Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - Bauliche Sanierungsmaßnahmen Energetische Ertüchtigung von Fenstern unter Wiederverwendung der Bestandsgläser und -rahmen (Re-Use) - Vergabe 418/2025 Allgemeine Informationen: Das Vergabeverfahren zur Innovationspartnerschaft gliedert sich in zwei Stufen. Die Stufe 1 umfasst den EU-weiten Teilnahmewettbewerb und dient der Eignungsprüfung sowie der Auswahl der Teilnehmer für Stufe 2 des Verfahrens. Stufe 2 des Verfahrens wird mit den in Stufe 1 ausgewählten Bietern durchgeführt. Die Stufe 2 dient im Wesentlichen der Entwicklung und Abstimmung der im Rahmen der Innovationspartnerschaft zu entwickelnden Lösungen. Ziel ist die Zuschlagserteilung an die 3 Bieter, die die bestmögliche und wirtschaftlichste Ausführung erwarten lassen. Die Besonderheiten der Innovationspartnerschaft gegenüber üblichen Vergabeverfahren sind in den Ausschreibungsunterlagen textlich und in Schemata erläutert.
Aufgabenbeschreibung: Der Dienstsitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin-Charlottenburg wird gegenwärtig unter der Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Rahmen einer Grundinstandsetzung energetisch saniert. In Bauteil A sollen alle Fenster energetisch ertüchtigt werden. Dabei wird für die bestehenden 500 Regelfenster ein klima- und ressourcen-schonender Umgang angestrebt: Die Bestandsfensterrahmen und -gläser sollen ertüchtigt und als möglichst komplette Bauteile wiederverwendet werden. Der sehr gute Zustand der Bestandsgläser und die Skalierbarkeit stärken die Wirtschaftlichkeit dieses Vorhabens. Folgende Qualitätsziele sind zu erreichen: - Klima- und Ressourcenschonung: o max. 66,7 % CO2-Emission des Referenzwerts konventioneller Fenster Für die Ermittlung der CO2-Emission wird ein einfaches CO2-Berechnungstool bereitgestellt, das von den Bewerbenden befüllt wird. - Bautechnische Leistungsfähigkeit: o Uw <= 1,30 W/(m²K); o Langzeit-Klimakammertest; o Dichtigkeit der Funktionsfugen; o Erhalt der vorhandenen optischen Qualität des Glases, der aktuell vorhandenen Schallschutzqualität und der Öffenbarkeit der Fenster; o Bauaufsichtliche Zulassung gem. BauO Bln. - Gestaltung: o Bearbeitung des Erscheinungsbilds der türkisfarbenen Außenblende. Im Rahmen einer sogenannten „Innovationspartnerschaft“ gem. § 3 Abs. 5 EU VOB/A sollen zunächst mehrere Prototypen parallel hergestellt und getestet werden (Phase I). Die Prototypen müssen den vorab definierten ökologischen, energetischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Anforderungen (Qualitätszielen) entsprechen. Der Prototyp, der die Anforderungen am besten erfüllt, wird auf alle Regelfenster in Bauteil A übertragen und ausgeführt (Phase II). Siehe auch Anlage 01, Beschreibung des Vorhabens, und Erläuterungen Vergabeverfahren (diagrammatische Übersicht). Die Erfahrungen aus diesem Projekt sollen unter einer ganzheitlichen Betrachtung von CO2-Einsparung, Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit publiziert und somit für andere Sanierungsprojekte nutzbar gemacht werden. Termine: Phase I, Entwicklung Prototyp KW 8/2026 – KW 30/2026 Phase II, Ausführung für BT A KW 34/2026 – KW 7/2028 Kostenobergrenzen: Phase I, Entwicklung Prototyp 67.000 € (netto) Phase I+II, Entwicklung + Ausführung 952.000 € (netto) Eine Überschreitung der Kostenobergrenzen ist ein Ausschlusskriterium in der 2. Stufe des Verfahrens.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.