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Projekt-ID: #2026-VgV-SEG-Ostfeld-IMK

Rahmenplanung zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld in Wiesbaden; Erarbeitung eines integrierten Mobilitätskonzeptes

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06.07.26 Frist

Projektbeschreibung

Rahmenplanung zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Ostfeld" in Wiesbaden; Erarbeitung eines integrierten Mobilitätskonzeptes

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Mit dem Stadtentwicklungsprojekt "Ostfeld" plant die Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW) die Schaffung eineseigenständigen, innovativen, urbanen und vor allem lebenswerten und nachhaltigen neuen Stadtquartiers im Osten von Wiesbaden. Hierzu hat die Stadtverordnetenversammlung der LHW im September 2020 die Anwendung einerstädtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM Ostfeld) beschlossen. Durch deren Umsetzung will die LHW insbesondere den strukturell erhöhten Bedarf an Wohn- und Arbeitsstätten decken und ihrer Funktion als Oberzentrum und als Standort von bedeutenden Bundes- und Landesbehörden auch in der Zukunft gerecht werden. Das Plangebiet umfasst einen Bereich von ca. 450 Hektar. Die SEM Ostfeld zeichnet sich durch die Schaffung von zwei räumlich getrennt liegenden Baufeldern aus. Im Norden des Entwicklungsbereiches soll westlich der B 455 auf der Höhe der Ortslage Wiesbaden-Erbenheim auf einer Gesamtfläche von ca. 30 Hektar ein neuer zentraler Behördenstandort für das Bundeskriminalamt perspektivisch für bis zu 7.000 Mitarbeitende entstehen. Im Süden des Entwicklungsbereiches soll rund um das Biehler Wäldchen/Fort Biehler ein kompaktes,nachhaltiges, urbanes, klimasensibles und lebenswertes neues Stadtquartier für min. 10.000 Menschen entstehen. Damit leistet die LHW einen wesentlichen Beitrag zur Wohnraumversorgung und zur wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Weiterentwicklung der Region Rhein-Main. Der Großteil des Plangebiets soll neben den für die Siedlungsentwicklung erforderlichen Infrastrukturen als Landschaftsraum erhalten und gestärkt werden. Ziele des integrierten Mobilitätskonzeptes: Das integrierte Moblitätskonzept soll als iterative Fachgrundlage für die Rahmen- und spätere Bauleitplanung dienen, um eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität im Quartier zu sichern. Zentrale Inhalte & Ziele: - Verkehrswende im Quartier: Priorisierung des Umweltverbundes (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) zur Realisierung eines MIV-armen (motorisierter Individualverkehr) und weitgehend autofreien Quartiers im Sinne der "15-Minuten-Stadt". - Ruhender Verkehr: Innovatives Parkraummanagement über zentrale Quartiersgaragen. - Schnittstellen & Letzte Meile: Intelligente Verknüpfung der Verkehrsmittel und Fokus auf die Nahmobilität. - Äußere Anbindung: Berücksichtigung der laufenden integrierten Verkehrsuntersuchung (iVU) bis zum Zeithorizont 2035, inklusive der Anbindung des neuen BKA-Standorts und der geplanten Schienenanbindung. - Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Kontinuierliche verkehrsfachliche Begleitung und Abstimmung mit dem Rahmenplanungsbüro sowie weiteren Fachexperten. Wesentliche Grundlagen: - Politische Ziele der Entwicklungssatzung Ostfeld. - Wettbewerbsentwurf (Studio Wessendorf / DLA Landschaftsarchitekten). - Übergeordnete iVU (äußere Erschließung) und Machbarkeitsstudien zur Schienenanbindung. - Übergeordnete städtische Planungen (z. B. Nahverkehrs- und Verkehrsentwicklungsplan). Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: unmittelbar nach Zuschlagserteilung Abschluss Phase 1 & 2: bis Frühjahr 2027 Abschluss Phase 3: bis Herbst 2027 Abschluss Phase 4: bis Anfang 2028

Vertragslaufzeit 29.10.2026 – 30.03.2028

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