Böschungen sind ein wichtiger Bestandteil des Bahnsystems mit vielfältigen Aufgaben, wie z.B. der Unterstützung der Gleise oder der Ableitung von Oberflächenwasser. Allerdings sind die geneigten Flächen der Böschungen auch anfällig für verschiedene Arten von gravitativen Massenbewegungen, vor allem bei ungünstigen Böschungswinkeln, schwach konsolidiertem Lockermaterial sowie schwacher Durchwurzelung. Gravitative Massenbewegungen werden häufig durch Starkregenniederschläge ausgelöst, die im Klimawandel an Häufigkeit und Intensität zunehmen. Rutschungsprozesse an Böschungen können gravierende Auswirkungen auf den Bahnbetrieb haben, wie das Zugunglück bei Riedlingen gezeigt hat. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die Klimaresilienz von Bahnböschungen zu erhöhen, indem sie so gestaltet werden, dass sie weniger anfällig gegenüber gravitativen Massenbewegungen sind. Damit liefert das Projekt einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit des Bahnbetriebs. Die Forschungsergebnisse tragen weiterhin dazu bei, die Umsetzung der Ziele der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel voranzutreiben. Konkret trägt das Projekt zur Erreichung von Ziel „I-2“ im Handlungsfeld „Verkehr und Verkehrsinfrastruktur“ bei: „Relevante Reduktion der Schäden und Störungen im Straßen- und Schienenverkehr, die auf wetter- und witterungsbedingte Einflüsse wie Hochwasser, Starkregen, Sturm, Dürre, Hitze oder gravitative Massenbewegungen zurückzuführen sind.“
Siehe Angaben unter Punkt 2 "Verfahren"
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.