Kampfmittelräumung Phase C nach BFR KMR. Anzunehmende durchschnittliche Störkörperbelastung von >= 1-30 STK/m³, ermittelt aus TE-KMR 2020. Die höchste Störkörperdichte liegt bei 0-40 cm uGOK, kann aufgrund inhomogener Verteilung aber auch tiefer liegen. Aufgrund dieser sehr hohen Belastung ist die wirtschaftlichste Methode zur Räumung der Fläche nach BFR KMR und DGUV Information 201-027 die Volumenräumung mittels Separation (DGUV 201-027, Abschnitt E, S.18). Zu beachten sind die lehmigen Bodenverhältnisse. Das Untersuchungsgebiet wird in Räumparzellen mit einer Fläche von 340.000 m2 eingeteilt. Vorab erfolgt die visuelle Kontrolle im Bereich von Grün- und Heideflächen zur Herstellung der Befahrbarkeit. Es folgt die Sondierung auf großkalibrige Kampfmittel (5 cm eq.) und der Ausbau und Transport im Bereich der geplanten Bauwerke und Bodeneingreifender Arbeiten (z.B. Kabeltrassen, Ziele, Wege, Gleisbahnen) inkl. Nachsondierung der Sohle. Anschließend an die Separation von 165.000 m³ gem. BFR KMR kann das freigegebene Bodenmaterial durch den AN Tiefbau bzw. Elektro wieder eingebaut werden. Baubegleitende Kampfmittelräumung in Bereichen, in denen eine Sondierung nicht möglich ist. Mit einem hohen Anteil sprengkräftiger Munition, Schrott sowie Munitionsteilen ist zu rechnen.
340.000 m² Visuelle Kampfmittelräumung 120.000 m² Baufeldfreimachung durch Freischnitt inkl. Stubbenrodung und Baumfällung 20.000 m² Oberflächensondierung 10.000 St. punktuelle Bergung von Störkörpern tiefer als 0,40 m 165.000 m³ Boden separieren einschl. Ausbau und Transport 250 Tage Baubegleitende Kampfmittelräumung 60.000 m² Trennfließ zur Lagerung des Bodens 65.000 m² Digitale Oberflächenaufzeichnung
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.