Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Bereitstellung und Implementierung einer Softwarelösung zur Workload Automation inkl. Migration sowie damit einhergehenden Dienstleistungen (Unterstützungsdienstleistungen, Support, Dokumentationen und Schulungen). Der Beitragsservice (nachfolgend "AG") setzt aktuell die Software IBM Workload Scheduler (nachfolgend "IWS") mit der Version V10.1 (vormals "IBM Tivoli Workload Scheduler") zur Automation seiner Geschäftsprozesse auf mehreren Instanzen ein. Die Software IWS muss durch eine Workload-Automation Softwarelösung (nachfolgend "WLA-Softwarelösung" genannt) als "zentraler Scheduler" (on-premise) ergänzt und auf allen Systemumgebungen (Instanzen) in den drei Rechenzentren (RZ) betriebsfertig installiert werden. Die Umsetzung (Implementierung und Migration) erfolgt an allen drei Standorten und muss konzeptionell für alle RZ berücksichtigt werden. Begonnen wird die Umsetzung an den Standorten in Köln. Anschließend muss eine Datenreplikation der Jobketten für den Standort Ismaning erfolgen. Ziel ist es, das funktionale Zusammenwirken der RZ zu erreichen. Es muss bspw. eine funktionierende Datenreplikation und zeitnahe Datensynchronisation vom produktiven RZ zum Backup- und Failsafe-RZ installiert werden. Im Desaster-Fall muss das Failsafe-RZ die Aufgaben des produktiven RZ übernehmen (FailOver). Der Auftragnehmer (AN) setzt zum Erreichen der gesetzten Ziele ein Projektmanagement (u.a. Projektleiter inkl. Stellvertreter) ein. Das Projektmanagement umfasst die Initiierung, Planung, Ausführung (Umsetzung), Überwachung und Steuerung (Controlling) bis zum Abschluss des Projekts. Der AG beabsichtigt, mit dem wirtschaftlichsten Bieter einen Vertrag über 4 Jahre abzuschließen. Der AG benötigt Lizenzen für die drei RZ an den Standorten Köln und Ismaning gemäß den Vorgaben in der Leistungsbeschreibung. Der AG beabsichtigt, während der vierjährigen Vertragslaufzeit seinen Betrieb an einen neuen Standort im Kölner Raum zu verlagern. Der aktuelle Standort in Köln soll noch bis 2028 genutzt werden. Ziel nach heutiger Planung ist es, das produktive RZ und Backup-RZ vor dem Umzug des übrigen Beitragsservice zu verlagern. Der Betrieb der RZ muss nicht zwingend am neuen Standort des AG sein. In diesem Zusammenhang kann ggf. ein Parallelbetrieb der RZ am alten und neuen Standort für eine Übergangszeit erforderlich sein, da der Produktionsbetrieb aufrechterhalten werden muss. Im Rahmen der Umsetzung dieser Maßnahme werden auch Funktionstests erforderlich sein. In jedem Fall muss die angebotene Lizenz (on-premise) auch den Standortwechsel für das produktive RZ und Backup-RZ beinhalten und eine unbefristete Nutzung für diesen Fall sicherstellen. Diese Lizenz muss auf allen Systemumgebungen (Instanzen) Bestandteil der angebotenen Lizenz sein. Die AN hat den Standortwechsel des Beitragsservice in seinem Angebot zu berücksichtigen. Leistungsteil A - Bereitstellung und Implementierung einer WLA-Softwarelösung an allen Standorten und Rechenzentren Der AN hat eine plattformunabhängige WLA-Softwarelösung zur zentralen Ablaufsteuerung, Durchführung und technischen Überwachung aller Verfahrensketten sowie zur Automatisierung von Arbeitsabläufen an den Standorten Köln (produktives RZ und Backup-RZ) und Ismaning (Failsafe-RZ) des AG betriebsfertig bereitzustellen. Der zukünftige AN hat die WLA-Softwarelösung an den genannten Standorten komplett und lauffähig zu implementieren. Die WLA-Softwarelösung muss in den genannten RZ zudem auf allen Systemumgebungen (Instanzen) implementiert werden. Der zukünftige AN hat nach Zuschlag unmittelbar mit den konzeptionellen Arbeiten und Implementierungen am Standort Köln zu beginnen und innerhalb des zuvor abgestimmten Projektplans im Kickoff-Termin abzuschließen. Leistungsteil B - Lizenzierung einer WLA-Softwarelösung für alle Standorte und RZ Der AN lizenziert die plattformunabhängige WLA-Software-Lösung für den kompletten Betrieb an allen Standorten und RZ. Die Lizenzierung muss eine Nutzung von mindestens 200.000 ausführbarer Jobs pro Monat an allen Standorten und RZ umfassen. Die Lizenznutzung muss vom AG eigenständig vergeben und verwaltet werden. Die Lizenzierung der WLA-Softwarelösung am Standort des AG in Köln muss folgende Systemumgebungen (Instanzen) umfassen: - Produktionssystem des AG (mindestens 200.000 ausführbarer Jobs pro Monat) - Entwicklung-, Abnahme- /Testumgebungen des AG - Backup-RZ des AG Die Lizenzierung der WLA-Softwarelösung muss am Standort des Failsafe-RZ in Ismaning folgende Systemumgebungen (Instanzen) umfassen: - Produktive Nutzung der Lizenz im Desasterfall (mindestens 200.000 ausführbarer Jobs pro Monat, "Lizenz-Pool"). Unter "Lizenz-Pool" wird in diesem Zusammenhang verstanden, dass die produktive Lizenz des Standorts Köln wechselseitig auch am Standort Ismaning eingesetzt und im