentG - Erklärung zum Verpflichtungsgesetz b) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit - Eigenerklärung Gesamtumsatz: Der Bieter gibt den Gesamtjahresumsatz (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre an. - Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung: mit ausreichendem Versicherungsschutz vorzulegen. Diese Versicherung wird für die Dauer der Ausführungsfrist abgeschlossen und umfasst mindestens folgende Deckungssummen: 2 Mio. Euro je Schadensfall für Personenschäden, 1 Mio. Euro je Schadensfall für Sach- und Umweltschäden sowie 500.000 Euro je Schadensfall für Vermögensschäden. Sämtliche Deckungssummen unterliegen einer zweifachen Jahresmaximierung. c) Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit - Referenzen: Der Bieter weist seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch die Angabe von mindestens drei und höchstens fünf geeigneten Referenzen aus den letzten drei Jahren nach. Diese Referenzen müssen gemeinsam alle folgenden Anforderungen vollständig abdecken: den Betrieb einer GitLab- oder vergleichbaren DevOps-Plattform mit mindestens 200 aktiven Nutzern, wobei vergleichbare Plattformen wie GitHub, Bitbucket oder Azure DevOps den gesamten Softwareentwicklungs- und Bereitstellungsprozess in einer integrierten Umgebung abbilden; den Betrieb einer Instanz mit mindestens 1.000 Repositories oder mindestens 1 TB Storage unter Nutzung eines Gitaly-Clusters oder vergleichbarer Multinodekomponenten; den operativen Betrieb von Shared-Runners in einer Multi-Projektumgebung einschließlich Monitoring und Skalierung; die Erstellung und den Betrieb eines Backup-Konzepts sowie die mindestens einmalige erfolgreiche Durchführung und Dokumentation eines Restore-Tests in einer hochverfügbaren Umgebung mit einer Verfügbarkeit von mindestens 99,9 %; die Anbindung einer detektiven Sicherheitsinfrastruktur wie IDS/IPS an ein SIEM-System sowie die Durchführung regelmäßiger Security Reviews; die Anwendung von Open-Source-Governance-Prozessen nach ISO 5230 (OpenChain), ISO 18974 (OSS Security) oder gleichwertigen Verfahren; die laufende, zentrale Pflege der Betriebsdokumentation zur Sicherstellung der Audit Readiness des Betriebs; sowie die nachweisbare Erfahrung in der praktischen Anwendung des BSI IT-Grundschutzes im Kontext von IT-Betrieb und -Sicherheit. - Informationssicherheitssystem: Nachweis einer aktuellen Zertifizierung nach ISO 27001 oder eines gleichwertigen Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS). Als gleichwertig gelten Zertifikate, die von einer akkreditierten Stelle ausgestellt wurden und ein systematisches, risikobasiertes Sicherheitsmanagement nachweisen, das die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen sicherstellt. Das ISMS muss regelmäßige Audits, klar definierte Verantwortlichkeiten sowie technische und organisatorische Schutzmaßnahmen umfassen. Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird - vorbehaltlich einer Aufhebung des Verfahrens - anhand der folgenden Zuschlagskriterien und Unterkriterien sowie der beschriebenen Bewertungsmethodik das wirtschaftlichste Angebot erteilt (§ 127 GWB, § 58 Abs. 1, 2 VgV). Die Bewertung der Angebote erfolgt nach den folgenden Zuschlagskriterien sowie Gewichtungen: Preis 50 % Qualität 50 % Für Preis und Qualität können jeweils maximal 100 Punkte erzielt werden.

