Gebäudeaußenhautsicherung einer Forschungseinrichtung unter atomrechtlichen Auflagen
Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) ist eine der leistungsfähigsten und modernsten Neutronenquellen weltweit. Als kerntechnische Anlage erfüllt der FRM II höchste Sicherheitsstandards, die von der zuständigen Aufsichtsbehörde (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, StMUV) unter Einbeziehung des Sachverständigen nach § 20 AtG regelmäßig wiederkehrend geprüft werden. Im Zuge der bevorstehenden Inbetriebnahme der Neutronenleiterhalle Ost ist Sicherheitstechnik zur Überwachung der Gebäudehülle gemäß den gültigen Vorschriften zu errichten. Im Rahmen einer vorgeschaltete Projektskizze wurden die erforderlichen Maßnahmen definiert. Die Maßnahmen enthalten die Lieferung und Implementierung: - einer Videoüberwachung zur Alarmverifikation einschließlich Managementsystem (17 Kameras) - ein PSIM-Managementsystems als Komfortbedienkonsole - eine Multifunktionale-Melde-Anlage bestehend aus Einbruchmeldeanlage (ca. 60 Sensoren) und Zutrittskontrollsystem (1 Tür) - einer Außenhautsicherung mit Laserscannern (10 Scanner) - einer Tür-, Tor- und Fensterüberwachung Aufgrund der atomrechtlichen Anforderungen müssen gewisse Komponenten über eine entsprechende Zulassung bzw. eine nachweisliche Bewährung in einer vergleichbaren atomrechtlichen Anwendung vorweisen können.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.