Desasterfall genutzt werden wird. Durchführung von Tests durch den AG, um die Funktion des Failsafe-RZ zu testen. Es werden verschiedene Jobs zur Prüfung der Funktion gestartet. Die Server, auf denen die WLA-Softwarelösung laufen wird, befinden sich in den Räumlichkeiten am jeweiligen Standort. Das Failsafe-RZ in Ismaning wird im Cold-Standby betrieben und ausschließlich im Desaster-Fall bei einem Komplettausfall am Standort des AG zum Einsatz kommen. Ein Parallelbetrieb des Produktivsystems und des Failsafe-RZ und damit eine gleichzeitige Nutzung der Lizenz im Produktionsbetrieb an beiden Standorten ist nicht vorgesehen. Im Desaster-Fall ist beabsichtigt, eine Sicherungskopie des Produktionssystems im Failsafe-RZ der WLA-Softwarelösung einzuspielen. Ein Parallelbetrieb für Tests muss aber an beiden Standorten von der Lizenznutzung umfasst sein. Im Failsafe-RZ werden regelmäßige Anpassungen vorgenommen, bspw. für Datenreplikation zw. produktivem RZ u. Failsafe-RZ sowie Notfallübungen, die auch vom Lizenzumfang gedeckt sein müssen. Fortsetzung der Beschreibung unter 5.1.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
019_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anhang 1 zu Anlage 3_TOM Homeoffice_final (1).pdf
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015_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 bis Anlage 1 (1).docx
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020_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anlage 4 Infomationssicherheitsregelung (1).pdf
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018_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anlage 3 - Zusatzvereinbarung HomeOffice (1).pdf
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017_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anhang 1 zu Anlage 2 TOM AVV (1).docx
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016_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anlage 2 - Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (1).docx
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001_Teil A. - Vergabebedingungen zu BW 05-25.pdf
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007_Teil C. - Anlage A4 - Eignungsleihe.docx
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009a_Teil C. - Anlage A6 - Eigenerklärung - Allgemeine Eignungsanforderungen.docx
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005_Teil C. - Anlage A2 - Bietergemeinschaftserklärung.docx
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012_Teil C. Anlage A9 - Referenzliste zu BW 05-25.docx
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019_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anhang 1 zu Anlage 3_TOM Homeoffice_final.pdf
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018_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anlage 3 - Zusatzvereinbarung HomeOffice.pdf
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003_Teil C. - Anlage A - Angebot zu BW 05-25.docx
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008_Teil C. - Anlage A5 - Verpflichtungserklärung Drittunternehmen.docx
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006_Teil C. - Anlage A3 - Verzeichnis zu Teilleistungen durch Unterauftragnehmer.docx
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009b_Teil C. - Anlage A6 - Anhang - Eigenerklärung - Weitere Angaben zum Bieter.docx
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011_Teil C. Anlage A8 - Eigenerklärung - Besondere Eignungsanforderungen (_ 46 VgV).docx
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014_Teil C. - Anlage A11 - Qualität zu BW 05-25.docx
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020_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anlage 4 Infomationssicherheitsregelung.pdf
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004_Teil C. - Anlage A1 - Bevollmächtigter Vertreter des Bieters-Bietergemeinschaft.docx
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010_Teil C. - Anlage A7 - Eigenerklärung (_ 45 VgV).docx
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016_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anlage 2 - Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.docx
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015_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 bis Anlage 1.docx
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017_Teil C. - Anlage A12 - Vertrag zu BW 05-25 - Anhang 1 zu Anlage 2 TOM AVV.docx
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013_Teil C. Anlage A10 - Preisblatt zu BW 05-25.xlsx
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002_Teil B. - Leistungsbeschreibung zu BW 05-25.pdf
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000_Aufforderung zur Angebotsabgabe zu BW 05-25.pdf
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.