Leistungsgegenstand Los 2: Gegenstand ist die Entwicklung von Erweiterungen und Anpassungen für die Plattform openCode sowie weiterer ZenDiS-Lösungen. Hierzu zählen insbesondere die Konzeption und Umsetzung von Applikationen, Features und Komponenten als modular aufgebaute Microservices nach DevSecOps-Prinzipien. Die entwickelten Lösungen werden nach den vereinbarten Architekturrichtlinien in die openCode-Infrastruktur und den Betrieb überführt. Zu den wesentlichen Frontend und Backend Entwicklungsleistungen gehören: - Erweiterungen für das Badge-Programm - Erweiterungen für das DevGuard - Entwicklungsarbeiten an SCA-Werkzeugen im Security-Kontext - Maßnahmen zur Absicherung der Software-Lieferkette (sSDLC) - Härtung von Container-Images (Basis- und Anwendungs-Images) - Weiterentwicklung des Publiccode-YAML-Editors - Entwicklungsleistungen für openConference - Umsetzung weiterer, noch nicht spezifizierter Services auf der Plattform Die technische Umsetzung erfolgt unter Einhaltung der Paradigmen Container-First, DevSecOps, OSS-Only und unter Berücksichtigung der Softwareökonomie (OSS-Libraries, versionierte APIs). Ein Anspruch auf den Abruf von Leistungen oder auf die Ausschöpfung des Höchstwerts besteht nicht. Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung zu Los 2. Die Auftraggeberin beabsichtigt im Rahmen dieser Ausschreibung den Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit bis zu zehn Rahmenvertragspartnern. Ziel ist es, eine flexible und verlässliche Anbieterstruktur zu etablieren, die es ermöglicht, zukünftige Bedarfe effizient, zeitnah und passgenau zu decken. Der Abschluss der Rahmenvereinbarung selbst führt noch nicht zur Vergabe einzelner Aufträge. Stattdessen werden konkrete Leistungen bedarfsabhängig über Miniwettbewerbe unter den Vertragspartnern vergeben. Eignungsanforderungen: Der Bieter reicht sämtliche nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise mit seinem Angebot ein. Hierfür sind die mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Bieter, welche die als solche angegebenen Mindestanforderungen nicht erfüllen, können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. a) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung / Ausschlussgründe - Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister. - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. - Eigenerklärung zu § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 AentG. - Erklärung zum Verpflichtungsgesetz. b) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit - Eigenerklärung Gesamtumsatz: Der Bieter gibt den Gesamtjahresumsatz (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre an. - Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung: Der Bieter hat mit dem Angebot einen Nachweis über einen ausreichendem Versicherungsschutz vorzulegen. Diese Versicherung wird für die Dauer der Ausführungsfrist abgeschlossen und umfasst mindestens folgende Deckungssummen: 5 Mio. Euro je Schadensfall für Personenschäden, 5 Mio. Euro je Schadensfall für Sach- und Umweltschäden sowie 1.000.000 Euro je Schadensfall für Vermögensschäden. Sämtliche Deckungssummen unterliegen einer zweifachen Jahresmaximierung. c) Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit - Referenzen: Der Bieter weist seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch die Angabe von mindestens drei und höchstens vier geeigneten Referenzen aus den letzten fünf Jahren nach. Diese Referenzen müssen gemeinsam alle folgenden Anforderungen vollständig abdecken: die produktive Entwicklung containerisierter Anwendungen als OCI-Images mit Deployment auf Kubernetes unter Nutzung von Helm-Charts (einschließlich Upgrades und Rollbacks); mehrere Projekte, in denen GitLab CI/CD produktiv eingesetzt wurde, einschließlich der Integration automatisierter Qualitätssicherungs- und Testverfahren (z. B. Linter, Link-Checker, Selenium, Unit-Tests) innerhalb des Build- und Delivery-Prozesses; die Konzeption und Umsetzung von hochverfügbaren Softwarearchitekturen für verteilte Deployments (z. B. Multi-AZ-Betrieb, Rolling Updates); die Entwicklung nach Secure-by-Design-Prinzipien, insbesondere durch Bedrohungsmodellierung, Container-Hardening und sicheres Secrets-Management; sowie die praktische Anwendung von Open-Source-Governance-Prozessen nach ISO 5230 (OpenChain), ISO 18974 (OSS Security) oder gleichwertigen Verfahren. Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird - vorbehaltlich einer Aufhebung des Verfahrens - anhand der folgenden Zuschlagskriterien und Unterkriterien sowie der beschriebenen Bewertungsmethodik das wirtschaftlichste Angebot erteilt (§ 127 GWB, § 58 Abs. 1, 2 VgV). Die Bewertung der Angebote erfolgt nach den folgenden Zuschlagskriterien sowie Gewichtungen: Preis 30 % Qualität 70 % Für Preis und Qualität können jeweils maximal 100 Punkte erzielt werden. Für das Zuschlagskriterium "Qualität" gilt folgende Mindestanforderung: Der Bieter muss im Rahmen der Angebotsbewertung mindestens 60 von 100 Punkten erreichen (Mindestanforderung). Angebote, die die genannte Mindestpunktzahl nicht erreichen, erfüllen die Mindestanforderung nicht und werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Leistungsgegenstand Los 3: Gegenstand des Loses 3 ist die umfassende Weiterentwicklung der visuellen Marke der openCode-Plattform sowie weiterer ZenDiS-Lösungen. Ziel ist die Steigerung der Markenbekanntheit und Markenerkennung durch eine konsistente visuelle Identität und hochwertige redaktionelle Inhalte. Die wesentlichen Leistungen umfassen: - Visuelle Markenentwicklung und Design: Erstellung neuer Designs (z. B. Illustrationen, Icons, Animationen) und Anpassungen vorhandener Design-Ressourcen (u.a. Konzept, Storyboards, visuelle Erzählungen, Dokumentation, Guidelines, CTA-Elemente). - Marken- und Kommunikationsberatung: Strategische Markenberatung, Entwicklung und Pflege der Kommunikationsstrategie sowie Konzeption von Visual Storytelling-Ansätzen zur Führung der Nutzer:innen durch die Customer/User Journey (z.B. Service-Journey von kostenlosen zu kostenpflichtigen Services). - Service-Differenzierung und visuelle Hierarchie: Entwicklung einer konsistenten visuellen Codierung zur Unterscheidung verschiedener Servicebereiche (z.B. Community-Bereich vs. kostenpflichtige Services) sowie Weiterentwicklung von Farbkodierung und Icon-Systemen zur intuitiven Service-Kategorisierung. - Redaktionsarbeit und Content-Pflege: Planung, Erstellung und Pflege redaktioneller Inhalte in den vorhandenen Redaktionssystemen sowie die Aktualisierung bestehender Inhalte (Webseiten-Inhalte). - Barrierefreiheit und Usability-Optimierung: Anpassungen der Design-Ressourcen zur Verbesserung der Barrierefreiheit (Accessibility nach z.B. BITV 2.1, WCAG 2.1) und der Benutzerfreundlichkeit (Usability). Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung zu Los 3. Die Auftraggeberin beabsichtigt im Rahmen dieser Ausschreibung den Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit bis zu zehn Rahmenvertragspartnern. Ziel ist es, eine flexible und verlässliche Anbieterstruktur zu etablieren, die es ermöglicht, zukünftige Bedarfe effizient, zeitnah und passgenau zu decken. Der Abschluss der Rahmenvereinbarung selbst führt noch nicht zur Vergabe einzelner Aufträge. Stattdessen werden konkrete Leistungen bedarfsabhängig über Miniwettbewerbe unter den Vertragspartnern vergeben. Eignungsanforderungen: Der Bieter reicht sämtliche nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise mit seinem Angebot ein. Hierfür sind die mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Bieter, welche die als solche angegebenen Mindestanforderungen nicht erfüllen, können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Die Auftraggeberin kann weitergehende Nachweise der Bieter fordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. a) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung / Ausschlussgründe - Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister. - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. - Eigenerklärung zu § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 AentG. - Erklärung zum Verpflichtungsgesetz. b) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit - Eigenerklärung Gesamtumsatz: Der Bieter gibt den Gesamtjahresumsatz (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre an. - Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung: Der Bieter hat mit dem Angebot einen Nachweis über einen ausreichenden Versicherungsschutz vorzulegen. Diese Versicherung wird für die Dauer der