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Projekt-ID: #WB-BHF-59

Sanierung Bahnhofsempfangsgebäude Wittenberge - Los 59 - Maler Innen

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works
260.000 € Budget
02.06.25 Frist

Projektbeschreibung

Im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge mbH erfolgt die vollständige Sanierung des Bahnhofsempfangsgebäudes in Wittenberge. Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude (Einzeldenkmal) befindet sich auf dem Bahnhofsvorplatz (Salomon-Herz-Platz) der Stadt Wittenberge. Östlich des Gebäudes schließen der Hausbahnsteig und der Gleiskörper der Bahn an. Die Brutto - Grundfläche (BGF) des Gebäudes beträgt 7.564 m² Das Gebäude gliedert sich nach Errichtungszeit und Nutzung in vier Bauteile: BT A: dreigeschossiger Mauerwerksbau von 1846, Keller mit Außenwänden aus Feldstein- und Zwischenwänden aus Ziegelmauerwerk, Geschossdecke über KG tlw. als Ziegelkappendecken, tlw. später massiv, obere Geschossdecken Holzbalken mit Fehlboden, flaches Drempelgeschoss mit Holzdachstuhl, flach geneigtes Dach mit Bitumen-/Teerpappdeckung; BT A leerstehend BT B1 und B2: zweigeschossiger Mauerwerksbau als Erweiterung 1873, Keller mit Ziegelmauerwerk, Geschossdecke über KG als Ziegelkappendecken, tlw. später massiv, obere Geschossdecke Holzbalken mit Fehlboden, Kriechdach mit Holzdachstuhl, flach geneigtes Dach mit Bitumen-/Teerpappdeckung; BT B1 mit zweigeschossigem Saal, BT B2 in Nutzung (Büro- und Funktionsräume Deutsche Bahn) BT C: eingeschossiger Mauerwerksbau als Erweiterung 1924, Teilunterkellerung, Außenwände in Ortbeton, Decken über KG: Stahlsteindecken zwischen Trägern Gebäudeabmessungen insgesamt (größte Ausdehnung) Gebäudebreite: ca. 112 m Gebäudetiefe: ca. 25 m Gebäudehöhe: ca. 17m

Lose

1 Los

Die in diesem Leistungsverzeichnis beschriebenen Arbeiten umfassen die Malerarbeiten im Erd- sowie den Obergeschossen des Gebäudes. Die Ausführung der Mengen erfolgt grundsätzlich in räumlich nicht zusammenhängenden Einzelflächen, verteilt über das gesamte Gebäude. In den betreffenden Geschossen wurden die Wände überwiegend mit einem neuen Filzputz versehen, in Teilbereichen der Wände sind auch Bestandputzflächen vorhanden, die teilweise mit altem Anstrich versehen sind. Die gesamten Wandflächen sind raumhoch mit einer Silikatfarbe zu beschichten. Das Anstrichsystem besteht aus einem Grundanstrich, einer Zwischen- und einer Schlussbeschichtung. Durch das Gewerk Trockenbau sind in allen Räumen abgehängte Gipskartondecken eingezogen worden. Diese sind geschliffen und werden im Zuge der Malerarbeiten mit einem Gewebe abgeklebt und erhalten zwei deckende Anstriche. Zu berücksichtigen ist, dass in den Obergeschossen die Decken als Heizdecken ausgeführt wurden. Alle Farben an Wänden und Decken sind stumpfmatt. Die Farbtöne sind nach Wahl des Auftraggebers anzubieten und mit der Architektin durch das Anlegen von Musteranstrichen abzustimmen. Für die Bemusterung sind gesonderte Anfahrten einzurechnen. Das Schützen der Fußboden sowie von Einbauteilen wie Fenstern, Fliesen usw. ist im Rahmen der eigenen Malerarbeiten in die Positionen mit einzukalkulieren, einschl. des Rückbaues und Entsorgens der Materialien. Die Arbeiten umfassen ca.: - Zellstoff-Vlies mit Dispersionsanstrich auf Deckenflächen: ca. 2900 m2 - Spachtelarbeiten an Wänden: ca. 300 m2 - Silikatanstrich an Wänden: ca. 8700 m2 - Leibungen: ca. 1.300 m Gesonderte Anfahrten entsprechend des Bauablauf zur zeitlich gestaffelten Ausführung der Arbeiten sind in die Kalkulation einzurechnen.

Vertragslaufzeit 29.06.2025 – 29.10.2025

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