Das Vorhaben „Erlebnisraum Rheinaue Dormagen“ ist ein zentrales Projekt im Kontext der Dormagener Stadtentwicklung für den Hauptort. Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) mit Masterplan beschreibt Maßnahmen, mit denen die Innenstadt aufgewertet und besser an den Rhein angebunden werden soll. Südöstlich der Innenstadt und fußläufig erreichbar befinden sich am Rhein wertvolle Freiflächen am Rheinufer und auf einer Anhöhe. Die Anhöhe ist vom Rhein aus weithin sichtbar und bietet einen Blick auf die Umgebung des Rheins. Über eine Fuß- und Radwegverbindung entlang des Deichs bestehen Verbindungen bis zur mittelalterlichen Zollfeste Zons sowie zu den Fährverbindungen nach Monheim und weiter nördlich nach Düsseldorf-Urdenbach. Nach Südwesten schließt sich das Kölner Stadtgebiet an, das entlang des Rheins in ca. 700m Entfernung zunächst durch den Chempark geprägt ist. Ziel ist es, einen Erlebnisraum zu entwickeln, der die Eigenarten des Orts aufgreift und in eine starke landschaftsarchitektonische Idee übersetzt. Der neu gestaltete Freiraum soll Aufenthaltsqualität, Bewegung, Spiel, Naturerleben, Aussicht, ökologische Qualifizierung und eine verbesserte Erreichbarkeit des Rheinraums miteinander verbinden. Dabei soll der Ort nicht flächendeckend überformt werden; vielmehr ist ein differenziertes Zusammenspiel von intensiv nutzbaren Bereichen, ruhigen Naturerfahrungsräumen und unzugänglichen Habitatgebieten anzustreben. Um ein möglichst breites Lösungsspektrum und ein optimales Planungsergebnis zu erlangen, lobt die Stadt Dormagen einen zweiphasigen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil aus. Dieser bildet den Grundstein für die weitere Freianlagenplanung über die Ausführungsplanung bis hin zur baulichen Umsetzung der Teilmaßnahme.
Folgende Leistungen werden vergeben: Objektplanung Freianlagen nach § 39 HOAI (Honorarzone IV): Lph 1-9; Es werden mindestens die Planungsleistungen bis zum Abschluss der jeweiligen Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Die auslobende Stelle behält sich die Beauftragung der weiteren Leistungen vor. Die Vergabe der Leistungen ist in Form eines Stufenvertrags vorgesehen (Stufe 1: Lph 1-4; Stufe 2: Lph 5; Stufe 3: Lph 6-9).
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.