Die Stadtwerke Potsdam GmbH beabsichtigt den Abschluss eines Rahmenvertrages über die Erbringung einer arbeitnehmerfinanzierten betrieblichen Altersversorgung im Durchführungsweg Direktversicherung nach § 3 Nr. 63 EStG in Form einer beitragsorientierten Leistungszusage.
Der SWP-Verbund wünscht für die Zukunft eine einheitliche Versorgungslandschaft in Form einer Direktversicherung nach § 3.63 EStG, wobei der Gruppen-/Kollektivvertrag über die Muttergesellschaft geschlossen wird und die Tochtergesellschaften als Nebenvertragspartner mit eigenen Abrechnungsgruppen auftreten. Über diesen Gruppen-/Kollektivertrag soll den Mitarbeitenden ein Zugang zur Verbesserung der persönlichen Vorsorgesituation geschaffen wer-den. Für die individuellen Bedürfnisse sollen den Mitarbeitenden in der Kapitalanlage zwei verschiedene Auswahlmöglichkeiten angeboten werden (sicherheitsorientiert und renditeorientiert). Als zusätzliche Option möchte die Auftraggeberin den Mitarbeitenden die Möglichkeit zur finanziellen Absicherung in Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung anbieten. Für eine möglichst hohe Akzeptanz wünscht die Auftraggeberin einen vereinfachten Zugang zum Vertragsabschluss durch einen Verzicht oder zumindest eine Reduktion der Gesundheitsprüfung. Der Durchführungsweg und die Arbeitgeberförderung entsprechen den Rahmenbedingungen zum Angebot für die Altersversorgung. Über die Einrichtung des Gruppen-/Kollektivvertrages hinaus soll die anschließende Verwaltung über ein Portal des Versicherers erfolgen. Über dieses Portal soll allen handelnden Personen der Auftraggeberin die Möglichkeit gegeben werden, gängige Bestandsveränderungen digital zu übermitteln. Hierzu zählen u.a. Neuanmeldungen, Beitragsveränderungen, Beitragsfreistellungen oder Abmeldungen. Der Austausch von Dokumenten zwischen der Auftraggeberin dem Versicherer soll hinsichtlich der Arbeitgeberexemplare ausschließlich digital erfolgen. Für die Mitarbeitenden wünscht die Auftraggeberin ein Mitarbeiterinformations-Portal und die Möglichkeit des direkten Postversandes von Vertragsunterlagen durch den Versicherer an die versicherte Person. Im Idealfall bietet der Auftragnehmer eine Applikation für die Belegschaft der Auftraggeberin zum digitalen Abruf von Vertragsinformationen (z.B. Ablaufwerte oder Dokumentenkopien).
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.