Zurück
Projekt-ID: #VgV_SGAE_GP_GWH

Modernisierung Stadtgärtnerei Stuttgart

OFFEN
services
15.05.25 Frist

Projektbeschreibung

Die Stadtgärtnerei Stuttgart wurde 1963 bis 1965 nach den Ideen von Prof. Dr. R. Maatsch von der Technischen Hochschule Hannover erbaut und war zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung eine der modernsten Produktionsgärtnereien in Europa. Die aktuelle Anlage besteht aus einem Sozialgebäude (A), aus 3 quadratischen 1-geschossigen Gebäuden mit den Nutzungen Verwaltung, Stadtgärtnerei-Betrieb (C), Energieerzeugung und Lager (D) und Lager und Garagen (E), mehreren kleinteiligen Gewächshäusern (1-19 und 20-22), Außenpflanzbereichen und Außenlagerflächen, sowie großflächiger Verkehrsinfrastruktur und Parkierungsflächen. In den Jahren 1979, 1982 und 1996 wurden Gebäude ergänzt und saniert, sowie 2006 die Energieerzeugung durch eine Hackschnitzelanlage inkl. Lageranbau erweitert und dadurch der heutige Gebäudebestand hergestellt. Der aktuelle Aufbau der Anlage stellt eine klare städtebauliche Struktur dar, die den Sozialbau als Auftakt bei der Zufahrt versteht und von dort aus auf eine Achse orthogonal zu den Verwaltungs- und Betriebsgebäuden lenkt. Östlich und Westlich dieser Gebäude gliedern sich die Gewächshäuser an. Die Stadtgärtnerei stellt heute einen wichtigen Produktions- und Ausbildungsbetrieb der Landeshauptstadt Stuttgart dar und soll saniert sowie um verschiedene Bereiche erweitert werden, um für die zukünftigen Aufgaben programmatisch und technisch bestmöglich vorbereitet zu sein. Nach der ganzheitlichen Betrachtung der bestehenden Stadtgärtnerei und der erfolgten Ermittlung der zukünftigen Nutzeranforderungen zeigt sich klar, dass bauliche Maßnahmen in naher Zukunft zwingend erforderlich sind um einen Betrieb der Stadtgärtnerei weiterhin langfristig und zukunftsorientiert zu ermöglichen. Das Gebäude A wird durch einen Neubau ersetzt und die Gebäude C, D und E werden saniert. Die Gewächshäuser 1-19 im Osten werden durch einen großen und flexiblen Neubau ersetzt und die Gewächshäuser 20-21 im Westen werden ebenfalls saniert. Zum Ende der Gesamtmaßnahme soll das Gewächshaus 22 abgerissen werden. Die Infrastruktur des Gesamtareals muss zwingend ertüchtigt werden. Dies betrifft zum einen die Verkehrswege und zum anderen die Wärmeversorgung und den elektrischen Neuanschluss der gesamten Anlage. Programmatisch soll der Ausbildungsstandort der Stadtgärtnerei mit weiteren Ausbildungsberufen ausgebaut und die Landeshauptstadt Stuttgart als attraktiver Arbeitgeber in Pflanzen- und Gärtnerberufen für junge Menschen sichtbar gemacht werden. Ziel ist eine bauliche und technische Sanierung, sowie teilweise Ersatzneubauten der Gebäude. Eine ganzheitliche Optimierung der Stadtgärtnerei in Bezug auf Architektur, Energie, Technologie und Wirtschaftlichkeit ist wesentliche Grundlage der Planung und Umsetzung. Beim vorliegendem Verfahren handelt es sich um die Beauftragung über die Genralplanung der Gewächshäuser. Für die Baukosten der Gewächshäuser werden 3,35 Mio. Euro netto (Kostengruppen 300 und 400) veranschlagt. Im Rahmen des VgV-Verfahrens soll nun ein Architekturbüro als Generalplaner mit einem Team aus Fachplanenden für die vorliegende Aufgabenstellung gefunden werden. Die Planung soll nach der Methode BIM (Building Information Modeling) erfolgen.

Lose

1 Los

1. Verfahrensablauf a) Teilnahmewettbewerb In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Unternehmen ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und erbringen u.a. die geforderten Referenzen. Die Ausschluss-, Auswahl- und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen / geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/Nachweis der Ausschlusskriterien nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen. Eine Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV sieht der Auftraggeber nur in dem Falle vor, wenn weniger als 5 Bewerber die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmenden die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Die Abgabe eines gemeinsamen Teilnahmeantrags ist jedoch ausreichend. Gem. § 51 VgV wird die Anzahl der Bewerber für die zweite Phase begrenzt. Hierzu wird eine Rangfolge anhand der objektiv und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien des Teilnahmeantrags in Form von erreichten Punkten gebildet. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen werden die max. fünf Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zur Angebotsphase eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los. b) Erstangebotsphase: Die max. fünf geeigneten Bewerber erhalten entsprechende Unterlagen zur Erstellung je eines Erstangebots. c) Bietergespräch Im Bietergespräch stellen die Bewerber ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen (Büroinhaber, Projektleiter) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise. Im Bietergespräch werden Referenzen vorgestellt. Der Bieter, welcher nach Wertung der Zuschlagskriterien die höchste Punktzahl erreicht, wird mit dem Leistungsbild gem. beigefügtem Mustervertrag beauftragt. Das detaillierte Leistungsbild ist dem beigefügten Vertrag zu entnehmen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart. Jede Stufe steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber die Stufe schriftlich abruft. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller oder einzelner Stufen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen einer Stufe unverzüglich auszuführen, wenn der Auftraggeber den Auftrag für die Stufe erteilt. Näheres regelt der Vertrag bzw. die allgemeinen Vertragsbestimmungen der Landeshauptstadt Stuttgart (AVBS).

Vertragslaufzeit 02.11.2025 – 30.12.2031

KI-Analyse

Keine Dokumente vorhanden

Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.

KI-Analyse-Kontingent erschöpft

0 / 0

Dein aktueller Plan hat das KI-Analyse-Limit erreicht. Upgrade auf Professional für mehr Analysen — oder Enterprise für unbegrenzte.

Vergabeunterlagen

Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.

Vormerkungen-Limit erreicht

0 / 5

Im Basis-Tarif kannst du bis zu 5 Ausschreibungen vormerken. Hol dir Professional für bis zu 100 — oder Enterprise für unbegrenzte Vormerkungen.