Die zur Bekanntmachung gleichlautende Beschreibung zu den Anforderungen an die Teilnahme sowie zu den Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer gem. Abschnitt 6 §§ 73 ff VgV sind der anliegenden Verfahrensbeschreibung zu entnehmen. Die Planungsaufgabe ist zwingend durch eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Architekt, Tragwerksplaner und Elektroplaner zu erbringen. Die Fachplanungen werden mit gesonderten Verträgen beauftragt. Die Federführung liegt beim Architekten. Können alle Planungsleistungen aus einer Hand angeboten werden, ist eine Einzelbewerbung und Beauftragung als Generalplaner möglich. Jedes Mitglied von Bewerbergemeinschaften hat zum Nachweis seiner Eignung einen eigenen Bewerberbogen (ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Erklärungen) auszufüllen. Zur Bewerbung einzureichen sind die Bewerberbögen und die geforderten auftragsspezifischen Erklärungen: Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 und / oder 124 GWB; Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen eines Verstoß nach § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz (AentG) sowie nach § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) und nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG). Eignungskriterien Architekt: Nachweis der beruflichen Qualifikation als Architekt/Architektin; Angabe zu den gemittelten Jahresumsätzen aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022,2023,2024). Der durchschnittliche Jahresumsatz im Geschäftsbereich der ausgeschriebenen Leistung Objektplanung Gebäude wird wie nachstehend beschrieben bewertet: Über durchschnittlich 500.000 EUR netto - 15 Punkte, zwischen durchschnittlich 200.000 EUR und 500.000 EUR netto - 10 Punkte, unter durchschnittlich 200.000 EUR netto - 5 Punkte; Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung; Angabe der durchschnittlichen Anzahl Mitarbeiter der vergangenen 3 Geschäftsjahre: Für die Bewertung wird der Mittelwert der letzten 3 Jahre (2022 bis 2024) gebildet mit ab durchschnittlich 5 Personen - 10 Punkte, von durchschnittlich 2 Personen bis 4 Personen - 5 Punkte, 1 Person - 0 Punkte; 2 Referenzen über die Erbringung von vergleichbaren Leistungen aus dem Referenzzeitraum 01.01 2014 bis Ende der Bewerbungsfrist. Eine Referenz wird als vergleichbar bewertet, wenn sie folgende Anforderungen kumulativ erfüllt: Erbringung der Leistungsphasen 2-8 gem. §34 HOAI, Honorarzone mind. III; Die Referenzen werden nach folgenden projektspezifischen Kriterien bewertet: Schwierigkeitsgrad der Gebäudeplanung gem. § 35 HOAI: Honorarzone V - 15 Punkte, Honorarzone IV- 10 Punkte, Honorarzone III - 5 Punkte; Aufgabenstellung Planung von Überdachungen: Freistehende Überdachung Verkehrsinfrastruktur - 15 Punkte, Offene Pavillons im öffentlichen Raum - 10 Punkte, Offene Überdachungen im öffentlichen Raum - 5 Punkte; Anrechenbare Kosten: über 500.000 € netto - 15 Punkte, zwischen 250.000 € und 500.000 € netto - 10 Punkte, bis 250.000 € netto - 5 Punkte; Erfahrung bei der Mitwirkung an Förderverfahren im Rahmen der Projektrealisierung: Nachgewiesen - 5 Punkte, nicht nachgewiesen - 0 Punkte; Eignungskriterien Tragwerksplaner: Nachweis der beruflichen Qualifikation als Ingenieur/Ingenieurin; Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung; 1 Referenz über die Erbringung von vergleichbaren Leistungen aus dem Referenzzeitraum 01.01 2014 bis Ende der Bewerbungsfrist. Eine Referenz wird als vergleichbar bewertet, wenn sie folgende Anforderungen kumulativ erfüllt: Erbringung der Leistungsphasen 2- 6 gem. § 51 HOAI, Honorarzone mind. II; Die Referenzen werden nach folgenden projektspezifischen Kriterien bewertet: Schwierigkeitsgrad der Tragwerksplanung gem. § 52 HOAI: Honorarzone IV - 15 Punkte, Honorarzone III - 10 Punkte, Honorarzone II - 5 Punkte; Eignungskriterien Elektroplaner: Nachweis der beruflichen Qualifikation als Ingenieur/Ingenieurin; Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung; Sollte die Durchführung des Teilnehmerwettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sind, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird die Auftraggeberin die Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um diese zu ermitteln, wird die Auftraggeberin eine Auswahlmatrix mit den o.g. Kriterien verwenden. Die drei Bewerber, welche die höchste Punktzahl erreichen, werden aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Erreichen mehrere Bewerber auf Platz 3 dieselbe Punktzahl, wird derjenige Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, der die höchste Punktzahl bei der Bewertung der Referenzen erhalten hat. Haben die Bewerber gleiche Punktzahl, entscheidet das Los.
Vergabe von Planungsleistungen zum Neubau der Überdachung des Busbahnhofs mit Infostele bzw. separatem Infopavillon an der Ladehofstraße. Für die Überdachung des Busbahnhofs ist neben der Gebäudeplanung eine Tragwerksplanung sowie eine Elektroplanung notwendig. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit sollen für die Überdachung des Busbahnhofs möglichst bereits bestehende, typenbasierte Systemlösungen zum Einsatz kommen. Vergeben werden sollen die Grundleistungen der LPH 1 bis 9 (Gebäudeplanung und Elektroplanung) sowie LPH 1 bis 6 (Tragwerksplanung) bei stufenweiser Beauftragung. Die Fachplanungen werden an die Bewerbergemeinschaft jeweils mit eigenen Verträgen vergeben. Im Falle eines Generalplaners werden die Teilplanungsleistungen komplett an ein Planungsbüro vergeben. In einem ersten Schritt werden die Stufe 1 (LPH 1 – 2) und die Stufe 2 (LPH 3-4) beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet die Auftraggeberin im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen weiterer Leistungsstufen abgeleitet werden. Ein Rechtsspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses wird für die Überdachung des Busbahnhofs im Bereich der Gebäudeplanung von anrechenbaren Kosten in Höhe von 162.750 € netto, im Bereich der Tragwerksplanung von anrechenbaren Kosten in Höhe von 73.500 € netto und im Bereich der Technischen Ausrüstung von anrechenbaren Kosten in Höhe von 42.000 € netto ausgegangen. Die anrechenbaren Kosten beinhalten zum jetzigen Zeitpunkt nicht die Kosten für die Infostele bzw. den Infopavillon. Die anrechenbaren Kosten hierfür werden nach Abstimmung von Art und Umfang der Bauteile in Abstimmung mit der Gemeinde Pfronten als Auftraggeberin festgesetzt.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.