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Projekt-ID: #LOT-0001 E98227661

Sanierung der Fritz-Kiehn-Sport- und Veranstaltungshalle in Trossingen - Tragwerksplanung

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13.04.26 Frist

Projektbeschreibung

Vergabe von Leistungen für die Tragwerksplanung nach HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 1, Leistungsphasen 1-6, optional: BL, gemäß § 49 ff. HOAI (zunächst Stufenweise Beauftragung Leistungsphase 1-2). Die Fritz-Kiehn Halle ist eine Sport- und Veranstaltungshalle in Trossingen. Die Halle wurde im Jahr 1957 errichtet. Im Jahr 2002 wurde das Gebäude in Teilen saniert. Es wurde eine Lüftungsanlage eingebaut und Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. 2008 wurde das Dach statisch ertüchtigt, in diesem Zug wurde auch eine neue Blechabdeckung eingebaut, ebenso wurde eine Bürger-PV Anlage auf das Dach aufgebracht. Im Jahr 2013 wurde der Hallenboden saniert. Geplant ist eine komplette Sanierung der Halle. Auf dem Hallendach ist bereits seit 2008 eine Bürger PV-Anlage aufgebracht, im Zuge der Baumaßnahme soll auf dem Foyerdach eine weitere PV-Anlage entstehen, um den eigenen Stromverbrauch abdecken zu können. Die Sanitär- und Umkleideräume sind noch im Zustand der Erbauung, es gibt erhebliche Mängel in Brandschutz, und Heizung. Folgende Maßnahmen sind geplant: - Herstellen der Barrierefreiheit - Sanierung der Dusch- und Umkleideräume mit Sanitär, Elektro Heizung, Estrich; Fenster, Innentüren und allen Oberflächen - Fassadendämmung und Gestaltung mit nachhaltigen Produkten - Erneuerung der Verglasung und Glasfassaden - Verbreiterung Eingangstüren, Fluchttüren - Sommerlicher Hitzeschutz, Sonnenschutzeinrichtung an Verglasungen und neuer, gut gedämmter Zwischendecke über Sporthalle - Installation einer PV-Anlage auf dem Foyerdach - Erneuerung Boden, Wand und Deckenbeläge in den Aufenthaltsbereichen, Foyer etc. - Umgestaltung Garderobenbereich im Foyer (Barrierefrei) - Erneuerung komplettes Heizungs- und Sanitärsystem - Austausch eines 450 kW Gaskessel zu einer Hackschnitzelanlage oder einer anderen nachhaltigen Alternative - Erneuerung Elektrik, hocheffiziente Beleuchtung und intelligente Gebäudesteuerung - Erneuerung der Sicherheitstechnischen Anlagen für eine frühzeitige Evakuierung von Personen mit Einschränkungen - Umgestaltung Außenbereich für die barrierefreie Zugänglichkeit und Dämmung Erdberührte Bauteile. Die Nutzfläche beträgt ca.2.300 m² bei einem Bruttorauminhalt von rund 16.500 m³. Die aktuelle Terminplanung sieht folgenden Ablauf vor: Vergabe der Planungsleistungen zum Ende des zweiten Quartals 2026 sodass der Planungsbeginn im dritten Quartal 2026 starten kann. Die Einreichung des Bauantrags ist für April 2027 vorgesehen. Der Baubeginn ist für Januar 2028 terminiert, die Fertigstellung für September 2029. Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Stadt Trossingen im Rahmen von Abrufverträgen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistung bis einschließlich Leistungsphase 6 nach HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Das detaillierte Leistungsbild ist dem beigefügten Vertrag zu entnehmen. Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags ist zwingend der von der Vergabestelle vorgegebene Teilnahmeantrag zu verwenden und ausgefüllt abzugeben.

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Im Rahmen des VgV-Verfahrens soll ein Büro für die Tragwerksplanung für die Sanierung der Fritz-Kiehn-Sport- und Veranstaltungshalle in Trossingen ermittelt werden. Beschreibung: 1. Verfahrensablauf Das Vergabeverfahren gliedert sich in 3 Stufen. a) Teilnahmewettbewerb: In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Unternehmen ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und erbringen u.a. die geforderten Referenzen. Die Ausschluss-, Auswahl und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen / geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Die Auftraggeberin behält sich eine Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV vor. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmer die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Die Abgabe eines gemeinsamen Teilnahmeantrags genügt jedoch. Die Eignungskriterien gelten bei Bewerbergemeinschaften in Summe. Die Referenzobjekte müssen im Unternehmen des /der Bewerber erbracht worden sein. Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn die Leistung als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. In diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros mit einzureichen. Gem. § 51 VgV wird die Anzahl der Bewerber für die zweite Phase begrenzt. Hierzu wird eine Rangfolge anhand der objektiv und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien des Teilnahmeantrags in Form von erreichten Punkten gebildet. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen werden die max. 3 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zur Angebotsphase eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los. b) Erstangebot- und Bearbeitungsphase: Die für die 2. Stufe ausgewählten Bieter werden zur Teilnahme an den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Den max. 3 geeigneten Bewerber werden entsprechende Unterlagen (Bestandspläne, Brandverhütungsschau, Sanierungsfahrplan, Statische Unterlagen, usw.) für die 2. Phase zur Verfügung gestellt. Auf dieser Basis soll ein Honorarangebot sowie eine Präsentation für die Verhandlungsgespräche erstellt werden. c) Verhandlungsgespräch: Im Verhandlungsgespräch stellen die Bewerber ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen (Büroinhaber, Projektleiter) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise. Im Verhandlungsgespräch werden Referenzen vorgestellt. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf das Erstangebot zu erteilen ohne in Verhandlungen einzutreten. Die Beurteilung der Zuschlagskriterien erfolgt durch das Auftragsgremium. Die Sprache in der die Gespräche geführt werden und in der der Auftrag ausgeführt werden muss, ist Deutsch. 2. Beauftragung: Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit der Projektgenehmigung durch die Stadt Trossingen im Rahmen von Abrufverträgen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistung bis einschließlich Leistungsphase 6 nach HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Das detaillierte Leistungsbild ist dem beigefügten Vertrag zu entnehmen. Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags ist zwingend der von der Vergabestelle vorgegebene Teilnahmeantrag zu verwenden und ausgefüllt abzugeben.

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