Die Westholstein Wärme GmbH plant in 25541 Brunsbüttel ein Fernwärme-System zur Versorgung mehrerer Stadtgebiete westlich des Nordostseekanals zu errichten. Ziel ist der Aufbau einer zukunftssicheren und effizienten Wärmeinfrastruktur zur klimafreundlichen Energieversorgung. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Errichtung der Rohrleitungstrasse auf dem Sasol-Gelände (siehe Trassenplan) zur Transportierung der Abwärme für die weitere Verwendung im FW-Netz. Hauptsächlich soll als Medienrohr ein Duo-DN150 in der höchsten Dämmstärke verwendet werden. Ein Übergang auf Einzelrohre in DN100 soll ebenfalls gebaut werden, damit in naher Zukunft der Anschluss an das FWBestandsnetz umgesetzt werden kann. Im Zuge dieser Maßnahme, sollen so weit wie möglich Rohre als 16 m Stück verbaut werden. Die Fertigstellung der Transportleitungen ist für den 31.03.2026 geplant. Die Ausschreibung ist in zwei Lose unterteilt: Los 1: Rohrleitungsbau, Los 2: Tiefbauarbeiten
Die Fernwärmehauptleitung wird in offener Bauweise im Erdreich verlegt. Als Leitungssystem kommt ein werkseitig vorgedämmtes Stahlrohr mit Kunststoffmantel (KMR) zur Anwendung. Als Leckwarnsystem soll hierfür das System von BRANDES genutzt werden. Die Leitung wird entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie unter Berücksichtigung der gültigen Normen und Regelwerke (z.B. AGFW-Regelwerk) eingebaut.
Die Tiefbauarbeiten umfassen den konventionellen Erdaushub zur Herstellung des Rohrgrabens, die Verfüllung mit geeignetem Material sowie die Wiederherstellung der Oberflächen im Bereich von Straßen, Gehwegen und privaten Zufahrten. Notwendige Sicherungsmaßnahmen und die Koordination mit anderen Versorgungsleitungen sind zu berücksichtigen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.