Die Samtgemeinde Emlichheim plant den Bau eines neuen Feuerwehrhauses für die Ortsfeuerwehr in Emlichheim, im Rahmen einer Gesamtvergabe von Planungs- und Bauleistungen durch einen privaten Partner, errichten zu lassen. Zum Leistungsumfang gehören Planung, Bau, Bauzwischen- und Endfinanzierung sowie die Erbringung der Wartungsleistungen und Einregelungsleistungen innerhalb der verlängerten Gewährleistungsfristen. Die Leistungen werden als Gesamtvergabe an einen Totalunternehmer-/übernehmer (in Anlehnung an ein ÖPP-Inhabermodell) im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben.
Die Samtgemeinde Emlichheim beabsichtigt, den Neubau eines Feuerwehrhauses als Ersatz für das bestehende Feuerwehrhaus zu errichten, da dieses nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Der Auftragnehmer hat auf Grundlage einer funktionalen Bauleistungsbeschreibung mit Raumprogramm alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen für die schlüsselfertige Errichtung des Feuerwehrhauses sowie die Herstellung der zugehörigen Außenanlagen am Standort in Emlichheim zu erbringen. Diese umfasst auch die Erstellung der Genehmigungsplanung und die Einreichung des Bauantrages. Das Raumprogramm des Neubaus umfasst eine Nutzungsfläche (NUF) von ca. 1.500 m² und insgesamt 8 Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge. Planerisch zu berücksichtigen ist die mögliche zukünftige Erweiterbarkeit der Fahrzeughalle um zwei weitere Einstellplätze (Kategorie 2). Die Finanzierungsleistungen umfassen die Bauzwischen- und einredefreie Endfinanzierung über 20 Jahre ab Abnahme der Bauleistungen. Der Auftraggeber erwartet ein umfassendes Gesamtangebot für Planungs-, Bau- und Finanzierungsleistungen sowie für Wartungsleistungen und Einregelungsleistungen innerhalb der verlängerten Gewährleistungsfrist. Für die Bewerbung im Teilnahmewettbewerb werden Nachweise und Erklärungen eines Bauunternehmens und eines Entwurfsverfassers (Architekturbüro) erwartet, welche nach Auswahl im Teilnahmewettbewerb zusammen ein Angebot erarbeiten und im Auftragsfall die Leistungen gemeinsam erbringen. Der Einsatz eines Wärmedämmverbundsystems mit Putzoberfläche und der Einsatz von PVC (z.B. in Oberflächen, Leitungen, Dichtungen) sowie Sichtbeton sind ausgeschlossen. Folgende Bauweisen sind nicht zugelassen, z.B. Holzmodulbau. Die Leistungen werden als Gesamtvergabe an einen Totalunter-/-übernehmer im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben. Weitere Informationen enthält die mit dieser Bekanntmachung zur Verfügung gestellte Bewerberinformation.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.