Die MGH - Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH ist eine Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt München. Sie fördert den Erhalt von Klein- und Mittelbetrieben in der Landeshauptstadt München, unterstützt Existenzgründungen und betreibt derzeit neun Gewerbehöfe und ein Technologiezentrum.Im Werksviertel betreibt die MGH den Gewerbehof Ostbahnhof, der aus den Gebäuden Friedenstraße 18/18a, Haager Straße 4-10a und Haager Straße 5-11 mit Parkhaus besteht. Von diesem Gebäudekomplex soll das Bestandsgebäude an der Haager Straße 4-10a abgerissen werden. Es ist beabsichtigt, den Standort durch einen Ersatzneubau mit einer Kombination aus Gewerbehof und Technologiezentrum weiter auszubauen und aufzuwerten. Das Gebäude Friedenstraße 18/18a bleibt erhalten. Die Fläche des Grundstücks beträgt ca. 8.000 qm. Der neue Gewerbehof mit Technologiezentrum war bisher mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von etwa 21.600 qm inklusive Tiefgarage geplant. Um Kosten zu sparen, wird derzeit geprüft, ob die Tiefgarage entfallen bzw. stark reduziert gebaut werden kann.Der Neubau soll zur Lebendigkeit des Stadtteils beitragen, dem gewerblichen Mittelstand und Start-Ups aus der Technologiebranche die Möglichkeit einer Existenzgründung bieten sowie Handwerks- und Produktionsbetriebe aufnehmen. Die gewerblichen Betriebe sollen auch in der verdichteten Bauweise optimale Räumlichkeiten vorfinden, u.a. durch eine hohe Deckenbelastbarkeit, Lastenaufzüge und Anlieferzonen. Für die Start-Ups stehen zusätzlich zu den Büroflächen Konferenz- und Seminarräume bereit. Die Geschossflächen werden in einheitliche Parzellen aufgeteilt, die jeweils einen eigenen Zugang von der internen Erschließung und Anschlüsse an die Medienversorgung erhalten. Je nach Flächenbedarf der Mieter können diese mehrere Parzellen zu einer Mieteinheit zusammenfassen. Zur Optimierung der Planung hatte die Auftraggeberin 2023 einen Realisierungswettbewerb durchgeführt. Die Beauftragung der Objektplanungen erfolgte an die 1. Preisträger (Schwarz.Jacobi Architekten Part-GmbB, Stuttgart mit Blank Planungsgesellschaft mbH Landschaftsarchitekten, Stuttgart). Ergebnis des Wettbewerbs war ein strukturell robuster, zeitgemäßer und architektonisch qualitätvoller Bau, der die im Inneren stattfindende Veränderung der Nutzungen und Anpassung der Mieteinheiten aufnimmt. Die Leistungsphase 2 ist abgeschlossen. Nach der Büroauflösung des Büros Blank Planungsgesellschaft mbH Landschaftsarchitekten, Stuttgart muss nun die Planungsleistung Objektplanung Freianlagen neu vergeben werden.Die weitere Planung und Ausführung der Objektplanung Freianlagen soll auf der Grundlage der vom Büro Blank Planungsgesellschaft mbH Landschaftsarchitekten, Stuttgart und des Büros Großberger Beyhl Partner Landschaftsarchitekten mbB, München erbrachten Vorplanung fortgeführt werden. Es sind ausdrücklich keine umfangreichen Eingriffe in die bisherigen Planungsergebnisse seitens des Auftraggebers gewünscht. Als weitere Zielvorgaben der Planung wird eine Optimierung der Begrünung in Zusammenarbeit mit den weiteren Planern vom Auftragnehmer verlangt, die einen wartungsarmen Unterhalt und somit geringe Unterhaltskosten generiert. Als Information liegt der Planungsstand der Büros Blank Planungsgesellschaft mbH Landschaftsarchitekten, Stuttgart und Großberger Beyhl Partner Landschaftsarchitekten mbB, München den Vergabeunterlagen bei.
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Freianlagen entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 2, insbesondere die Grundleistungen gem. Anlage 11 der Leistungsphasen 3-9. Die mit zu beauftragende besondere Leistungen sind dem den Vergabeunterlagen beiliegenden Vertragsentwurf zu entnehmen. _____ Die Beauftragung erfolgt gemäß den im Vertrag festgelegten Stufen. Im Auftragsfall wird als erste Stufe die Vertragsstufe 2, bestehend aus den Leistungsphasen 3, 4 und 5 gemäß § 39 Abs. 3 HOAI, abgerufen. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden._____ Nach derzeitigem Kenntnisstand stuft der Auftraggeber die Objektplanung Freianlagen in die Honorarzone III ein. Auf der Grundlage der Kostenschätzung des Büros Blank Planungsgesellschaft mbH Landschaftsarchitekten, Stuttgart geht der Auftraggeber nach derzeitigem Kenntnisstand von folgenden Erstellungskosten (netto) aus: KGr. 500 ca. 2.130.000 EUR. _____ Der Beginn der Leistungsphase 3 soll im Oktober 2025 erfolgen. Der Bauantrag soll im Mai 2026 eingereicht werden. Mit der Durchführung der Baumaßnahme soll im Oktober 2026 begonnen werden, die Fertigstellung und Inbetriebnahme soll bis zum 3. Quartal 2030 erfolgen. Ein Grobterminplan liegt den Vergabeunterlagen bei.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.