Die Stadt Freising beabsichtigt die Generalsanierung der Grundschule St. Korbinian Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben: - Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 bzw. 1-3, 5-9 der Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlagengruppen 1, 2, 3, 7, 8 (HLS) gem. § 55 Abs. 1 S. 2 HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 2 - Besondere Leistungen Hinweis: - Feuerlöschanlagen (Anlagengruppe 7) werden voraussichtlich ebenfalls notwendig. Diese sind im Auftragsumfang des HLS-Planers enthalten. Die Abrechnung erfolgt sodann über die anrechenbaren Kosten der Anlagengruppe 1. Die Kosten der KG 475 werden sodann zu den anrechenbaren Kosten der KG 410 hinzuaddiert. - Die vereinbarten Grundleistungen der Genehmigungsplanung stehen noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Beauftragung (Bedarfsposition). Zeigt sich im Verlauf der Planung, dass für einzelne Grundleistungen der Genehmigungsplanung kein Bedarf besteht, wird das Honorar entsprechend gemindert (Ansprüche nach § 13 AVB i. V. m. § 648 BGB sind insoweit nicht gegeben).
Die Stadt Freising beabsichtigt die Generalsanierung der Grundschule St. Korbinian. Die städtische Grundschule St. Korbinian ist fester Bestandteil der Freisinger Schullandschaft und sticht besonders mit Ihrem zentralen Standort an der unteren Hauptstraße in der Innenstadt heraus. Das Schulgebäude von 1842 befindet sich auf den Flächen eines historischen Franziskanerklosters und nutzt den noch erhaltenen Kirchenraum von 1662 derzeit als Aula. Über die Jahre gab es diverse Umbauten und Sanierungen, zuletzt 1985. Die Schule verfügt derzeit über 12 Klassenzimmer in unterschiedlichen Raummaßen, verschiedene Fachräume, den aktuell als Aula genutzten, aufgelassenen Kirchenraum sowie mehrere kleine Räume im Anschluss an die Sporthalle. Darüber hinaus sind im Schulgebäude ein integrativer Grundschulhort mit zwei Gruppen für insgesamt 40 Kinder sowie zwei Gruppenräume für die Mittagsbetreuung untergebracht. Im Zuge der Generalsanierung des Bestandsgebäudes entsteht eine zukunftsfähige, inklusive Ganztagsgrundschule. Sie wird über 10 Klassenzimmer verfügen, gegliedert in zwei Lernbereichen (Cluster) mit Differenzierungsräumen, ergänzenden Fachräumen, zeitgemäß ausgestatteten Räumen für das pädagogische Personal und die Verwaltung, einem großzügigen Aufenthalts- und Musikbereich im umgestalteten Kirchenraum sowie einem Ganztagsbereich für fünf bis sechs Gruppen. Für die Versorgung der Kinder ist eine Cook and Chill Küche mit Speisesaal geplant. Aufgrund des zwischenzeitlich entstandenen Instandsetzungsbedarfs der gesamten Gebäudesubstanz und der nötigen Anpassung an die Anforderungen des Brandschutzes, der Barrierefreiheit mit inklusivem Schulprofil sowie der Ganztagsbetreuung ist eine Generalsanierung der Grundschule St. Korbinian erforderlich. Dies geschieht gemäß Schulentwicklungsplan und in Einklang mit dem Schul- und Inklusionskonzept der Stadt Freising sowie dem darin enthaltenen Referenzrahmen für einen pädagogischen, weitsichtigen und nachhaltigen Schulhausbau. Es wurde ein pädagogisches Konzept mit einem Raumprogramm erstellt. Ebenfalls Teil des Projekts sind die gastronomischen Betriebe mit Freisitzflächen zur Unteren Hauptstraße, welche sich in den Arkaden unter der Aula befinden. Im Laufe der Nutzungszeit wurden diverse oberflächliche Sanierungsmaßnahmen durch die Pächter durchgeführt, insbesondere die Haustechnik ist jedoch sehr veraltet. Die Generalsanierung der gastronomischen Betriebe ist von der zugrundeliegenden Beauftragung (Objektplanung Gebäude