Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß dem Leistungsbild §§ 43 ff. HOAI der HOAI 2021, für die Generalsanierung der Rudolf-Harbig-Anlage in Grünstadt.
Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Oberflächenentwässerung und Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß dem Leistungsbild §§ 43 ff. HOAI der HOAI 2021, für die Generalsanierung der Rudolf-Harbig-Anlage in Grünstadt. Die Stadt Grünstadt ist Eigentümerin der Sportanlage Rudolf-Harbig-Anlage in Grünstadt. Diese liegt am nordöstlichen Rand des Stadtgebietes von Grünstadt unmittelbar östlich der Gleisanlagen. Die ca. 15 ha große Freisportanlage umfasst im Bestand derzeit folgende Einrichtungen: • Ein Großspielfeld als Naturrasenplatz mit Flutlicht. • Ein Großspielfeld (Kunstrasenplatz) • Ein Kunstrasenkleinspielfeld • Zwei Tennenplätze • Leichtathletikanlage mit Laufbahn aus Asche • Bouleplatz • Umkleide- und Sanitärgebäude • Freiflächen wie Zufahrtsstraße, Parkstände, Toranlage und Tribünenanlage Die Zufahrt zum Stadion erfolgt über die Uhlandstraße und einen teilweise bituminös befestigten Weg zwischen dem Gleisübergang und dem Stadion. Fußläufig ist die Anlage darüber hinaus über eine Holzbrücke über die Gleisanlagen erreichbar. Die Rudolf-Harbig-Anlage wurde in den Jahren 1973 und 1974 errichtet und wurde seitdem weder saniert noch baulich weiterentwickelt, mit Ausnahme der Anlage des Kunstrasenplatzes Ende der Neunzigerjahre. Zwischenzeitlich hat die Stadt Grünstadt eine Ausschreibung gemäß VgV für die Planungsleistungen zur Objektplanung eines neuen Umkleide- und Sanitärgebäudes einschließlich der unmittelbar umgebenden Freiflächen sowie die Objektplanung Freianlagen zum Neubau eines Hockeyspielfeldes durchgeführt. Gegenstand dieser Hochbau-Ausschreibung war zudem die Planung eines Teilabbruchs der Bestandsgebäude. Die Anlage befindet sich im laufenden Betrieb. Neben der hier umzusetzenden Leistung befinden sich weitere Bau- und Sanierungsleistungen zeitgleich in der Umsetzung. Die Umsetzung der hiesigen Leistung muss so mit den anderen Leistungen koordiniert werden, dass der laufende Betrieb möglichst nicht beeinträchtigt wird. Das Nähere wird Gegenstand der Verhandlungsgespräche sein. Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen der Leistungsbilder Ingenieurbauwerke gemäß § 43 ff. HOAI, hier insbesondere: Herstellung von Anlagen zur Oberflächenentwässerung (unter Berücksichtigung der durch den Auftraggeber bereits erstellten wasserrechtlichen Genehmigungsunterlagen) mit: • teilweise Erneuerung des Regenwassersystems der Stadionanlagen. • Planung, Nachweis und Anlegen von Versickerungsmulden. (Soweit nicht bei den Verkehrsanlagen mit betrachtet) • Planung, Nachweis und Erweiterung des bestehenden Rückhaltebeckens unter Berücksichtigung der weiteren vorgesehenen Nutzungen der zur Verfügung stehenden Fläche (Biker-Park, Bike-Track). • Nachweis und Einbau von Zisternen zur Zwischenspeicherung und Nutzung des Oberflächenwassers. Für die Zielvorstellungen des Auftraggebers zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses (Planungs- und Überwachungsziele im Sinne von § 650p Abs. 2 BGB) werden – im Sinne einer werkvertraglichen Beschaffenheitsvereinbarung – folgende Mindestanforderungen definiert: Beauftragter Leistungsumfang ist nach näherer Maßgabe des Vertragsentwurfes die Erbringung von Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9, die dem Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12 zu § 43 Abs. 4 HOAI) zuzuordnen sind. Die Wasserrechtliche Genehmigung für die Maßnahme liegt vor. Hier wurde insbesondere die bei Fertigstellung der Sportanlage (mit Neubau Hockeyplatz, Funktionsgebäude, Abriss Bestandsgebäude, Herstellung Verkehrsflächen, weitere Spielflächen wie Boule und Multifunktionsspielfeld) zu erwartenden Regenmengen, welche abgeleitet, in Zisternen gespeichert und bei Überlauf zur Versickerung gebracht werden müssen, berechnet. Auch wurde eine Genehmigungsplanung für die Entwässerungsanlagen (Mulden, Leitungen, Zisternen, RRB) erstellt. Die entsprechenden Unterlagen werden den für die zweite Stufe des Vergabeverfahrens ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe für die Angebotserstellung zur Verfügung gestellt. Es wird auf den Vertragsentwurf verwiesen. Die Auftragsausführung als Arbeitsgemeinschaft oder mit Nachunternehmer ist ausdrücklich zugelassen. Die Vergabestelle führt wegen Erreichens/Überschreitens des maßgeblichen Schwellenwertes bei Addition aller geschätzten Auftragsvolumina ein EU-weites Vergabeverfahren durch. Nachgelagert zu der Ausschreibung dieses Leistungspaketes erfolgt die Ausschreibung des Leistungspaketes 2 betreffend die Fachplanung Sportanlagen/Objektplanung Freianlagen. Für den Bauablauf stellt der Auftraggeber folgende Anforderungen in zeitlicher Hinsicht: Die Grundleistungen bis Leistungsphase 4 sollen bis 27.2.2026 erbracht werden. Der Baubeginn ist für 30.4.2026 geplant. Die Inbetriebnahme ist für 31.7.2026 geplant. Wegen der nicht einschätzbaren Dauer der Bearbeitung der Genehmigung durch die Unteren Bauaufsichtsbehörden sind dies nur vorläufig angenommene Rahmendaten. Der Bauantrag für das Regenrückhaltebecken ist bereits gestellt und wird sich zum Zeitpunkt der Auftragserteilung in Bearbeitung bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde befinden.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.