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Projekt-ID: #2018-071-249.352.02 VP 2

Nachnutzung Frauenklinik: Oberboden inkl. EstricharbeitenVergabepaket 2

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works
1 € Budget
11.08.25 Frist

Projektbeschreibung

Allgemeine Projektbeschreibung Auf den unzerstörten Resten der Flakkaserne wurde der Altbautrakt der Frauenklinik nach dem 2.Weltkrieg errichtet und aufgestockt. Ergänzt wurde die Klinik in den 1950-er Jahren um den Hörsaal sowie in den 1960-er Jahren um den nach Osten gerichteten Hangflügel (Bauteil B5) der im Untergeschossbereich bis fast an die Grundstücksgrenze mit einem Flachbau (Bauteil B6) erweitert wurde. Am Südende wurde in den 1990er Jahren ein Treppenhaus am Bauteil B2 errichtet, über welches derzeit auch die Liegendkrankenanfahrt der Frauenklinik organisiert wird. In 2015 wurden bereits in Teilbereichen brandschutztechnische Ertüchtigungen durchgeführt. Im Rahmen der Maßnahme Nachnutzung Frauenklinik werden jedoch für die meisten Bereiche der Frauenklinik weitere brandschutztechnischen Ertüchtigungsmaßnahmen erforderlich. Neben den anlagentechnischen Mängeln werden auch im baulichen Bereich umfangreiche Umbau- / Sanierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen zur Realisierung der vorgesehenen Nachnutzung der Gebäude erforderlich. Mittlerweile liegt auch die aktualisierte brandschutztechnische Bewertung des Gebäudekomplexes in Form eines Brandschutzkonzeptes vor, welches die Defizite im Bereich des Brandschutzes aufzeigt. Außenwände / Innenwände (Vertikale Baukonstruktionen) Grundsätzlich werden die Raumstrukturen der Bettenbereiche im Hangflügel und den sonstigen Bereichen der Frauenklinik im Wesentlichen übernommen. Bei der Grundrissplanung war ein wesentlicher Ansatz, dass statische Eingriffe so gering wie möglich gehalten werden sollten und immer dort, wo unter Berücksichtigung der neuen Nutzung in den entsprechenden Teilbereichen möglich, die vorhandenen Raumstrukturen beibehalten werden sollen. In den wesentlichen Bereichen der Frauenklinik sind bereits im Bestand Fenster- und Fenstertüren eingebaut, welche augenscheinlich in Ordnung sind (lediglich Austausch/Anpassung von bestehenden abgängigen Holzfenstern z.B. im Untergeschoss BT 5+6 sowie teilw. von Fenstern mit Ornamentverglasung erforderlich). Darüber hinaus sind die wesentlichen Außenfenster bereits mit außenliegenden Raffstoreanlagen ausgestattet, sodass auch eine außenliegende Verschattung bereits gewährleistet ist. Die Innentüren der Frauenklinik weisen kein einheitliches Konzept auf, hier sind innerhalb einzelner Stationen und sogar innerhalb einzelner Zimmer (z.B. Bettenzimmer im Bestand Bauteil 5) unterschiedliche Türzargen und Türblätter verbaut. Zudem schlagen viele der Türen in die notwendigen Flurbereiche auf, sodass hier die Aufschlagsrichtung anzupassen ist, um die Fluchtwege nicht zu beeinträchtigen. Auch sind die Türblätter in Teilen beschädigt. (Abplatzungen des Schichtstoffs, ausgebrochene Ecken, etc.). Die Innentüren sind daher in Teilen zu erneuern / zu demontieren / zu versetzen. Zudem werden gem. Brandschutzkonzept für die brandschutztechnische Sanierung zusätzliche Brand- und Rauchschutztüren erforderlich, bestehende Brandschutztüren erfüllen nicht die Anforderungen und sind teilweise auszutauschen. Auf Grund der baulichen Eingriffe sind Tapeten und Fliesen in vielen Bereichen zu erneuern. Das in Teilbereichen vorhandene Wandschutzsystem weist nur eine geringe Höhe auf und ist anzupassen / zu erneuern (u.a. neue Höhenlagen erforderlich aufgrund höhenverstellbarer Betten). Gemäß Bestandsaufnahme sind (auch in den Bettenzimmerbereichen) die Wandbeläge schadhaft (Abstoßungen / Fehlstellen / Fehlbohrungen). Die Wandbeläge machen in den meisten Bereichen einen schlechten Gesamteindruck. Da Glasfasergewebe nicht punktuell bei zuarbeiten ist, ist geplant die Wandflächen in den entsprechenden Räumen neu zu belegen. In den gefliesten Wandbereichen sind diverse Beschädigungen durch frühere Installationen vorhanden. Auch sind die Einrichtungsgegenstände auf die neuen Nutzungen in Teilen anzupassen.

