Die Stadt Duisburg, handelnd durch das Sondervermögen Immobilien der Stadt Duisburg (Aufraggeber), führt ein auf das Projekt individuell zugeschnittenes europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb und integriertem Planungswettbewerb i.S.v. § 119 Abs. 5 GWB, § 3 EU Nr. 3 VOB/A durch. Im Verfahren sollen die Bieter umfangreiche Planungsleistungen erbringen, auf deren Grundlage (a) der Auftraggeber ein architektonisches Konzept beauftragen kann und (b) die Bieter ein Pauschalfestpreisangebot für die Bauleistungen kalkulieren können. Das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb läuft in zwei Stufen ab. In der ersten Stufe wählt der Auftraggeber im Teilnahmewettbewerb anhand der eingereichten Unterlagen und den dort festgelegten Auswahlkriterien die aus seiner Sicht geeigneten Bewerber. Diese fordert er in der zweiten Stufe - dem eigentlichen Verhandlungsverfahren - zur Abgabe eines ersten, unverbindlichen indikativen Angebotes auf. Gegenstand der Angebotsaufforderung ist neben der technischen Leistungsbeschreibung ein erster ausformulierter Entwurf des mit dem obsiegenden Bieter zu schließenden Totalunternehmervertrages. Die Bieter haben die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Angabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Im Anschluss an die Prüfung der indikativen Angebote führt der Auftraggeber Verhandlungsgespräche mit den ausgewählten Bietern. Ziel ist es, die Anforderungen an die Planungs- und Bauleistungen sowie den zu schließenden Vertrag mit allen Bietern so zu verhandeln, dass am Ende vergleichbare Angebote zu erwarten sind. Nach Abschluss der Verhandlungsgespräche übersendet der Auftraggeber den Bietern die abschließenden Verfahrensunterlagen. Auf dieser Grundlage fordert er die Bieter zur Abgabe letztverbindlicher Angebote auf. Da der Auftraggeber u. a. auch die architektonische Gestaltung bewertet, haben die Bieter - wie bereits im Rahmen der indikativen Angebotsphase - mit ihren letztverbindlichen Angeboten einen Planungsentwurf einzureichen. Den Bietern wird im Vorfeld mitgeteilt, welche Vorgaben zu beachten sind. Der Auftraggeber prüft und bewertet die letztverbindlichen Angebote nach Maßgabe der mitgeteilten Zuschlagskriterien. Der Auftraggeber wird bei der Bewertung der Entwürfe durch eine Jury unterstützt. Neben fachkundigen Mitgliedern wird die Jury auch politisch besetzt sein.
Die Stadt Duisburg, handelnd durch das Sondervermögen Immobilien der Stadt Duisburg, plant die Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes im Duisburger Stadtgebiet (Steinsche Gasse). Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind alle erforderlichen Objekt- und Fachplanungsleistungen sowie Bauleistungen zur schlüsselfertigen Errichtung des Verwaltungsgebäudes. Das Baugrundstück befindet sich im bebauten Innenbereich. Der Auftragnehmer wird als sog. Totalunternehmer auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung gemäß § 7c EU VOB/A tätig, die ca. dem Planungsstand der LPH 0 HOAI entspricht. Der Totalunternehmervertrag sieht eine stufenweise Beauftragung des Totalunternehmers vor. Die Stufe 1 soll alle Leistungen zur Erlangung einer Baugenehmigung umfassen, die Stufe 2 alle weiteren Leistungen zur schlüsselfertigen Errichtung. Vor Beauftragung der Stufe 2 ist ein Baubeschluss durch den Rat der Stadt erforderlich. Der Auftraggeber wird voraussichtlich auch Wartungsleistungen und/oder (technische) Betriebsleistungen im Vergabeverfahren abfragen. Die Planung soll unter Anwendung der Methode Building Information Modeling (BIM) erfolgen. Darüber hinaus soll das Bauwerk ein DGNB-Gold-Zertifikat erhalten. Nähere Informationen zum Projekt sowie der im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu beschaffenden Leistungen sind der Anlage "Informationsmemorandum" zu entnehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aufzuheben, wenn die erforderlichen Zustimmungen der Gremien der Stadt Duisburg nicht vorliegen sollten. Die Zuschlagserteilung steht damit unter einem "Gremienvorbehalt".
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.