Erneuerung und Erweiterung des Klimakaltwassersystems im Zentralgebäude des Universitätsklinikums Münster.
Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Erneuerung und Erweiterung des Klimakaltwasser-systems im Zentralgebäude des Universitätsklinikums Münster. Bei der Erneuerung des Klimakaltwassernetzes soll die derzeitige und teilweise dezentrale Kälteversorgung durch die Maßnahme abgelöst werden. Hinzu kommt die zusätzliche Versorgung von neu entstehenden Bereichen wie z. B.: Erwachseneninfektionsstation und Mammographie in der Aufstockung Flachbereich (Ebene 07). Im Allgemeinen teilt sich das angestrebte Vorhaben auf in 4 wesentliche Teileabschnitte, die wie folgt geplant und umgesetzt werden sollen: 1. Abschnitt Erneuerung Kälteversorgung Westring mit Bypassverbindung zum Ostring 2. Abschnitt Erneuerung Kälteversorgung Ostring 3. Abschnitt Erneuerung Klimakaltwasserverteiler West 4. Abschnitt Erneuerung Klimakaltwasserverteiler West Die Gesamtkälteleistung, ohne Berücksichtigung von Gleichzeitigkeiten, beträgt 2.15 MW. Das Bestandsnetz ist ohne Redundanzen ausgeführt und noch aus dem Errichterjahr (ab 1975). Eine neues Verteilnetz mit maximal möglicher Redundanz ("Spinnennetz") soll die Versorgung aller Verbraucher in Zukunft sicherstellen. Dabei sind Streckenabsperrschieber und sinnvolle Abgänge vorzuhalten um auch während des Betriebs neue Verbraucher an das Netz anschließen zu können. Die Streckenabsperrschieber dienen ebenfalls im Havariefall zum absperren (auch bei Leitungsundichtigkeiten oder Umbau) um die Versorgung aller verbleibenden Verbraucher über das verzweigte Netz und somit über alternative Wasserwege, weiter versorgen zu können. Physikalische Eigenschaften: Medium: PKW Glykolanteil: 0 % Spreizung: 6 K Vorlauf-Temperatur: 12 ° C (Winter) Vorlauf-Temperatur: 8 ° C (Sommer) Rohrsystem: Geschweißtes Stahlrohr mit 2-fachen Korrosionsanstrich (2-farbig), Edelstahlrohr, Kupferrohr. Rohrträger als geeignete Kälteschelle Dämmung: Diffusionsdichte Dämmung Brandverhalten, schwerentflammbar, Baustoffklasse B-s3-d0, selbstverlöschend, nicht tropfend, leitet kein Feuer. Brandschutz: Einhaltung aller notwendigen Brandschutzmaßnah-men, einschließlich Brandschutzdokumentation Durch die Betriebstechnik Bauabteilung des UKM wurde im Vorfeld ein grober Kostenrahmen in Höhe von 4.300.000 EUR (Brutto) ermittelt Besonderheiten des Projekts - An aller erster Stelle steht immer die Aufrechterhaltung des Klinikbetriebes, und das ohne Einschränkungen. - Spät- und Nachtarbeiten, sowie Wochenendarbeiten sind in diesem Vorhaben umzusetzen. - Schaffung von Provisorien zur Aufrechterhaltung der Versorgung von medizinischen Großgeräten (MRT, CT, Röntgenabteilung) - Schaffung von Provisorien zur Aufrechterhaltung der Versorgung von raumlufttechnischen Anlagen im Zentralklinikum. - Schaffung von neuen Anschlusspunkten zur Vorhaltung von Umschlussaktionen außerhalb des Klinikbetriebs (Nacht- und Wochenendaktionen) - Ständige Weiterversorgung des Rechenzentrums II mit Redundanz. - Einhaltung der hygienischen Anforderungen bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen, mit ständiger Abstimmung zwischen Objektüberwachung und der Krankenhaushygiene. Damit einhergehend die ständige Überwachung der ausführenden Firmen auf Einhaltung der gestellten Anforderungen. - Lärmintensive Arbeiten sind auf den Klinikbetrieb abzustimmen. - Brandschutztechnische Abstimmung für Schneid- und Trennarbeiten, Schweißarbeiten je Maßnahme und Arbeitsbereich zwischen Objektüberwachung und Werksfeuerwehr mit anschließenden Überwachung der ausführenden Firmen auf Einhaltung der gestellten Anforderungen. - Aufgrund des Alters der Bausubstanz (ab 1975) ist in allen Bereichen mit Schadstoffen zu rechnen. Eine vorgezogene Schadstoffsanierung ist je Maßnahme im Vorfeld von der Objektüberwachung mit einzuplanen. Hierzu sind Abstimmungen mit der eigenen Schad-stoffsanierungsabteilung des UKM und durch den Fachplaner TGA im Vorfeld auf den Baufortschritt, auch im Hinblick auf Terminen, durchzuführen und zu berücksichtigen. - Grundsätzlich sind alle anfallenden Arbeiten im Bestand umzusetzen. - Waagerechte Leitungsführungen können nur in Installationsgeschossen mit bestehender Installation aller Gewerke umgesetzt werden. (Kollisionsprüfung erforderlich). Dabei sind die Fluchtwegsituationen und die hohe Installationsdichte bei einer teilweise geringen Kopfhöhe von ca. 1,20 m zu berücksichtigen. - Senkrechte Leitungsführungen sind nur in Bestandsschächten (teilweise Schwarzbereiche) oder in neu zu schaffende Steigeschächte zu planen und umzusetzen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.