Planung und gebrauchsfertige Erstellung eines dreigeschossigen Anbaus an der Grundschule Schillerschule in Spaichingen als System- oder Modulbau in Holz- oder Holzverbund-Bauweise
Die Stadt Spaichingen beabsichtigt die Grundschule Schillerschule mit einem drei- geschossigen Anbau als System- oder Modulbau in Holz- oder Holzverbund- Bau- weise zu erweitern. Das Grundstück für die Umsetzung der Massnahme (Fl.Nr. 3710) wird begrenzt durch die Schillerstrasse / Heubergstrasse und Lembergstrasse im nord- östlichen Stadtgebiet von Spaichingen. Der Anbau für die Betreuung von Grundschulkindern soll als Ergänzung des bestehenden Grundschulgebäudes entstehen. In diesem Gebäude ist ebenerdig eine Mensa sowie Küchen- und Ausgabenbereich vorgesehen. Die notwendigen Betreuungsräume für 200 Grundschüler im 1. und 2. Obergeschoss sollen durch das vorhandene Treppenhaus des Bestandsgebäudes erschlossen werden. Der Vorteil besteht neben der kostengünstigen Nutzung des Bestandstreppenhauses auch aus einem in sich autarken Anbau. Das heißt, dass in Ferienzeiten oder sonstigen Schulschließzeiten die Betreuungsräume genutzt werden können, ohne das gesamte Schulgebäude zu öffnen. Die Mensa im Erdgeschoss soll ca. 100 Schülern einen Essplatz bieten. Die Nutzung ist im Mehrschichtbetrieb angedacht. Durch eine großzügige Öffnung zum Schulhof sind Tische und Bänke im Außenbereich angedacht, um in den warmen Monaten auch im Freien Mittagessen zu können. Vom rückwärtig befestigten Bereich ist eine einfache Anlieferung von Tiefkühlkost möglich. Diese wird je nach Bedarf portioniert, in der Küche erwärmt und im Ausgabebereich den Schülern und Lehrer/innen ausge- händigt. Im Erdgeschoss ist der Technikraum vorgesehen. Ein vorhandener Mehrzweckraum im Erdgeschoss, der bisher für die Ferienbe- treuung genutzt wurde, soll umgebaut und ein weiterer Raum angebaut werden, so dass hier die Kinder der Förderschule (Baldenbergschule) separat betreut werden können. Ein Aufzug für gehbeeinträchtigte Kinder und Aufsichtspersonal soll sich in Anbau- nähe angliedern, so dass die Betreuungsräume barrierefrei erschlossen werden können. Eine barrierefreie Erschließung der gesamten Grundschule wäre damit ebenfalls gewährleistet. Im 1. Obergeschoss sind zwei Betreuungsräume für die Klassenstufen 1 und 2 vorgesehen, ebenso 2 zusätzliche Toiletten für Mädchen und Jungen sowie eine Be- hindertentoilette. Das 2. Obergeschoss ist die Betreuung der Klassenstufen 3 und 4 in zwei weiteren Räumen vorgesehen. Ausserdem soll ein Ruheraum oder separater Nachhilferaum für eine ruhige Lernatmosphäre für gezielte Förderung vorgesehen werden. Als zweiten Fluchtweg in den Obergeschossen würde eine Außentreppe dienen. Für den Bau wären eine freistehende Wand des Laubengangs und die Überdachung abzureissen. Vorbereitend wären Strom- und Telekomleitungen umzulegen. Der Bau selbst soll als Holz- Hybrid - Bau entstehen, um dem Nachhaltig- keitsgedanken gerecht zu werden. Die Holztafelbauweise bietet zudem die Möglich- keit einer beschleunigten Baufertigstellung. Architektonisch soll sich der Bau dem Ensemble des Schulareals einfügen. Die Fensterfronten wären entsprechend dem Bestand fortzuführen. Ebenfalls das Flachdach, das als Gründach ausgeführt werden soll. Eine PV-Anlage soll statisch mitberücksichtigt werden. Für die Betreuung von 200 Kindern müssen ca. 680 m² zur Verfügung stehen, da je Kind 3,4 m² angerechnet werden müssen. In den Betreuungszimmern würden mit 80,54 m² etwa 23 Kinder Platz finden. Werden die Flure mit 66 m² als Spielflure für je 19 Kinder hinzugerechnet, könnten im 1. Obergeschoss 65 Kinder betreut werden. Im 2. Obergeschoss könnten einschließlich Ruheraum mit 18,39 m² weitere 5 Kinder aufgenommen werden. Somit würde das 2. OG Platz für 70 Kinder bieten. Im Erdgeschoss sollen in den Betreuungsräumen 9 Kinder (31,54 m²) und 19 Kinder (64,7 m²) betreut werden können. Da die Mensa nur bedingt als Betreuungsraum herangezogen werden kann, da diese für das Mittagessen zur Verfügung stehen muss, können hier nur 37 zu betreuende Kinder vorgesehen werden. Zusammen könnten damit 200 Grund- und Förderschüler vollumfänglich und zentral betreut werden. Die Stadt Spaichingen möchte mit dem Bauvorhaben ökologischen Aspekten und der Forderung nach einer klimagerechten, bestenfalls CO2- neutralen Bauweise gerecht werden. Daher hat sie sich nach fachlicher und wirtschaftlicher Auseinandersetzung zu unterschiedlichen Bauweisen zu einer ganzheitlichen Umsetzung der Aufgabe als System- oder Modulbau o. ä. in Holz oder Holzverbund- bauweise entschieden.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.