Die Stadt Gronau plant den Neubau des Historischen Rathauses in der Bahnhofstraße, 48599 Gronau (Westf.). Der Neubau, mit drei weiteren miteinander verbundenen Gebäuden, wird angrenzend an den bestehenden Rathausturm zwischen Dinkel und Bahnhofstraße errichtet. Die Baukörper sind zur besseren Zuordnung in Baukörper A, B, C, D und Sonderbauteile benannt . Der unter Denkmalschutz stehende Rathausturm und dessen Treppenhaus sollen erhalten bleiben und werden nur im Untergeschoss, Erdgeschoss und 1 . OG innenräumlich neu gestaltet. Alle übrigen bestehenden Gebäude und Bepflanzungen sind zurückgebaut. Das zerstörte historische Rathaus soll an seinem ursprünglichen Standort wiederaufgebaut werden und direkt an den bestehenden Rathausturm anschließen. Komplettiert wird der Gebäudekomplex durch einen ebenerdig zugänglichen Neubauteil. Abgestimmt auf den Rathausturm soll das Hauptmaterial der Fassade aus Ziegel bestehen. In dem Gebäudeensemble werden die fünf Fachdienste des Vorstandsbereiches Planen, Bauen und Umwelt, die Fachdienste Rechnungsprüfung sowie Sicherheit und Ordnung und das Standesamt untergebracht. Des Weiteren werden Räume für den Heimatverein und das Drilandmuseum geschaffen. Der Haupteingang liegt in dem historisch wieder aufzubauenden Gebäudeteil A mit historischer Treppenanlage ca. 1 ,75 m über Straßenniveau an der Bahnhofstraße . Durch das erhöhte Erdgeschoss bietet sich, wie im historischen Vorbild auch, eine Unterkellerung an . Der übrige Gebäudekomplex wird nicht unterkellert. Die barrierefreie Erschließung des Rathauses erfolgt rollstuhlgerecht zum einen in den repräsentativen Gebäudeteil für A und B sowie durch das rekonstruierte Portal des Drilandmuseums in den Gebäudeteil C und D. Die Anbindung aller Geschosse wird über 2 Aufzuganlagen je Gebäudeteil gemäß DIN 1 8040-1 sichergestellt.
Im Rahmen dieses Projektes sind für die Dachstühle Zimmerer- und Stahlbauarbeiten durchzuführen. Die Tragkonstruktionen der unterschiedlich geneigten Satteldächer bzw. des Walmdaches bestehen aus Holzkonstruktionen mit ergänzenden Stahlträgerkonstruktionen gemäß Tragwerksplanung mit dem wärmedämmtechnisch erforderlichen Schichtaufbau und einer Eindeckung mit Tonflachziegeln. Alle geneigten Dachflächen sollen großflächig mit Photovoltaik-Paneelen zum Eigenstromverbrauch belegt werden. Die Entwässerung erfolgt über außenliegende Dachrinnen und Regenfallrohre. Flachdächer werden bituminös abgedichtet und mit extensiver Begrünung ausgestattet. Ausgeführt werden soll folgende Konstruktion: - Dach als Sparrenkonstruktion mit Stützen - Dachstuhl auf Gebäudeteil A als Sattel-/Walmdach mit Sparren, Pfetten, Kehlbalken, Grat- und Kehlsparren als Holzkonstruktion aus Nadel- und Brettschichtholz mit ergänzender Stahlbaukonstruktion, einschließlich Dachgauben als Holzkonstruktion, - Dachstuhl auf den Gebäudeteilen B und C als Satteldach mit Sparren, Pfetten als Holzkonstruktion aus Nadel- und Brettschichtholz mit ergänzenden Stahlbauteilen (z.B. Stahlstützen, Stahlträger unter Pfetten o. ä.) Lieferung und Einbau von - 5,25 Tonnen Profilstahl/Rahmendachkonstruktion - 2.410 m Holzkonstruktion - 5 Stück Gauben einschließlich Werk- und Montageplanung
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.