Der BLB NRW Niederlassung Aachen beabsichtigt die Modernisierung und Sanierung des zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplexes der FH Boxgraben .Der Gebäudekomplex besteht aus insgesamt fünf Gebäudeteilen, die in der Zeit von 1883 bis 1958 erbaut wurden. Zur Zielerreichung einer Sanierung und Modernisierung des Gebäudekomplexes hat eine Schadstoffsanierung des gesamten Gebäudes zu erfolgen. Bauliche Anforderungen an den Arbeitsschutz, die Herstellung von Barrierefreiheit sowie Optimierungsmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz sind gemäß den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben umzusetzen. Des Weiteren soll eine Konsolidierung der Flächennutzung erfolgen, die unter anderem durch eine Optimierung der Flächennutzung im Bestand und eine Steigerung der Flächeneffizienz erreicht werden soll. Unter anderem sind folgende Maßnahmen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes notwendig: Austausch der Fenster und Sheddach-Verglasungen, Instandsetzung der Fassaden, Sanierung der Dächer, Modernisierung TGA, insbesondere Wärmeverteilungsstation, Hörsaalbelüftung und Grundleitungen, Modernisierung Brandschutz, TA: insbesondere Elektro und Brandschutz, Trockenlegung der Kellerwand im Hofbereich, Schadstoffsanierung, Barrierefreiheit, Verbesserung des Wärmeschutzes, Umbau Bibliothek, Sanierung der sanitären Anlagen, etc.. Die Sanierung des denkmalgeschützten Teils des Gebäudekomplexes muss in Einklang mit den Anforderungen der Denkmalpflege erfolgen. Gleichzeitig sind jedoch gebäude-technische sowie technische Anforderungen, die aus dem Forschungs- und Lehrbetrieb resultieren, zu erfüllen. Vor dem Hintergrund klimaneutraler Belange ist die Ausstattung der Dachflächen mit PV-Anlagen zu berücksichtigen. Die Hüllflächen müssen unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte energetisch optimiert, die TGA und deren Regelung auf Stand der Technik ertüchtigt werden mit dem Ziel der damit verbundenen Effizienzsteigerungen der Energie im Betrieb. Die genehmigte Nutzungsfläche HNF 1-6 von 6.192,26 m2 entspricht der HNF 1-6 des Bestands-Gebäudekomplexes.
Bei dem Vergabeverfahren handelt es sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 3 EU Abs. 3 VOB/A. Das Vergabeverfahren gliedert sich demnach in einen Teilnahmewettbewerb sowie eine Angebots- und eine Verhandlungsphase. Den Bietern werden die funktionalen Anforderungen im Rahmen einer Funktionalen Leistungsbeschreibung beschrieben. Das Verfahren gliedert sich in eine Angebotsphase, in der maximal 3 Bieter im Wettbewerb ein Vorplanungskonzept auf Basis der funktionalen Vorgaben ausarbeiten. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die architektonisch-gestalterische und funktionale Qualität unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Aspekte gelegt. Auf Basis dieser Angebotsplanung legen die Bieter ein indikatives Angebot vor. Danach schließt sich eine Verhandlungsphase mit einer abschließenden Bewertung des Preisangebots an. Nach dem erfolgten Zuschlag an einen Bieter erfolgt die Fortführung der Angebotsplanung und Erarbeitung einer vertieften ausführungsorientierten Entwurfsplanung und Verifizierung des Angebotspreises. Bei Einhaltung der Wirtschaftlichkeit mit dem verifizierten Angebotspreis erfolgt die Erarbeitung der restlichen Planungs- und Bauleistungen. Komplette Bauleistungen, sowie komplette zur schlüsselfertigen Errichtung erforderlichen Planungsleistungen, basierend auf einer der Funktionalen Leistungsbeschreibung.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.