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Projekt-ID: #2407-2

Ersatzneubau Sporthalle Liebigstraße - Freianlagenplanung

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108.892 € Budget
03.02.25 Frist

Projektbeschreibung

Der Landkreis Holzminden beabsichtigt, die vorhandene aus den 1960er Jahren stammende Dreifeldhalle des Schulzentrums Braunschweiger Straße abzubrechen und einen Ersatzneubau zu errichten. Auftragsgegenstand sind die Leistungen der Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI, von LPH 1 bis LPH 9 sowie Besondere Leistungen gem. Anlage 11 der HOAI.

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1 Los

Das an den bestehenden Schulhof des Gymnasiums angrenzende Grundstück soll für den Ersatzneubau erworben und erschlossen werden. Hier soll der Ersatzneubau als klimafreundliche Dreifeldsporthalle mit Tribünenanlage errichtet werden. Die BGF umfasst ca. 3.000 m². Dabei sollen neben den Anforderungen an eine Schulsporthalle insbesondere auch die Belange der ortsansässigen Vereine sowie der Bevölkerung durch den Bau der Tribüne Berücksichtigung finden. Der Neubau wird mindestens den Standard eines Effizienzhaus 40 EE erfüllen. Alle geeigneten Flächen sollen für die Energiegewinnung aus solarer Strahlungsenergie genutzt werden. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt ausschließlich durch erneuerbare Energien. Gemäß der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages vom 13. März 2024 wird das Bauvorhaben voraussichtlich im Rahmen des Bundesprogramms "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (Projektaufruf 2023)" mit einer Festbetragsfinanzierung von 6 Mio. EURO gefördert. Der finale Bewilligungsbescheid wird nach Vorlage der Planungsunterlagen im Rahmen der LPH 3 erteilt. Den Vergabeunterlagen liegt bereits eine durch das Büro BKS Architekten GmbH erstellte Machbarkeitsstudie bei. Die Freianlagenplanung im Umfeld der Sporthalle auf dem Schulgelände umfasst auf etwa 15.000 m² einen Raum, der den Schülerinnen und Schülern in den Pausen sowohl aktive Beschäftigung als auch Rückzugsmöglichkeiten bieten soll. Das vorhandene Beachvolleyballfeld soll eventuell ersetzt werden. Der restliche Bereich soll großzügige Grünflächen, gut begehbare Wege und verschiedene Sitzbereiche, die zu Entspannung und sozialen Begegnungen einladen, beinhalten. Zudem soll ein neuer, dem Ersatzneubau zugehöriger, Parkplatz errichtet werden, der direkt von der Liebigstraße zu erschließen ist. Der bereits südlich vorhandene Parkplatz des Schulzentrums soll entweder überarbeitet oder neu auf der Abbruchfläche der vorhandenen Liebighalle angelegt und somit vom Busbahnhof getrennt werden. Der Busbahnhof soll ebenfalls überarbeitet bzw. neu geplant werden, um eine funktionale und sichere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen und Kreuzungsverkehre zu vermeiden. Ein neues Haltestellenhäuschen soll für den Busbahnhof integriert werden. Um die Fahrradnutzung zu fördern, soll Platz für mindestens 100 überdachte Fahrradständer berücksichtigt werden. Für die umweltfreundliche Mobilität sind Ladesäulen für Elektrofahrzeuge (nach GEG und § 32a NBauO) samt Ladeinfrastruktur einzuplanen. Die Straßenbeleuchtung auf dem Gelände soll erneuert werden, um eine sichere Nutzung auch bei Dunkelheit zu ermöglichen und für die Entsorgung von Abfällen soll eine Mülleinhausung vorgesehen werden. Bei der Materialwahl ist besonders auf eine versiegelungsarme Nutzung zu achten, um die natürliche Wasseraufnahme des Bodens zu unterstützen. Eine Auswahl von umweltfreundlichen Materialien und ressourcenschonender Bauweisen soll berücksichtigt werden. Die Entwässerungsplanung umfasst die Anbindung an die Kanalisation und sorgt für eine funktionale Ableitung oder auch Speicherung von Regenwasser. Durch eine barrierefreie Gestaltung sollen alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihren individuellen Bedürfnissen, die Fläche uneingeschränkt nutzen und sich frei bewegen können. Ziel ist es, eine harmonische Atmosphäre zu schaffen, die sowohl Bewegung als auch Ruhe fördert.

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