Auf der Donnersbergerbrücke befinden sich zwei Bushaltestellen, jeweils in Fahrtrichtung. Im Rahmen des vorliegenden Projekts soll die auf der Ostseite liegende Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut werden. Zusätzlich ist die Abdichtung auf dem Oberbau undicht, was die Gefahr birgt, dass chloridhaltige Wässer in den Bereich Bauwerk C eindringen und die bereits sanierte Überfahrtkante (ÜKO) beschädigen. Die Instandsetzungsmaßnahme muss ein wirksames Schutzsystem sowie ein geeignetes Entwässerungssystem enthalten, um das Eindringen von Salzwasser in den Überbau und Unterbau zu verhindern. Nach der Instandsetzung der Abdichtung wird der derzeitige Gehweg im Bereich der Bushaltestelle angehoben, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Von einer Umsetzung der barrierefreien Bushaltestelle auf der Westseite kann jedoch abgesehen werden, da die anschließenden Zugänge (Treppe und Rampe) nicht barrierefrei sind und im Rahmen der Instandsetzung der Donnersbergerbrücke kein Ausbau geplant ist. Es sind folgende Leistungen für die geplante Instandsetzung und barrierefreier Ausbau Bushaltestelle erforderlich: - Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI, Lph. 1 - 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung Lph. 8, Fachplanung Tragwerksplanung nach §51 HOAI, Lph. 2 - 5 + 8
Der Auftragnehmer hat die Aufgabe, einen Lösungsvorschlag mit dem Instandsetzungskonzept für die Bushaltestelle anzufertigen. Der AN soll daher im Zuge der Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1) und im Rahmen der Vorplanung (Leistungsphase 2) ein Konzept für folgende Tätigkeiten erstellen: 1. Analyse des Ist-Zustands: o Überprüfung der aktuellen Situation der Bushaltestelle und Identifizierung der bestehenden Mängel. 2. Entwicklung eines Instandsetzungskonzeptes: o Erstellung eines detaillierten Plans für die notwendigen Maßnahmen zur Erneuerung der Abdichtung und Erhöhung der Bushaltestelle und des Gehwegs. o Optional: Implementierung eines wirksamen Schutzsystems, um das Eindringen von Salzwasser in den Überbau und Unterbau zu verhindern (KKS), falls die Erneuerung der Abdichtung problematisch wird. o Implementierung eines geeigneten Entwässerungssystems o Gestaltung des Gehweges und des Bordsteins mit geeignetem Material für eine bessere Verkehrsführung der Buslinien. 3. Berücksichtigung von Barrierefreiheit: o Sicherstellung, dass das Konzept die Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllt. 4. Integration von Sicherheitsmaßnahmen: o Einplanung von Sicherheitsvorkehrungen, um die Verkehrssicherheit während der Bauarbeiten zu gewährleisten. 5. Zeit- und Kostenplanung: o Grobe Abschätzung der benötigten Zeit und Kosten für die geplanten Maßnahmen. 6. Abstimmung mit den zuständigen Behörden: o Einholung von Genehmigungen von relevanten Beraterkreisen (SOZ). Das Bauen unter laufendem Betrieb stellt erhöhte Anforderungen an die Qualität der Planungen sowie der Baulogistik.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.