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1 Los

Deckenbeläge (Böden) Betonwerksteinbeläge in den Fluren sollen teilweise erhalten bleiben. Die übrigen Bodenbeläge werden in den meisten Bereichen durch neue elastische PVC-Beläge, teilw. ableitfähig ersetzt. Die Bestandsböden weisen an vielen Stellen innerhalb der Frauenklinik Verfärbungen (besonders im Bereich von Desinfektionsmittelspendern), Risse und Hohllagen auf und sind teilweise bereits provisorisch repariert. Insbesondere in Flurbereichen, aber auch in vielen der bestehenden Bettenzimmer ergeben die Bestandsbeläge ein schlechtes Erscheinungsbild. Die Hohlkehlsockel sind in Teilen durchstoßen. In wenigen Teilbereichen (ohne Nutzungsänderung) können die Bodenbeläge im Patientenzimmer erhalten bleiben und müssen nicht erneuert werden. Die Bodenfliesen sind in Teilen beschädigt. Im Rahmen brandschutztechnischer Ertüchtigungsmaßnahmen (Bodenabläufe etc.) wird es zudem erforderlich, dass anschließend auch die Bodenfliesen in den bestehenden Patientenbädern im Hangflügel ausgetauscht werden müssen,so dass Fliesenbeläge grundsätzlich nach Maßgabe der notwendigen Erneuerungen der Sanitärtechnik und sanitären Einbauten zu erneuern sind. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<< Zusammenfassung der baulichen Maßnahmen Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass in den wesentlichen Bereichen der Frauenklinik eine nahezu Komplettsanierung erforderlich wird. Bis auf wenige Ausnahmen und Teilbereiche befinden sich die Räumlichkeiten nicht in einem zeitgemäßen Zustand und erfüllen nicht die Anforderungen des Brandschutzes. Auf Bauherrenwunsch sollen die Arbeiten an den Außenbereichen (Fenster, Fassaden und Dächer) auf das notwendigste begrenzt werden, sodass der Fokus auf die Sanierung der überwiegenden. Innenräume der Frauenklinik liegt. Des Weiteren entstehen bauliche Abhängigkeiten / Nacharbeiten im Zusammenhang mit den nachfolgendaufgeführten erforderlichen Sanierungsmaßnahmen der TGA-Gewerke. Struktur des Gebäudekomplexes (siehe auch der Ausschreibung anliegende Planunterlagen): AUFGABE Im Zuge der Nachnutzung der Frauenklinik werden umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im laufenden Krankenhaus- und OP Betrieb innerhalb der Frauenklinik erforderlich. Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme erfolgt in 2 Bauabschnitten. Die vorliegende Ausschreibung beschreibt Arbeiten des 2. Bauabschnitts (auch "VP2 = Vergabeabschnitt 2"genannt), und ist in folgende Teilabschnitte unterteilt, welche auch den anliegenden Plänen gemäß Anlagenverzeichnis entnommen werden können: 1. Untergeschoss - Bettenaufbereitung, UG, Bauteil 1+5 - Anschluss Modulbau, UG, Bauteil 1 - Diverse Einzelräume und Läger, UG, alle Bauteile Erdgeschoss - Ambulanz GYN, EG, Bauteil 1 - Ambulanz GYN inkl. Psychosomatik, EG, Bauteil 1 + 2 - Ambulanz Mammographie 2. BA, EG, Bauteil 3 - Zentrale Ver- und Entsorgung, EG, Bauteil 1 - Aufnahme-Verwaltung, EG, Bauteil 1 - Urodynamik, EG, Bauteil 2 - Hörsaalzentrum EG, Bauteil 4 - Haupttreppenhaus 2 + Zentraler Eingangsbereich und Nebenräume, EG - 2. OG, Bauteil 1 - Treppenhaus 1 -6, EG - 3. OG, Bauteil 1 - 5 1. Obergeschoss - W2-Professur GYN + Sekretariat inkl. Nebenräume Haupttreppenhaus, 1. OG, Bauteil 1 - Neutrales Büro 2AP, 1. OG, Bauteil 3 - CIO Tagesklinik, 1. OG, Bauteil 2 - Hörsaalzentrum 1.. OG, Bauteil 4 2. Obergeschoss - Arzt und Diensträume (Annahme), 2. OG, Bauteil 1 - ELT + Lager, 2. OG, Bauteil 5 - Hörsaalzentrum, 1. OG, Bauteil 4 - Station KICH, 1. OG, Bauteil 1 + 2 - Umbau/Renovierung Büros, 1. OG, Bauteil 3 3. Obergeschoss - Lüftungszentrale, 3. OG, Bauteil 1 <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<< Die Abfolge der Teilabschnitte ist der "Visualisierung Terminplan Vergabepaket 2" zu entnehmen (Anlage zur Ausschreibung). Es kann nicht von einem kontinuierlichen Bauablauf für jedes Gewerk ausgegangen werden. Die Personalkapazitäten sind so zu kalkulieren, dass bauablaufbedingte Spitzen abgedeckt werden.

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