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Projekt-ID: #AxVr 111-24

Landschaftsarchitektur des Normand-Sportplatz Speyer

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01.03.25 Frist

Projektbeschreibung

Das umfassende Projekt beinhaltet die landschaftsarchitektonische Gestaltung des Biotops unter Berücksichtigung der Ergebnisse der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung und den spezifischen Herausforderungen des ehemaligen Sportplatzes "Normand".

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Projektbeschreibung: Das Gelände umfasst eine Fläche von rd. 3,17 ha und liegt zwischen der bestehenden Bebauung entlang der Diakonissenstraße im Norden, des Closweges im Westen, der Seekatzstraße im Osten und der Paul-Egell-Straße im Süden. Das Gebiet besteht aus einer bewachsenen Grünfläche und ist größtenteils umgeben von Wohnbebauung. Der im Gebiet befindliche Bolzplatz wird freizeitlich genutzt. Im Westen des Gebietes wurden nach und nach unbelastete Böden aus verschiedenen Baumaßnahmen abgelagert. Diese ohne Verdichtung geschütteten Mieten unterliegen der natürlichen Sukzession. Die Böschungsbereiche und Gebietsränder sind mit Baum-hecken und Sträuchern bewachsen. Durch unterschiedliche Sukzessionsstadien und den Wechsel aus Halbtrockenrasen-Bereichen und mageren Standorten sowie den Ablagerungen aus Steinen und Boden-zwischenlagern bietet das Untersuchungsgebiet unterschiedliche Habitat-Strukturen und Biotoptypen nebeneinander. Im Flächennutzugsplan 2020 der Stadt Speyer ist das Areal als Grünfläche mit der Zweckbestimmung Sport-platz dargestellt. Der Landschaftsplan beschreibt die Fläche als einen innerstädtischen Raum mit hoher Funktionalität und hoher Empfindlichkeit gegenüber baulicher Verdichtung. Der östliche Bereich des Gebietes umfasst rechtskräftige Ausgleichsflächen nach BauGB. Der aktuell rechts-verbindliche Bebauungsplan aus dem Jahre 2001 setzt größtenteils eine öffentliche Grünfläche im Gebiet fest. Das Planungsrecht muss daher über einen neu zu erstellenden Bebauungsplan im Normverfahren wie auch durch eine Anpassung des Flächennutzungsplanes geschaffen werden. 2022 wurde beauftragt, verschiedene Entwicklungsvarianten für die Fläche des "ehemaligen Sportplatzes Normand" auszuarbeiten. Es wurden 3 Entwürfe vorgestellt welche sich durch die Flächenausnutzung, Flächeninanspruchnahme, To-pografie und in der technischen Ausführung unterscheiden. 1. Stadtquartier (überbaubare Grundstücksfläche ca. 50%) 2. Klimaquartier (überbaubare Grundstücksfläche ca. 35%) 3. Klimapark (überbaubare Grundstücksfläche ca. 23%) Nach konstruktivem Austausch bei Bürgerbeteiligungen bei denen zahlreiche Anregungen eingesammelt wurden, konnte der Bedarf nach einem "Urbanes Biotop" definiert werden. Dazu wurden die Vorteile der Varianten 2 "Klimaquartier" und 3 "Klimapark" miteinander vereint. Die darauf entwickelte 4. Variante "Urbanes Biotop" wurde auf Empfehlung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Konversion freigegeben und vom Stadtrat beschlossen. Aus der neuen Variante haben sich folgende Kennzahlen ergeben (Gesamtgröße 3,17 ha): - Anteil der überbaubaren Grundstücksfläche 31,9 % - Anteil der öffentlichen Verkehrsfläche 7,7 % - Anteil der öffentlichen Grünflächen 60,4 % (1,91 ha) - Bei einer GRZ von 0,38 können knapp 150 Wohneinheiten entstehen Leistungsbeschreibung interne Abstimmungstermine und Bürgerbeteiligung Sowohl in Bezug auf die Planung als auch die Umsetzung des Projektes beabsichtigen wir Bürgerbeteiligungen durchzuführen. Hierfür ist ein Beteiligungskonzept darzustellen und anzubieten. Die Moderation wird unterstützt vom Quartiersmanagement und von 1 Mitarbeiter*in der Stadtverwaltung. So sind wir für unsere Budgetierung von folgenden Annahmen ausgegangen: 1. Auftaktveranstaltung, Treffen, Kennenlernen und Austausch der Projektbeteiligten - 2 Stunden 2. Beteiligung / Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit vor Ort 1 - Planung - halbtägig 3. Beteiligung / Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit vor Ort 2 - Planung - halbtägig 4. Präsentation der Planung vor städtischen Entscheidungsgremien und Beiräten - 2 Termine 5. Abschlusspräsentation (Feedback) Optional sind diese Termine auch als online-Veranstaltung zu konzipieren und anzubieten. Leistungsbeschreibung freiraumplanerisches Konzept: Das umfassende Projekt beinhaltet die landschaftsarchitektonische Gestaltung des Biotops unter Berücksichtigung der Ergebnisse der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung und den spezifischen Herausforderungen des ehemaligen Sportplatzes "Normand". Die Landschaftsarchitektur soll harmonisch mit den festgestellten Habitat-Strukturen und Biotoptypen um-gehen und die gesetzlichen Anforderungen des Artenschutzes erfüllen. Die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung beginnt mit der Kartierung und Erhebung der Daten im Frühjahr 2025 und ist gesondert vergeben worden. Eine enge Koordination und Kommunikation mit den Ergebnissen der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung ist für eine stufenweiße und ganzheitliche Umsetzung der Planung zwingend erforderlich. Insgesamt sollen die nachfolgenden Arbeitsschritte in den entsprechenden Leistungsphasen ausgearbeitet werden einschl. der erforderlichen Abstimmungstermine innerhalb der Verwaltung. 1. Analyse der stadteilbezogenen Grünraumstruktur und Vernetzung mit dem städtischen Biotop: - Untersuchung der bestehenden Grünraumstrukturen im Kerngebiet Speyer-Süd und deren Potenziale. Entwicklung von Strategien zur optimalen Vernetzung des geplanten städtischen Biotops mit den bestehenden Grünräumen. - Erarbeitung von Analysekarten unter Berücksichtigung des vorliegenden Freiflächenentwicklungskonzeptes der Stadt Speyer 2. Langfristige Sicherung des urbanen Biotops: - Ausarbeitung von Maßnahmen zur langfristigen Sicherung und Entwicklung des Biotopareals unter Berücksichtigung der Ergebnisse saP. - Berücksichtigung der Tatsache, dass das Biotopareal von der Bevölkerung nicht zugänglich sein soll. 3. Gestaltung des Übergangs/Randes des unzugänglichen Biotops zu den öffentlich zugänglichen Bereichen: - Planung und Konzeption des Übergangs von dem nicht zugänglichen Biotop zu angrenzenden öffentlichen zugänglichen Bereichen - Integration von gestalterischen, landschaftsarchitektonischen Elementen, um den Übergang harmonisch zu gestalten.

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