Ausführungsfrist abgeschlossen und umfasst mindestens folgende Deckungssummen: 5 Mio. Euro je Schadensfall für Personenschäden, 5 Mio. Euro je Schadensfall für Sach- und Umweltschäden sowie 1.000.000 Euro je Schadensfall für Vermögensschäden. Sämtliche Deckungssummen unterliegen einer zweifachen Jahresmaximierung. c) Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit - Referenzen: Der Bieter weist seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch die Angabe von mindestens vier geeigneten Referenzen aus den letzten fünf Jahren nach. Diese Referenzen müssen gemeinsam alle folgenden Anforderungen vollständig abdecken: die Erstellung eines ganzheitlichen Marken- und Visualisierungskonzepts, das die Entwicklung oder Weiterentwicklung einer Markenstrategie bzw. Markenidentität (z. B. Positionierung, Markenarchitektur, Tonalität) sowie die visuelle Aufbereitung komplexer Inhalte in narrative, zielgruppengerechte Darstellungen umfasst; die Gestaltung und Umsetzung grafischer Elemente im Rahmen eines konsistenten Marken- oder Kommunikationsbildes, idealerweise einschließlich interaktiver oder animierter Inhalte (z. B. Call-to-Action-Elemente, Hover-/Scroll-Effekte, Mikroanimationen, animierte Infografiken); die Entwicklung oder Umsetzung einer Markenarchitektur oder Positionierung einschließlich der Erstellung oder Anwendung einer Visual Identity (z. B. Styleguide, Markenrichtlinien, Typografie, Farb- und Bildwelt) sowie die Beratung zu Markenidentität und Tonalität; die konzeptionelle Aufbereitung komplexer Inhalte (z. B. IT-/Fachthemen) durch visuelles oder narratives Storytelling, einschließlich der Entwicklung zentraler visueller Narrative, Storyboards, Kampagnenkonzepte oder vergleichbarer Maßnahmen zur Vermittlung von Kernbotschaften. Zuschlagskriterien Der Zuschlag wird anhand der folgenden Zuschlagskriterien und Unterkriterien sowie der beschriebenen Bewertungsmethodik das wirtschaftlichste Angebot erteilt (§ 127 GWB, § 58 Abs. 1, 2 VgV). Die Bewertung der Angebote erfolgt nach den folgenden Zuschlagskriterien sowie Gewichtungen: Preis 30 % Qualität 70 % Für Preis und Qualität können jeweils maximal 100 Punkte erzielt werden. Für das Zuschlagskriterium "Qualität" gilt folgende Mindestanforderung: Der Bieter muss im Rahmen der Angebotsbewertung mindestens 60 von 100 Punkten erreichen (Mindestanforderung). Angebote, die die genannte Mindestpunktzahl nicht erreichen, erfüllen die Mindestanforderung nicht und werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Leistungsgegenstand Los 4 Gegenstand ist die Erbringung von Projektmanagementleistungen für sämtliche Projekte, Programme und Initiativen im Verantwortungsbereich der ZenDiS GmbH. Dies umfasst insbesondere, aber nicht ausschließlich, das Vorhaben openCode. Die Leistungen dienen der Planung, Steuerung, Koordination, Qualitätssicherung und Dokumentation von Projekten in unterschiedlichen Phasen und Komplexitätsstufen. Sie können sowohl operative Aufgaben (z. B. Projektkoordination, Termin- und Ressourcenmanagement, Risikomanagement) als auch strategische Aufgaben (z. B. Programmsteuerung, Multiprojektmanagement, Governance) umfassen. Typische Projektmanagementleistungen sind insbesondere: - Initialisierung und Planung (Ziele, Stakeholder, Projektstruktur, Meilensteine, Ressourcen), - Steuerung und Durchführung (Termin-, Kosten- und Qualitätsmanagement, Risiko- und Changemanagement, Koordination interner und externer Beteiligter), - Kommunikation und Stakeholdermanagement (Statusberichte, Entscheidungsvorlagen, Moderation von Meetings und Lenkungsausschüssen, transparente Information gegenüber Auftraggeber und Stakeholdern), - Qualitätssicherung und Controlling (Implementierung von QS-Maßnahmen, Review- und Freigabeprozesse, Fortschritts- und Maßnahmenverfolgung), - Projektabschluss und Wissensmanagement (Abschlussberichte, Lessons Learned, strukturierte Übergabe von Ergebnissen und Dokumentation). Die Leistungen werden je nach Projekt und Bedarf im Rahmen von Einzelabrufen abgerufen. Der Auftragnehmer muss sowohl agile (z. B. Scrum, Kanban) als auch klassische Projektmanagementmethoden sicher anwenden und bei Bedarf in hybriden Vorgehensmodellen kombinieren können. Die konkrete Methodik wird zu Projektbeginn gemeinsam mit der Auftraggeberin festgelegt. Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung zu Los 4. Die Auftraggeberin beabsichtigt im Rahmen dieser Ausschreibung den Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer. Ziel ist es, eine verlässliche und professionelle Projektmanagementunterstützung sicherzustellen, die es ermöglicht, zukünftige Bedarfe effizient, zeitnah und qualitätsgesichert abzudecken. Der Abschluss der Rahmenvereinbarung selbst führt noch nicht zur Vergabe einzelner Aufträge. Stattdessen werden konkrete Leistungen bedarfsabhängig über Einzelabrufe beauftragt. Eignungsanforderungen: Der Bieter reicht sämtliche nachfolgend geforderten Unterlagen, insbesondere Angaben, Erklärungen oder sonstige Nachweise mit seinem Angebot ein. Hierfür sind die mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Bieter, welche die als solche angegebenen Mindestanforderungen nicht erfüllen, können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Die Auftraggeberin kann weitergehende Nachweise der Bieter fordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. a) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung / Ausschlussgründe - Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister. - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB: . - Eigenerklärung zu § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 AentG. - Erklärung zum Verpflichtungsgesetz. b) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit - Eigenerklärung Gesamtumsatz: Der Bieter gibt den Gesamtjahresumsatz (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre an. - Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung Der Bieter hat mit dem Angebot einen Nachweis über einen ausreichenden Versicherungsschutz vorzulegen. Diese Versicherung wird für die Dauer der Ausführungsfrist abgeschlossen und umfasst mindestens folgende Deckungssummen: 1 Mio. Euro je Schadensfall für Personenschäden, 1 Mio. Euro je Schadensfall für Sach- und Umweltschäden sowie 500.000 Euro je Schadensfall für Vermögensschäden. Sämtliche Deckungssummen unterliegen einer zweifachen Jahresmaximierung. c) Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Referenzen: Der Bieter weist seine fachliche Leistungsfähigkeit durch die Angabe von mindestens drei und höchstens fünf geeigneten Referenzen aus den letzten drei Jahren nach. Mindestens zwei dieser Referenzen müssen Projektmanagementleistungen in einem komplexen IT- oder Digitalprojekt nachweisen. Ein Projekt gilt als komplex, wenn mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt sind: eine Projektlaufzeit von mindestens zwölf Monaten oder ein Projektvolumen von mindestens einer Million Euro, die Beteiligung von mindestens drei Teams, Organisationseinheiten oder Dienstleistern sowie die Einbindung eines Lenkungsausschusses oder einer vergleichbaren Governance-Struktur. Die Referenzen müssen gemeinsam alle folgenden Anforderungen vollständig abdecken: den nachweislichen Einsatz agiler und/oder hybrider Projektmanagementmethoden, insbesondere die aktive Steuerung eines Projekts unter Anwendung agiler Verfahren (z. B. Scrum, Kanban) oder hybrider Vorgehensmodelle, einschließlich Sprint- und Iterationsplanung, Backlog-Management oder Reviews und Retrospektiven sowie die gleichzeitige Nutzung klassischer Steuerungsinstrumente wie Meilensteine, Reporting und Lenkungsausschüsse; die strukturierte Einbindung und Koordination mehrerer Stakeholder oder Dienstleister, einschließlich der Vorbereitung und Durchführung von Entscheidungs- oder Abstimmungsformaten wie etwa Lenkungsausschüssen oder Projektgremien; sowie die Anwendung strukturierter Risiko-, Change- und Qualitätsmanagementprozesse nach anerkannten Projektmanagementstandards, beispielsweise nach PMI, IPMA, PRINCE2 oder Scrum, einschließlich der Ableitung und Verfolgung von Maßnahmen. Zuschlagskriterien Der Zuschlag wird anhand der folgenden Zuschlagskriterien und Unterkriterien sowie der beschriebenen Bewertungsmethodik das wirtschaftlichste Angebot erteilt (§ 127 GWB, § 58 Abs. 1, 2 VgV). Die Bewertung der Angebote erfolgt nach den folgenden Zuschlagskriterien sowie Gewichtungen: Preis 30 % Qualität 70 % Für Preis und Qualität können jeweils maximal 100 Punkte erzielt werden.

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