Die Stadt Hörstel beabsichtigt Architekten- und Ingenieurleistungen für Sanierung der Sporthalle an der Hakenbergschule zu vergeben. Die Sporthalle soll umfassend saniert werden. Ziel der Maßnahme ist es, den Effizienzhausstandard 55 EE zu erreichen und damit einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz und zur energetischen Optimierung kommunaler Liegenschaften zu leisten. Die bestehende Halle setzt sich zusammen aus einer 3-Feld-Halle mit Nebenräumen und Tribüne, zwei Sporträumen im UG und EG, die als Judoräume genutzt werden und einem Foyer. Die Tribüne besteht aus einem festen Teil und einem ausziehbaren Teil. Der ausziehbare Teil soll zukünftig aufgegeben werden. Die Halle selbst wurde im Mai 2024 aufgrund statischer Mängel gesperrt. Jüngst ist die Sporthalle für eine provisorische Nutzung hergerichtet worden und soll bis Ende 2026 provisorisch genutzt werden. Der Judoraum im Untergeschoss soll nach Möglichkeit so lange wie möglich auch während der Bauphase weiter genutzt werden. Im Jahr 2016 ist die Halle um einen Gymnastikraum inkl. Geräteraum und Foyer erweitert worden - dieser Bereich ist nicht sanierungsbedürftig. Während der Bauzeit ist die Nutzung des Gymnastikraums sicher zu stellen. Versorgungstechnisch hängt der Gymnastikraum an der Sporthalle. Im Vorfeld sind bereits umfangreiche Untersuchungen durchgeführt worden, die den Bietern in der 2. Phase (Verhandlungsphase) des Verfahrens zur Verfügung gestellt werden. Zudem ist die Halle für eine Nutzung als Versammlungsstätte zu planen. Die Halle hat eine Netto-Grundfläche von 2.350 qm und eine Brutto-Grundfläche von rund 2.590 qm. Die energetische Sanierung wird durch die KFW (BEG Kommunen - Zuschuss) gefördert. Der Zuwendungsbescheid liegt vor. Weitere Fördermittel sind aktuell in Prüfung. Die Halle kann aktuell nur eingeschränkt genutzt werden, so dass die Planung und Realisierung unter Berücksichtigung der Förderbedingungen so schnell wie möglich erfolgen soll. Die Gesamtkosten (KG 300 - 700) der Maßnahme werden derzeit mit rund 5,9 Mio. Euro / netto angesetzt.
Der Auftrag umfasst freiberufliche Planungsleistungen. Folgende Leistungen sollen vergeben werden: - Gebäude und Innenräume (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 34 i. V. m. Anlage 10) - inkl. Rückbauplanung in Abstimmung mit der Schadstoffsanierung; - Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 - 6 gem. HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14, inkl. Konstruktiver Brandschutz); - Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15, Anlagengruppen 1 - 5 und 8 - 9; Anlagengruppe 6 optional); - Bauphysik - Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. HOAI; - Bauphysik - Bauakustik / Schallschutz gem. HOAI; - Bauphysik - Raumakustik gem. HOAI; - Brandschutz gem. AHO; - SiGeKo; - Barrierefreikonzept. Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI bzw. des AHO. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor. In der Verhandlungsphase (2. Stufe des Verfahrens) werden die Bieter aufgefordert, anhand der mit Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellten Unterlagen eine Einschätzung der in den Leistungsphasen 1 und 2 (Gebäude und Innenräume, Technische Ausrüstung) noch zu erbringenden Leistungen vorzunehmen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.