Die Stadt Hürth beabsichtigt die Anbindung des Stadtzentrums "Hürth-Mitte", Zentraler Omnibusbahnhof (ZOBI) am Einkaufszentrum "Hürth-Park" an das öffentliche Schienennetz (zukünftig: Stadtbahnlinie 19). Ausgangspunkt für die Anbindung ist Bahnhaltestelle Hürth-Hermülheim. Die beabsichtigte Trasse zweigt von der Trasse der Linie 18 hinter Hermülheim ab und wird ab der Querung Luxemburger Straße gemeinsam mit der Straße "Hürther Bogen" (ehem. "Boulevard") direkt zum Zentrum mit dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOBI) am Einkaufszentrum geführt. Das entsprechende Schienennetz muss neu errichtet werden. Entsprechend notwendige Ingenieurbauwerke (Brücken, Stützmauern, Lärmschutzwände) sind ebenfalls neu zu errichten. Mit der entsprechenden Planung soll ein Generalplaner beauftragt werden. Die bauliche Umsetzung soll durch einen Generalunternehmer erfolgen. Eine entsprechende politische Beschlussfassung zur Realisierung des Projekts liegt vor. Zudem liegt für die Projektfinanzierung bis zur Einreichung des Planfeststellungsverfahren (Leistungsphasen 1 bis 4 HOAI) ein Fördermittelbescheid aus der FöRi-Planungsvorrat für Schieneninfrastrukturvorhaben vor. Der Verwendungszeitraum endet aktuell zum 31.12.2025, eine Verlängerung bis 31.12.2027 wird angestrebt. Für die Umsetzung dieses Projekts wird ein erfahrener Projektsteuerer gesucht, so dass das Projekt im vorgegebenen Zeitrahmen und mit großer Kostensicherheit umgesetzt werden kann. Eckdaten zum Projekt: - durchgängiger zweigleisiger Ausbau der Gleisanlage - Streckenlänge ca. 1,4 km - Errichtung von Brückenbauwerken bzw. Erweiterung von Bestandbrückenbauwerken, Errichtung von Stützbauwerken und Lärmschutzwänden, Umbau von Bahnübergängen Die Durchführung des Projekts erfolgt durch die Stadtwerke Hürth AöR, Friedrich-Ebert-Straße 40, 50354 Hürth. Die Vergabe des vorliegenden Auftrages erfolgt dementsprechend im Namen und auf Rechnung der Stadtwerke Hürth AöR.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1 bis 5 in Anlehnung an § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" der AHO Fachkommission Projektsteuerung/Projektmanagement", Stand März 2020. Die zu erbringenden Projektsteuerungsleistungen in den einzelnen Projektstufen werden sich in Anlehnung an § 2 AHO auf weitestgehend alle Grundleistungen der Handlungsbereiche A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten), C (Kosten und Finanzierung) , D (Termine, Kapazitäten und Logistik) sowie E (Verträge und Versicherungen) erstrecken sowie besondere Leistungen umfassen. Schwerpunkt bei den besonderen Leistungen stellen insbesondere das Building-Information-Modelling (BIM), das Risikomanagement, das Stakeholdermanagement und das Fördermittelmanagement dar. Der Betrieb eines internetbasierten Datenraums zur Projektkommunikation ist Gegenstand der Verhandlungen. Das exakte Leistungsbild kann der Projekt- und Leistungsbeschreibung entnommen werden.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.