und Innenräume) umfasst. Zudem soll in Einklang mit dem Denkmalschutz der provisorische zweite Rettungsweg an der Nordfassade durch einen neuen Treppenturm einschließlich Aufzug ersetz werden. Zur besseren Nutzung und neuen Strukturierung des Kirchenraums für schulische Zwecke wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt. Diese sieht vier weitere Räume über zwei Geschosse vor, welche den Kirchenraum an sich jedoch weiterhin wahrnehmbar erscheinen lassen. Als Interimsmaßnahme wird der Schulbetrieb während der Bauphase in die dann leerstehende Grundschule Neustift ausgelagert. Im Zuge der Gesamtmaßnahme werden auch die Außenflächen überarbeitet und an den Bedarf angepasst. Hierbei ist zu beachten, dass die Baustelleneinrichtungsfläche im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls lediglich hier untergebracht werden kann. Teilweise sind die Freiflächen zudem durch die Tiefgarage der Sparkasse unterbaut. Die Leistungen der Objektplanung Freianlagen werden gesondert vergeben. Im Zuge der Maßnahme ist zunächst eine Bestandsaufnahme der Technische Anlagen im Gebäude durchzuführen, der Sanierungsbedarf ist auf dieser Grundlage festzulegen. Die Erfahrungen aus der Nutzungszeit haben jedoch bereits einen erheblichen Sanierungsbedarf sämtlicher Anlagen (Sanitäranlagen / Heizung / Wasserversorgung / ELT) aufgezeigt. Die bestehende Ölheizung soll durch die Anbindung an das Fernwärmenetz ersetzt werden. Inwiefern das Schulgebäude durch eine zentrale oder dezentrale Lüftung ausgestattet werden kann oder muss, ist im Zuge der Vorplanung zu prüfen. Die BMA Zentrale für die Schule als auch für die Turnhalle und die Stadtbibliothek befindet sich im Heizraum des Schulgebäudes. Hier ist zu prüfen zu welchem Zeitpunkt und wie die Anlagen getrennt werden können und wo eine neue BMA Zentrale im Bereich der Turnhalle/ Stadtbibliothek aufgebaut werden kann. Die bestehende Verkabelung soll hier aufgenommen und eine neue BMA Zentrale für diese Bereiche aufgebaut werden. Dieser Punkt ist ebenfalls Teil des hier beschriebenen Projekts. Für den Bereich des Schulgebäudes wird aufgrund der notwendigen Umbauten im Bestand davon ausgegangen, dass die Verkabelung der BMA ebenfalls erneuert werden muss. Der separate Betrieb und Abrechnung der Gastronomischen Betriebe muss im Zusammenhang mit sämtlichen haustechnischen Anlagen gewährleistet sein. Die Belegung der Dachflächen mit einer PV-Anlage ist zu Beginn des Projekts hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und des Denkmalschutzes zu Prüfen und in Abstimmung mit dem Bauherrn entsprechend im Projekt umzusetzen. Die intensive Abstimmung mit den Bay. Landesamt für Denkmalschutz ist zwingend notwendig. Die genauere Maßnahmenbeschreibung sowie der konkrete Sanierungsumfang ist aus der Projektbeschreibung samt Anlagen zu entnehmen. Zudem sind den Vergabeunterlagen neben der Projektbeschreibung samt Anlagen noch weitere Unterlagen beigefügt. Kosten Zum aktuellen Projektstand wurde für das Gesamtgebäude (inkl. Gastronomie und neuem Fluchttreppenhaus mit Aufzug) auf Basis der BGF von ca. 4.700 m² ein Grobkostenrahmen in Höhe von 29,0 Mio. EUR brutto ermittelt. Die KG 400 umfasst ca. 5,18 Mio. EUR netto, aufgeteilt wie folgt: - KG 410: 829.000 EUR netto - KG 420: 622.000 EUR netto - KG 430: 880.000 EUR netto - KG 440: 1.813.000 EUR netto - KG 450: 363.000 EUR netto - KG 460: 207.000 EUR netto - KG 470: 259.000 EUR netto - KG 480: 207.000 EUR netto Termine (vgl. Ziff. 5.1.6 Bekanntmachung) Leistungsumfang (vgl. Ziff. 2.1 Bekanntmachumg)
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.