Die Energie und Wasser Potsdam GmbH beabsichtigt die Nutzung der geothermischen Wärme im Rahmen von KWK- und iKWK-Systemen zu entwickeln. Es sollen drei Wärmepumpenmodule auf dem Gelände des Heizkraftwerk Süd der Energie- und Wasser Potsdam (Zum Heizwerk 20, 14478 Potsdam) betrieben werden. Die Wärme aus Wärmepumpen stellt einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Wärmenetzes der Stadt dar. Für die Unterbringung der Wärmepumpenmodule und ihrer peripheren Systeme ist der Neubau eines Gebäudes notwendig. Diese sogenannte Energiezentrale soll in drei Abschnitte unterteilt sein: im nördlichen Abschnitt sollen die drei Wärmepumpensysteme Platz finden, welche das Wärmepotenzial des Solewassers aus tiefengeothermischen Bohrungen ausnutzen sollen. Der mittlere Abschnitt dient der Unterbringung der Trafoanlagen. Im südlichen Abschnitt wird eine Lagerfläche vorgesehen, welche perspektivisch das Potential und den notwendigen Platz für Errichtung und Betrieb einer weiteren Wärmepumpe (zur Nutzung des Flusswassers) bietet. Als Kältemittel soll Ammoniak verwendet werden.
Das Los 21 umfasst die Errichtung von drei miteinander verbundenen Gebäuden am Standort Zum Heizwerk 20, 14478 Potsdam: T0UNA - Tiefengeothermiegebäude T0UBA - Schaltanlagengebäude F1UNA - Lagerhalle Die Tragkonstruktionen bestehen überwiegend aus Betonfertigteilen mit Ortbetonbodenplatten. Teilbereiche werden in Stahlbauweise mit Trapezblechdach ausgeführt. Die Fassaden erhalten eine Trapezblechverkleidung auf Unterkonstruktion. Für die Ausführung sind Baugruben einschließlich Grundwasserhaltung gemäß Baugrundgutachten herzustellen. Die Spezialtiefbauarbeiten (Pfahlgründungen, Baugrubenumschließungen) erfolgen nach gesonderten Vorgaben. Begleitende Erd- und Vorarbeiten, wie Baugrubenaushub, Herstellung von Arbeitsräumen, Sauberkeitsschichten sowie Verfüllungen, sind Bestandteil dieses Loses. Am Standort finden parallel Arbeiten weiterer Gewerke (u. a. Geothermiebohrungen und BHKW-Erweiterung) statt. Terminliche Überschneidungen, Sicherheitsabstände, Verkehrswege und Lagerflächen sind vom Auftragnehmer in Abstimmung mit der Bauleitung und den beteiligten Firmen zu koordinieren.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.